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de
Analyse des Reaktorunfalls von Fukushima
Uran (Kernspaltung):
Plutonium (Kernspaltung):
Wasserstoff (Deuterium und Tritium in Kernfusionsreaktoren):
Andererseits wird damit die Technologie und Industrie zur großtechnischen Erzeugung von Sekundärenergie, wie Elektrischem Strom, aus Kernenergie bezeichnet.
Während sich Kernfusionsreaktoren erst im Forschungsstadium befinden, wird die Kernspaltung bereits seit den 1950er Jahren in Kernkraftwerken - überwiegend unter Verwendung des Kernbrennstoffs Uran - im großen Maßstab eingesetzt.
Eine Anlage mit Fusionsreaktor wäre ebenfalls ein Kernkraftwerk. Jedoch ist die Energiegewinnung aus Kernfusion im technischen Maßstab bislang erst Gegenstand von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und von der industriellen Nutzung noch weit entfernt (Stand: 2007).
Ein Kernfusionskraftwerk könnte im Vergleich zu einem Kernspaltungskraftwerk bei wesentlich geringerem Brennstoffverbrauch, einem praktisch fast unbegrenzten Brennstoffvorrat, besserer Anlagensicherheit und mit weniger langlebigem radioaktivem Abfall große Mengen an elektrischer Energie liefern.
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Energie, Teil II | Energy, Part II | Énergie, partie II |
| Kernfusion | Nuclear fusion | Fusion nucléaire |
Weltweite Atomstromproduktion nach Ländern
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de
kernenergie vorrat
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de
uranvorkommen
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de
wiederaufbereitung china meldet durchbruch
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-01-11 de
China meldet Durchbruch in nuklearer Wiederaufbereitung!
"Unser Uran reicht jetzt für dreitausend Jahre"
Chinesische Wissenschaftler haben nach Angaben der staatlichen Presse einen Durchbruch bei der Wiederaufbereitung abgebrannter nuklearer Brennelemente erzielt.
Durch die Gewinnung von Uran und Plutonium aus abgebrannten Brennstäben könnten die Uranbestände in China um ein Vielfaches länger genutzt werden können als bisher angenommen.
Statt bislang lediglich 50 bis 70 Jahre würden diese nun bis zu 3000 Jahre lang halten.
Die Nutzung des Nuklearmaterials werde durch die neue Technologie sechzigmal effizienter.
Bislang seien nur drei bis vier Prozent des Brennstoffs genutzt worden.
Hannoversche Allgemeine
2011-01-03 de
China meldet "Durchbruch" bei Atomtechnologie
China verfolgt einen massiven Ausbau der Kernenergie. Nirgendwo sonst sind so viele Atommeiler im Bau.
Bei der Wiederaufarbeitung von Brennelementen verkündet China nun bahnbrechende Fortschritte, die eine lange Atom-Zukunft sichern sollen.
Uranvorräte auf der Erde
Uran - Ressource mit Zukunft
List of countries by uranium reserves
Das Märchen der schwindenden Uran-Reserven
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-04-15 de
Das Märchen der schwindenden Uran-Reserven
Die VDI-Nachrichten vom 9.April 2010 schreiben auf der Titelseite: "2050 könnte die EU den Strom zu 100% mit erneuerbaren Energien erzeugen. Den Weg dahin zeigt PricewaterhouseCoopers auf". Manche Leute scheinen solch einen Schwachsinn tatsächlich ernst zu nehmen. So etwa unser Umweltminister Norbert Röttgen als perfekte Kopie des ehemaligen Umweltministers Jürgen Trittin mit bekannt kommunistischem Hintergrund, der sich in seiner Amtszeit um die Zerschlagung der deutschen Kernkraftwerkstechnik und die gekonnte Verschleppung einer sachgerechten Entsorgungslösung für Nuklearabfall zweifellos große Verdienste erworben hat.
Nur noch unsere Kanzlerin Angela Merkel vermochte kürzlich ihren Minister Röttgen auf seinem Weg des schnellstmöglichen Atomausstiegs noch ein wenig abzubremsen. Es gibt aber auch andere Welten als die von ökofanatischen deutschen Politikern und von jeder technisch/wirtschaftlichen Realität abgehobenen EU-Ökobürokraten. Die Kernenergie ist nämlich aus guten Gründen weltweit auf dem Vormarsch, EIKE hat hierzu sogar den hochrangigen IPCC-Advokaten James Hansen zu Wort kommen lassen. Insbesondere sind die kommenden Generationen von Kernkraftwerkstypen interessant, die inhärent sicher sein werden und nur noch einen verschwindenden Bruchteil der heutigen Abfälle zurücklassen.
Sogar die Schweden als anerkannte Weltmeister in Sicherheitsfragen zögern inzwischen nicht mehr.
Sie haben es im Gegensatz zu uns begriffen und sind aus dem "Atomausstieg" konsequenterweise wieder "ausgestiegen".
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-03-12 de
James Hansen zur Energie-Zukunft
Der weltweit wohl bekannteste Klimaforscher James Hansen, Direktor des NASA Goddard Institute for Space Studies und Professor an der Columbia Universität New York ist nicht gerade als Skeptiker einer als anthropogen vermuteten Klimaerwärmung bekannt. Er scheint sich in jüngster Zeit allerdings mehr und mehr der Energieproblematik zu widmen und befand sich im März dieses Jahres auf einer Vortragsreise durch Australien. Im AUSTRALIAN vom 10. März 2010, der größten überregionalen Tageszeitung des fünften Kontinents, erschien auf S. 23 ein Interview mit ihm. Seine Aussagen könnten wichtige Anregungen auch für die deutsche Energie-Diskussion liefern.
Uranium from Coal Ash and Seawater
Energy Availability Is Almost Infinite
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de
steigerung des uranabbaus
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fr
la future pénurie d'uranium
Aussagen zur kurzfristigen Verfügbarkeit
La future pénurie d'uranium
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de
kernkraftwerk sicherheit
de
kernkraftwerk generation
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Reaktorunfälle | Reactor accidents | Accidents de réacteurs |
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Kernkraftwerk Generationen | Generations of Nuclear Power Stations | Générations des centrales nucléaires |
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Die Zukunft der Kernenergie | The Future of Nuclear Energy | L'avenir de l'enegie nucléaire |
Weltwoche 11/11 / Alex Baur
2011-03-16 de
Die willkommene Katastrophe*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Einige Aussagen:
Zum Zeitpunkt, in dem diese Zeilen geschrieben werden, ist noch unsicher, ob sich die Havarie in den Atommeilern des japanischen Kernkraftwerkes Fukushima zum GAU entwickeln wird, zum ominösen «grössten anzunehmenden Unfall».
Die Bilder der Explosionen im Werk, die immer wieder über unsere Bildschirme flimmern, sind gewaltig.
Doch sie vermitteln einen falschen Eindruck.
Bis Redakionsschluss sind keine gefährlichen Mengen an Radioaktivität ausgetreten, noch ist kein Mensch an Verstrahlung erkrankt.
Überhaupt ist bislang noch niemand bei einer Katastrophe in einem westlichen AKW gestorben.
Hingegen haben Tausende Menschen in diesen Tagen als Folge eines verheerenden Erdbebens und vor allem eines Tsunamis ihr Leben verloren.
Man mag argumentieren, man könne Naturgewalten nicht beeinflussen,
sehr wohl aber auf gefährliche Techniken verzichten.
Das Argument ist doppelt falsch.
Ein Tsunami ist zwar nur bedingt voraussehbar, aber man könnte eine Katastrophe verhindern, indem man Siedlungen im küstennahen Bereich verbietet, Millionen von Menschen umsiedelt und Häfen mit gigantischen Wällen und Schleusen umgibt.
Technisch wäre das machbar.
Vernünftigerweise hat das bislang kein Mensch gefordert.
Das Leben ist per definitionem lebensgefährlich, sicher ist nur der Tod.
Instinktiv schützt sich der Mensch, doch vernünftigerweise macht er
immer eine Abwägung, in der er die Gefahr und die Lebensqualität
gegeneinander aufrechnet.
Bei der Energieversorgung ist es nicht anders.
Am meisten Todesopfer fordert die Kohle - allein in den chinesischen Bergwerken sterben jährlich bis zu 20'000 Kumpel -, danach folgen mit kleinem Abstand Erdöl und Erdgas.
Bei der Wasserkraft besteht ein eklatanter Unterschied:
In der Dritten Welt, wo es gelegentlich zu Dammbrüchen kommt, ist
sie relativ gefährlich, in Industrieländern ziemlich sicher.
Am sichersten ist die Kernenergie.
Im Westen gab es bislang keine einzige Havarie mit Todesfolgen;
die einzige echte Katastrophe ist jene von Tschernobyl.
Gemäss Ensad forderte der GAU in der Ukraine direkt 31 Strahlenopfer.
| ⇒ Google Web | ⇒ Wikipedia | ||
| de | strahlenbelastung | de |
Strahlenbelastung |
| en | orders of magnitude (radiation) | en | Orders of magnitude (radiation) |
| fr | échelles et effets de doses de radiation | fr | Échelles et effets de doses de radiation |
NZZ
2011-03-17 de
Strahlender Alltag
Wie viel Radioaktivität wir täglich ausgesetzt sind - und wann sie schadet
Menschen haben kein Sinnesorgan für radioaktive Strahlung. Die Gefahr ist lautlos, unsichtbar - und wirkt dadurch umso bedrohlicher. Nur wenige können sich ein Bild davon machen, was eine Strahlenbelastung von 400 Millisievert pro Stunde bedeutet.
Am 15. März 2011 gab die Internationale Atomenergiebehörde bekannt, die Belastung rund um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima Eins im Nordosten Japans betrage bis zu 400 Millisievert pro Stunde.
Andere Quellen sprachen von bis zu 500 Millisievert pro Stunde.
Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenexposition beträgt ein bis fünf Millisievert pro Jahr und bei einer Einzeldosis von 1000 Millisievert treten akute Symptome einer Strahlenerkrankung auf.
Die folgende Tabelle zeigt weitere Vergleichswerte auf.
| Dr. Patrick Moore | Greenpeace Founder |
Weltwoche 42/11 / Alex Reichmuth
2011-10-20 de
Die Mär von der Todeszone*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Auf Jahrzehnte hinaus verseucht und unbewohnbar - so stellt man sich
hierzulande das Sperrgebiet um das Atomkraftwerk Fukushima vor.
Die Risiken von mässiger Radioaktivität werden hochgespielt.
Laut heutiger Forschung könnte die Strahlung sogar
gesundheitsfördernd sein.
Einige Aussagen: (bitte Details im Original lesen!)
In den meisten Gebieten um das AKW liegt die Strahlendosis, die im ersten Jahr im Freien zu erwarten ist, unter den 20 Millisievert (mSv), die als Grenzwert für eine Evakuation gelten.
Insbesondere nicht nachweisbar sind Spätschäden an den Orten der Erde,
die stark durch natürliche Strahlung belastet sind.
Diese stammt vor allem aus dem Weltall und aus dem Gestein.
Insbesondere liegt die Lebensdosis an vielen Orten über den 350 mSv, die nach dem Unglück von Tschernobyl als Kriterium für die Evakuation galten.
«Gemäss diesem Kriterium müssten etwa zehn Prozent des Alpengebietes als Todeszonen gelten, wo die Bevölkerung sofort weggebracht werden müsste»
LNT-Annahme:
Auf der Basis der LNT-Annahme schätzt UNSCEAR, das Forschungsgremium der Uno zu den Auswirkungen radioaktiver Strahlung, dass bei einer zusätzlichen Dosis von 100 mSv das Krebstodrisiko um 0,3 bis 0,7 zusätzliche Fälle pro 100 Personen steigt.
Das stimmt mit den Schätzungen anderer Forschungsgremien überein.
In einer Studie in der Wissenschafts- zeitung BMC Public Health wurde 2007 dieses Risiko mit demjenigen anderer Gesundheits- gefahren verglichen:
Passivrauchen führt zu 1,7 Todesfällen pro 100 Einwohner,
die Luftverschmutzung in stark verschmutzten Städten gar zu 2,8 Todesfällen pro 100 Einwohner.
Die Autoren der Studie ziehen den Schluss, dass viele Menschen, die nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl in der Sperrzone blieben, ein kleineres Gesundheitsrisiko tragen, als wenn sie in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ihrer hohen Luftverschmutzung gewohnt hätten.
Auf Japan übertragen, müsste man der Bevölkerung Tokios, die von schlechter Luft betroffen ist, aus gesundheitlichen Gründen empfehlen, in die Nähe des AKW Fukushima umzuziehen.
Äpfel essen kompensiert das Risiko
Drückt man die Schädlichkeit von Radioaktivität aufgrund der LNT-Annahme in reduzierter Lebenserwartung aus, so verliert man pro Millisievert statistisch etwa sechs Stunden.
Bei 20 mSv, die in Japan als Kriterium für eine Evakuation gelten, beträgt der Verlust somit fünf Tage.
Zum Vergleich: Regelmässiges Rauchen verkürzt das Leben statistisch um zehn Jahre, Fettleibigkeit um ein bis vier Jahre.
Der Schaden von 20 mSv kann auch mit dem gesundheitsfördernden
Effekt von Äpfeln verglichen werden.
Isst man täglich einen (zusätzlichen) Apfel, hat man das Risiko
von 20 mSv pro Jahr statistisch bereits mehr als kompensiert.
⇒ Google Web
de
radon als heilmittel
⇒ Google Video
de
radon als heilmittel
Bayerisches Staatsbad Bad Steben
de
Radon: Selten und doch so kostbar
Ein Radon-Bad lindert Schmerzen über Monate hinweg.
Radon Revital Bad St. Blasien - Menzenschwand
de
Radontherapie
Das natürliche radioaktive Edelgas Radon entsteht durch Zerfall von Uran. Generell ist Radon in der Erdrinde und in unserer Luft enthalten, doch die für medizinische Zwecke notwendige Konzentration findet sich nur an wenigen Orten.
Dem radonhaltigen Heilwasser werden von Balneologen entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte zugeschrieben.
Weltwoche 45/11 / Alex Reichmuth
2011-11-10 de
Die Heilkraft der Radioaktivität*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Strahlende Hautcremes, strahlende Unterwäsche, strahlende Kondome -
in den 1930er Jahren waren radioaktive Produkte ein Verkaufsrenner.
Neue Forschungsresultate zeigen, dass das keinesfalls absurd war.
Die Hinweise, dass massvolle Strahlung der Gesundheit nützt, verdichten sich.
Zelluläre Erregung
Es ging damals oft um die Wirkung von Radon, einem radioaktiven Gas, das in uranhaltigem Gestein entsteht.
Hohe natürliche Radonwerte werden etwa im Tessin, im Schwarzwald, in den deutschen Mittelgebirgen und in einigen Gebieten Russlands verzeichnet.
Das Edelgas ist insgesamt für über die Hälfte der natürlichen radioaktiven Strahlung verantwortlich, der man auf der Erde ausgesetzt ist.
Radon kommt nicht nur in der Atemluft vor, sondern auch in Wasser gelöst.
Thermische Quellen in den erwähnten Gebieten sind oft stark mit radioaktivem Radon versetzt.
Um sie haben sich Kurorte gebildet.
Beispiele sind die Insel Ischia bei Neapel oder die Orte Lurisia im Piemont, St. Blasien im Schwarzwald, Brambach in Sachsen und Bad Gastein in Österreich.
Radon soll Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.
Vor dem Zweiten Weltkrieg warben viele Kurorte explizit mit ihrer Radioaktivität.
«Lurisia - das radioaktivste Wasser der Welt», pries etwa der gleichnamige italienische Kurort sein Mineralwasser an.
Hohe Dosen sind zweifellos schädlich
Waren die Menschen in den 1920er und 1930er Jahren dermassen verblendet von irreführender Werbung, und setzten sie sich darum grossen gesundheitlichen Risiken aus?
Nach der Entdeckung der ionisierenden Strahlen (Röntgenstrahlen, Radioaktivität) wurden deren Gefahren Anfang des 20. Jahrhunderts zwar erst allmählich erkannt.
Viele Menschen, die mit ihnen hantierten, kamen zu Schaden - namentlich auch Wissenschaftler.
Bis 1922 sind etwa hundert Todesfälle als Folge der Strahlung verbürgt.
Bei solchen gesundheitlichen Schäden ging es aber immer um hohe Dosen an Radioaktivität - in der Höhe von mehreren Sievert.
Sievert ist die physikalische Einheit für die biologische Wirkung radioaktiver Strahlung.
Die schädliche Wirkung hoch dosierter Strahlung ist wissenschaftlich eindeutig belegt und klar beschrieben.
Allerdings gab es in der Wissenschaft schon früh Hinweise, dass tiefe Dosen an Radioaktivität der Gesundheit nützen.
In den letzten Jahrzehnten verdichteten sich diese Hinweise:
Eine Strahlung von bis zu einer Dosis von mehreren hundert Millisievert
(Tausendstel Sievert) ist möglicherweise nicht nur unschädlich,
sondern heilsam.
Hiroschima und Nagasaki
Bemerkenswert sind Beobachtungen bei den Überlebenden der Atombombenabwürfe über Hiroschima und Nagasaki.
Während die Überlebenden, die einer hohen Strahlung ausgesetzt waren, im Alter oft an Krebs erkrankten, zeigte sich bei denjenigen mit tiefer Strahlenbelastung das Gegenteil:
Sie litten etwa seltener an Leukämie als Menschen, die nicht von Strahlung betroffen waren.
In einer Dosis von bis zu 200 Millisievert schien sich die Radioaktivität positiv für die Atombomben-Überlebenden auszuwirken.
Trainingseffekt fürs Immunsystem?
Die sogenannte Hormesis-Hypothese («hormesis», deutsch: «Anregung») besagt nun, dass nieder dosierte Strahlung die Selbstheilungskräfte stimuliert.
Die Strahlung verursacht zwar zusätzliche Genschäden, diese können aber in Schach gehalten werden.
Es ergibt sich eine Art Trainingseffekt:
Die körpereigene Abwehr hat mehr Übung darin, Schäden zu beheben.
Somit kann sie gefährliche Mutationen ganz allgemein besser bekämpfen.
Das Krebsrisiko sinkt auf ein tieferes Niveau als jenes ohne Bestrahlung.
Kurorte:
In den Kurorten baden die Gäste allerdings weiterhin in radonhaltigen Thermen.
Deren Radioaktivität wird aber nicht mehr herausgestrichen.
Darum ist den Kurgästen in Ischia, Lurisia, Brambach oder Bad Gastein wohl auch nicht bewusst, dass ihr Badewasser mindestens so stark strahlt wie das Kühlwasser im AKW Fukushima, das als unbewältigtes Problem gilt.
Zwar stammt die Radioaktivität in den Kurbädern von Radon und nicht, wie in Japan, (überwiegend) von Cäsium.
Das Radon im Heilwasser zahlreicher Kurorte hat eine vergleichbare biologische Strahlenwirkung wie die «radioaktive Brühe» in Fukushimas Reaktoren, wenn man in ihr baden würde.
NZZ
2012-01-01 de
Radioaktivität verlängert das Leben von Krebskranken
In Basel werden Krebspatienten mit radioaktiven Stoffen behandelt.
Die einzigartige Therapie hat kaum Nebenwirkungen.
Die Patienten im vierten Stock des Klinikums 2 im Universitätsspital Basel strahlen radioaktiv.
Nicht etwa, weil sie Zeugen einer nuklearen Katastrophe geworden wären, sondern weil sie sich mit radioaktiven Substanzen behandeln lassen - im Kampf gegen ihre Krebskrankheit.
Damit die radioaktive Strahlung, die von ihnen ausgeht, andere nicht gefährdet, sind Wände und Böden der Patientenzimmer verbleit.
Das Abwasser wird in einem separaten Tank gesammelt, und das medizinische Personal stellt sich während der Visite hinter eine Mauer.
Weltwoche 05/2012 - Dirk Maxeiner
2012-02-12 de
Wasserdicht seit Millionen von Jahren*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
AKW-Gegner behaupten, die Entsorgung radiokativer Abfälle sei ein ungelöstes Problem.
Ein Besuch im jurassischen Felslabor Mont Terri zeigt das Gegenteil:
Die aufwendigen Experimente im Opalinuston geben Aufschluss, wie ein
sicheres Endlager aussehen könnte.
1975: Brand in Brows-Ferry
Bei handwerklichen Reparaturarbeiten
Brandauslösung im Kabelschacht
dadurch Brandschutz verbessert;
räumliche Trennung von Steuer- und Versorgungsleitungen,
Diversität der Notstromversorgung.
1979: Störfall in Three Mile Island
Durch Bedienungsfehler führte eine mangelnde Kühlung
zum partiellen Schmelzen des Reaktorkerns;
Schmelze verbleibt in Reaktor-Druckbehälter;
Containment hält Radioaktivität zurück.
dadurch Vertiefung der Ausbildung am Simulator;
umfangreiche Analyse und Korrektur von Schwachstellen.
1986: Unfall Tschernobyl
Gravierende Verstöße gegen die Steuerung
sowie Unkenntnis der Reaktorphysik beim Personal
in Verbindung mit auslegungstechnischen Mängeln dieses Reaktortyps
weiträumige radioaktive Kontamination,
zahlreiche Todesfälle;
länderübergreifende Belastungen.
daraufhin Konsequenz in Deutschland:
Gründung des Bundesamtes für Strahlenschutz und Erlaß des
Strahlenschutz-Vorsorge-Gesetzes u. a.
2011: Reaktorunfall von Fukushima
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Tsunami verursachen die verheerendsten Naturkatastrophen der Erde und sie sind äusserst heimtückisch. Nähern sich die todbringenden Wellen vom offenen Meer der Küste, sind sie zunächst kaum sichtbar. Erst am Ufer steigen sie aus der Meeresoberfläche empor und entwickeln ihre zerstörerische Kraft. Bis 85 Meter hohe Tsunami-Wellen sind in Japan schon aufgetreten. Japan, die Insel im erdbebenreichen Stillen Ozean, ist am meisten von Tsunamis betroffen.
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Sechs schwere Sicherheitsmängel in Fukushima!
Politiker erklären jetzt, dass ihnen die Fukushima-Katastrophe die Größe
des Restrisikos deutscher Kernkraftwerke klar gemacht hätte.
- Welch ein Unsinn.
Das Restrisiko ist nur dasjenige Risiko, das bei einem richtig ausgelegten, bestens konstruierten und auch später sicherheitstechnisch nachgerüsteten Kraftwerk am Ende übrig bleibt.
Bei den japanischen Reaktoren war das bei Weitem nicht der Fall.
Es gab dort 6 schwere Fehler
Fehler 1
Der Reaktor war auf ein stärkstes Erdbeben von 8,4 ausgelegt -
wie es aber schon 1933 auftrat.
Es gab keine Sicherheitsreserve darüber -
und so übertraf das Beben vom 11.März die Belastungsgrenze des
Reaktors um 25%.
Aus den Kommentaren:
Nach der Richter Skala steigt die Stärke zwischen 8,4 und 9 um den
Faktor 4 (400%) und die freigesetzte Energie auf das achtfache an -
und das haben die Reaktoren ausgehalten, ohne die verhängnisvollen
Tschernobyl-Verheerungen zu bewirken.
Fehler 2
war die krasse Mißachtung der Höhe eines Tsunamis, denn im Mittel alle
30 Jahre gab es Tsunamis mit Wellenhöhen über 10 m, oft weit darüber.
Der Betonwall am Meer hatte 5,7 m - dazu kamen 4,3 m vom höher
gelegenen Kraftwerk.
Die reale Tsunamiwelle hatte aber 14 m.
Fehler 3
Die Diesel für die Notkühlung befanden sich im Untergeschoß
und dieser Raum war auch nicht gegen Hochwasser abgedichtet.
Die Diesel soffen ab, die Kühlung fiel aus.
Fehler 4
war die Unterlassung einer Nachrüstung der zu schwachen
Druckentlastungs-Leitungen in der US-Konstruktion.
Diese können im Falle einer Kernaufheizung durch den Druck von
Dampf und Wasserstoff Lecks bekommen, wodurch alles in das
Reaktorgebäude gelangen kann.
In den USA wurde das erkannt und die Leitungen verstärkt - in Japan nicht.
Fehler 5
Weil diese Druckentlastung keine Filter enthielt,
konnten radioaktive Aerosole und Partikel entweichen und nach
außen gelangen.
Deutsche Reaktoren haben diese Filter, die 99,9% zurück halten.
Fehler 6
Der im Reaktorgebäude angesammelte Wasserstoff - siehe Nr.5 -
konnte explodieren,
weil die japanischen Reaktoren im Gegensatz zu unseren nicht über
Rekombinatoren verfügen, die Wasserstoff zu Wasser umwandeln.
So kam es zu den Explosionen und zur Verbreitung radioaktiver
Substanzen.
Deshalb lag das tatsächliche Risiko der Fukushima-Reaktoren um das
Zig-Tausendfache über dem theoretischen Restrisiko.
Die in Japan unbegreiflicherweise unterlassenen Maßnahmen sind in
deutschen KKW lange verwirklicht.
Keinen dieser Fehler und Unterlassungen hätte unsere
Reaktorsicherheits-Kommission RSK durchgehen lassen - die übrigens von
2002 bis 2006 von Michael Sailer, Mitglied der Geschäftsführung des
Öko-Instituts Darmstadt, geleitet wurde, der heute noch RSK-Mitglied ist.
EIKE
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-03-17 de
Jetzt bekannt: Sechs schwere Sicherheitsmängel in Fukushima!
Und Fakten zur Kernkraftwerken der IV Generation
Kernkraftexperte Dr. Günter Keil hat die jetzt bekannt gewordenen Sicherheitsmängel der Fukushima Reaktoren mit den deutschen KKW Konstruktionen verglichen.
Er fand sechs schwere Mängel an den japanischen Reaktoren, die hier nie zu einer Freigabe geführt hätten.
Die Japaner waren gewarnt
Krasse Fehleinschätzung der Verantwortlichen
Weltwoche 30/11 / Alex Baur
2011-07-27 de
Die Japaner waren gewarnt*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Schweizer Ingenieure wiesen bereits 1993 eindringlich auf Sicherheitslücken in Fukushima hin, die nun zum GAU geführt haben.
In Europa rüsteten die AKW-Betreiber damals nach, doch in Japan und in den USA verschwanden die Sicherheitsstudien in der Schublade.
Ferruccio Ferroni kann sich noch gut erinnern an seine Japan-Reise vom Herbst 1992.
Der mittlerweile pensionierte damalige Chefingenieur der Firma Elektrowatt traf sich damals in Tokio mit zahlreichen Vertretern der Regierung und der Nuklearindustrie.
Das Ziel seiner Mission: Ferroni sollte den Japanern das Filter-System nahebringen, das Elektrowatt in Zusammenarbeit mit der Winterthurer Firma Sulzer entwickelt hatte und das im Falle einer Kernschmelze in einem Atomkraftwerk die Freisetzung von radioaktiven Stoffen sowie die Gefahr einer Explosion verhindert.
Worum geht es? Bereits der Unfall von Harrisburg von 1979 hatte gezeigt, dass bei einer Kernschmelze grosse Mengen von explosivem Wasserstoff im Reaktor entstehen können.
Wenn ein Reaktor überhitzt, entsteht zudem ein gefährlicher Überdruck.
Man muss also ein Gemisch von Dampf und Wasserstoff aus dem Reaktorkessel ablassen, das erstens mit radioaktiven Partikeln verseucht ist und zweitens hoch explosiv wird, sobald es sich mit Luft vermischt.
Erst diese Kombination macht die Kernschmelze zum nuklearen GAU.
Vor diesem Hintergrund hatte Elektrowatt das Filter-System entwickelt, das radioaktive Stoffe beim Austritt aus dem Reaktor bis auf ungefährliche Restmengen fast vollständig herausfiltert und auffängt. Zudem wird der Wasserstoff durch sogenannte Rekombinatoren in harmloses Wasser zurückverwandelt.
Das Geniale an diesen Notaggregaten ist, dass sie passiv ausgelegt sind.
Das heisst: Sie funktionieren ohne Fremdenergie auch bei einem totalen Stromausfall allein aufgrund physikalischer Naturgesetze.
Die Nachrüstung eines Kernreaktors mit den Filter-Filtern und Rekombinatoren kostet zwanzig bis dreissig Millionen Franken.
Entsetzen und harsche Kritik
Die Japaner hätten sich damals, so Ferroni, beeindruckt und interessiert gezeigt.
Die Firmen Mitsubishi und Toshiba, Marktführerinnen der japanischen Nuklearindustrie, bestellten in der Folge bei Elektrowatt zwei Studien.
Diese wurden 1993 abgeliefert und zeigten, dass sich die Notsysteme von Elektrowatt problemlos in japanische Kernkraftwerke integrieren liessen.
Zu den Interessenten gehörte namentlich der Stromgigant Tokyo Electric Power Company (Tepco).
Sein Anliegen war unter anderem die Nachrüstung der Reaktoren von Fukushima, die in den siebziger Jahren nach Plänen der US-Firma General Electric gebaut wurden und von der Tepco betrieben werden.
Die Elektrowatt übermittelte 1996 eine detaillierte Studie zur Nachrüstung der Kernkraftwerke von Tepco.
Danach hörte Ferroni nichts mehr vom Tokioter Stromriesen -
bis zum letzten März, als es in drei der sechs Reaktoren von Fukushima Daiichi im Nachgang der Tsunami-Katastrophe zur Kernschmelze kam.
Dabei trat exakt das Szenario ein, vor dem Ferroni zwei Jahrzehnte zuvor eindringlich gewarnt hatte.
Warum die Tepco auf die Nachrüstung ihrer Anlagen mit dem Sicherheitssystem verzichtete, ist eine offene Frage.
Tatsache ist, dass das System von Elektrowatt bei den Kernkraftwerken von Leibstadt und Beznau problemlos eingebaut wurde.
Mühleberg und Gösgen wurden mit ähnlichen Systemen von Siemens nachgerüstet, ebenso sämtliche Kernkraftwerke in Deutschland.
Die Franzosen ihrerseits entwickelten ein eigenes System.
Auf den Punkt gebracht:
Der GAU von Fukushima wäre in Westeuropa in dieser Form technisch nicht möglich gewesen.
Anders sieht es in den USA aus, wo passive Filter- und Rekombinationsanlagen von den Aufsichtsbehörden nicht gefordert werden.
Gemäss Ferroni gibt es in Amerika noch eine ganze Reihe alter Kernkraftwerke, deren Sicherheitsstandard jenem von Fukushima Daiichi entspreche.
Je mehr Details über den GAU von Fukushima bekanntwerden, desto mehr schlägt die anfängliche Solidarität der europäischen Kernenergie-Fachleute gegenüber ihren japanischen Kollegen in Entsetzen und bisweilen harsche Kritik um.
Bruno Pellaud, der am Filter-Projekt von Elektrowatt ebenfalls beteiligt war und später bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) als stellvertretender Generaldirektor amtierte, hat eine ganze Reihe von Sicherheitsmängeln in Fukushima aufgelistet.
Neben Filteranlagen, Wasserstoffumwandlern und einer äusseren Schutzhülle, wie sie in europäischen Atomanlagen längst selbstverständlich sind, fehlten alternative Systeme, welche die Kühlung bei einem Zusammenbruch der Notstromversorgung aufrechterhalten.
Unverständnis herrscht unter Fachleuten aber vor allem auch über die krasse Fehleinschätzung der Gefahr von Seebeben in Japan.
Gemäss deutschen und britischen Fachzeitschriften sollen allein in den letzten fünfhundert Jahren an der japanischen Küste vierzehn Tsunami mit einer Wellenhöhe von zehn Metern und mehr registriert worden sein.
Dass die Japaner vor diesem Hintergrund die Kühlsysteme und Notstromaggregate von Fukushima nicht durch Bunker gegen Hochwasser schützten, wie sie in Westeuropa ebenfalls zum Standard gehören, erscheint geradezu grobfahrlässig.
Mittlerweile wird in Fachkreisen sogar Kritik am anfänglich noch gelobten Notstandsdispositiv der Japaner laut.
Weltweit verbesserte Sicherheit
Der Ärger der Europäer ist nachvollziehbar.
Ausgerechnet in der Schweiz und in Deutschland sollen Kernkraftwerke, die mit milliardenschweren Investitionen nachgerüstet wurden und zu den sichersten der Welt gehören, nun heruntergefahren und ausgemustert werden - weil am anderen Ende der Welt im Bereich der Sicherheit geschlampt oder an der Sicherheit gespart wurde.
Länder mit tieferen Sicherheitsstandards wie etwa die USA, wo immerhin knapp ein Viertel der weltweit gebauten Kernkraftwerke stehen, gehen derweil unter dem Radar durch.
Die Situation ist grotesk.
Technische Details
Kernenergie.de
VGB
NHK (Japan Broadcasting Corporation)
Fukushima zeigt unerbittlich den Geburtsfehler des Leichtwasserreaktors LWR
2011-03-12
2011-03-14
NZZ
2011-03-14 de
Fukushima - kein zweites Tschernobyl
Beim Wort Kernschmelze drängt sich einem die Assoziation Tschernobyl geradezu auf.
Entsprechend beängstigt reagiert die Bevölkerung Japans, wenn nun berichtet wird, dass bei den beiden Reaktoren Fukushima 1 und 3 eine Kernschmelze stattgefunden habe.
Doch die Situation in Japan ist - wenn auch äusserst bedrohlich - eine ganz andere als in Tschernobyl, und das aus mehreren Gründen:
Erstens schalteten sich die beiden japanischen Reaktoren automatisch ab, als die Seismometer im AKW das Erdbeben verspürten.
Damit wurde die Kettenreaktion im Reaktor unterbrochen.
In Tschernobyl geriet der Reaktor dagegen bei vollem Betrieb in einen instabilen Zustand, der in eine unkontrollierte Kettenreaktion mündete.
2011-03-17
NZZ
2011-03-17 de
Wasserwerfer in Fukushima bringen Erfolg
Der Einsatz der Wasserwerfer hat die Bemühungen der Einsatzkräfte um Kühlung der gefährlichen Brennstäbe einen grossen Schritt vorwärts gebracht.
Laut Informationen des staatlichen Fernsehens ist es gelungen, 30 bis 40 Tonnen Wasser in das offen liegende Abklingbecken zu pumpen.
Dieses hat eine Gesamtkapazität von 1200 Tonnen; benötigt zur effektiven Kühlung wird aber nur ein Drittel davon.
2011-03-17 de Keine Bedrohung für die Schweiz
Für die Schweiz besteht wegen der Atomkatastrophe in Japan
derzeit keine Bedrohung.
Das stellte der ABCN-Bundesstab fest.
Das Gremium, das unter anderem für die Bewältigung atomarer Ereignisse zuständig ist, kam zu einem ersten Treffen zusammen.
Zur Strahlung ausserhalb des Geländes gebe es keine bestätigten Angaben.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-03-17 de
Der deutsche Angst-Tsunami!
Renate Künast hat am 14. März in einem TV-Interview mit verächtlicher Miene bemerkt, daß nun gewiß das Argument kommt, in Deutschland könnte es ja nicht ein solches Erdbeben geben, wie in Japan.
Sie machte den Eindruck, daß sie das für ein ziemlich lächerliches Argument hält.
Ich möchte es aber trotzdem bringen:
Im Oberrheingraben, dem seismologisch aktivsten Gebiet in
Deutschland, findet ein Versatz von Gesteinsschichten entlang von
Verwerfungen, der eine Voraussetzung für Erdbeben wäre, nicht statt.
Deshalb kommt es dort nur etwa alle 10 Jahre zu seismischen Erschütterungen der Stärke über 5 und unter 6. Das Erdbeben in Japan, wo vier Kontinentalplatten aufeinander krachen, hatte aber eine Stärke von 9 und war damit rund dreitausendfach stärker als alles, was hierzulande möglich ist.
In Wikipedia nachzulesen; tut mir wirklich leid, Frau Künast.
2011-03-18
2011-03-19
NZZ
2011-03-19 de
Lage in AKW Fukushima scheint stabilisiert
2011-03-19 de
Radioaktives Jod im Trinkwasser von Tokio gefunden
Im Trinkwasser von Tokio ist Radioaktivität gemessen worden, teilten
die Behörden am Samstag mit.
Zuvor waren bereits Spinat und Milch aus der Region Fukushima mit erhöhten Strahlenwerten entdeckt worden.
Die Strahlendosis übersteige nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte, heisst es.
Die Radioaktivität sei mit 1,5 Becquerel pro Kilogramm gemessen worden, verglichen mit einem zulässigen Höchstwert von 300 Becquerel pro Kg für Lebensmittel.
SVP (2011-03-17)
Tages-Anzeiger
2011-03-17 de
«Die SVP hängt nicht an der Kernenergie»
Jetzt müssen wir zuerst einmal abwarten.
Während Katastrophen
darf man keine langfristigen Entscheide treffen, die nicht nötig sind.
Es heisst:
Warten bis man den Überblick hat, bis man sieht, was
passiert ist.
Dann werden die Erkenntnisse geprüft, um herauszufinden, was das für
unsere Kraftwerke und Energieversorgung heisst. Nerven behalten.
SP (2011-03-15)
Tages-Anzeiger
2011-03-15 de
SP fordert Gesetz zum Atomausstieg
Die Bundeshausfraktion der SP hat heute beschlossen, vom Bundesrat ein Atomausstiegsgesetz zu verlangen.
Die AKW Mühleberg und Beznau I und II müssten demgemäss «innert kurzer Zeit» stillgelegt werden.
FDP (2011-03-17)
NZZ
2011-03-17 de
Pelli hält AKW-Weg für nicht mehr gangbar
«Wir haben uns in den vergangenen Tagen ins Gesicht geschaut und gemerkt, dass unsere bisherige Überzeugung, die fünf alt werdenden Kernkraftwerke mit zwei neuen ersetzen zu können, kein gangbarer Weg mehr ist», sagt Fulvio Pelli, Präsident der FDP Schweiz.
Diese Revision der freisinnigen Haltung bedeutet zweifellos eine Schwächung der bürgerlichen Unterstützung für neue AKW.
Bei dieser «Neuausrichtung der energiepolitischen Position» handle es sich um einen Entscheid der Geschäftsleitung der FDP Schweiz, erklärt Pelli.
BDP (2011-03-20)
Tages-Anzeiger
2011-03-20 de
Erste Bundesrätin bekennt sich zu Atomausstieg
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf unterstützt den Ausstieg aus der Atomenergie.
Um die Kernenergie möglichst rasch abzubauen, sieht ihre Partei BPD nur eine Möglichkeit.
CVP (2011-03-20)
Tages-Anzeiger
2011-03-20 de
«Die wendehalsige Reinwaschung ist unzumutbar»
CVP-Nationalrat Christoph Wehrli kritisiert im «Sonntag» die Atomlobby im Parlament scharf.
Er spricht von «schlecht gespielter Betroffenheit».
Mit diesen klaren Worten greift Wehrli insbesondere auch CVP-Parlamentarier an.
Mehrere sitzen in Verwaltungsräten von Kernkraftwerken:
Nationalrat Markus Zemp beim AKW Leibstadt
und Nationalrat Pirmin Bischof beim AKW Gösgen.
Der Kernenergieausstieg und seine Folgen!
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-04-09 de
Der Kernenergieausstieg und seine Folgen!
Der "wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung" schon lange auffällig geworden durch bestellte Gefälligkeitsgutachten zum Klimawandel und dem Einsatz der "Erneuerbaren" versucht jetzt das Lieblingsprojekt seines Chefs Prof. Schellnhuber -Die große Transfomation- zur Staatsdoktrin zu erheben. Das wird als "Gesellschaftsvertrag" bezeichnet, meint aber den Übergang in eine Ökodiktatur. Die Zeit scheint ihnen reif dafür. Pflichtschuldigst applaudieren Merkels Gehilfen Umweltminister Röttgen und Forschungsministerin Schavan dem Gutachten und werteten es als hilfreich. Schavan dazu: "Gerade jetzt hilft uns das Gutachten beim anstehenden Umbau der Energieversorgung."
Kernstück darin ist der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie und der fossilen Energie bis 2050! Tröstlich ist immerhin, dass dadurch, so Schellnhuber "Nicht alle Lichter ausgehen". Unser Beiratsmitglied Prof. Alt hat deswegen mal errechnet, was allein der schnelle Ausstieg aus der Kernenergie kosten würde.
Anmerkungen zu CDU Generalsekretär Gröhe: "Den Umstieg gestalten" - Kernenergie in Deutschland
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-04-06 de
Anmerkungen zu CDU Generalsekretär Gröhe:
"Den Umstieg gestalten" - Kernenergie in Deutschland
Kanzlerin und CDU Parteivorsitzende Merkel - von vielen insgeheim nur Klimadonna genannt- hat bekanntlich kein gutes Händchen bei der Wahl ihrer Generalsekretäre. Sie verschleißen schnell und selten gelingt es ihnen unter Merkel mit ihrem atemberaubenden Zick-Zack-Kurs stets das passende im Sinne Ihrer Chefin zu sagen. So könnte es auch dem jetzigen Generalsekretär der CDU Gröhe ergehen, wenn das was er jüngst zum Thema Kernenergie von sich gab, wirklich die (oft wechselhafte) Meinung seiner Chefin darstellt. Hier besonders trifft deshalb die Beobachtung des Physikers und Philosophen Carl-Friedrich v. Weizsäckers zu: "Die politischen Reaktionen, die man bei uns öffentlich bekommt sind zu sehr von zwei Elementen bestimmt: Lethargie und blinder Emotion. Beide machen denselben Fehler; sie verzichten aufs Denken". Lesen Sie den Beitrag des Energiewirtschaftlers Dr. Dietmar Ufer zu Gröhes Auslassungen: "Den Umstieg gestalten".
Deutsche Energiepolitik endgültig in der Sackgasse!
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-04-04 de
Deutsche Energiepolitik endgültig in der Sackgasse!
Erinnern wir uns: Noch vor wenigen Wochen wußte die Regierung ganz genau, in welche Richtung ihre Energiepolitik marschieren muß:
Die erneuerbaren Energien als alle Probleme lösende Verheißung am Horizont mit der Kernenergie als "Brückentechnologie".
Um diese Brückentechnologie aus der rot-grünen Laufzeitbeschränkung zu befreien, gab es dann vor nicht langer Zeit das Gesetz zur Laufzeitverlängerung, das bereits Zeichen von innerer Zerrissenheit der Koalition aufwies. Das war dann auch schon alles. Von einer konsequenten, vorausschauenden, dem extrem Energie abhängigen Industriestandort Deutschland dienenden Politik war schon damals nichts zu sehen.
Deutschland holt Atomstrom aus Frankreich und Tschechien
Deutschland muss wegen der Abschaltung von sieben Kernkraftwerken Strom aus dem Ausland einführen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Atomstrom!
Bild
2011-04-04 de
Deutschland holt Atomstrom aus Frankreich und Tschechien
Nach Angaben des europäischen Netzbetreiberverbands Entso-E importiert Deutschland seit Mitte März bis zu 6000 Megawatt Strom, um den Bedarf zu decken.
Das entspricht der Leistung von vier großen Atomkraftwerksblöcken oder rund acht Prozent des täglichen Strombedarfs Deutschlands (ca. 80 000 Megawatt).
Dieter Kraemer
2011-04-04 de
Mit der Abschaltung von acht deutschen Kernkraftwerken
Die importierten Strommengen liegen mit 10,4% über den exportierten Mengen.
Die Verteilung lässt Schlußfolgerungen zu:
Die relativ hohen Exporte von DE > CH und von DE > NL dürften
sich aus den nicht nutzbaren EEG-Stromanteilen zusammensetzen, welche
auf Kosten der EEG-Bezahler im europäischen Verbundnetz versickern,
als der sog. verschenkte Strom.
Die schlecht schmeckende Wahrheit: Die Kernkraft-Nein-Danke-Lobby hat uns alle hinters Licht geführt
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-04-14 de
Die schlecht schmeckende Wahrheit: Die Kernkraft-Nein-Danke-Lobby hat
uns alle hinters Licht geführt
Der bekannte englische Umweltaktivist, passionierter und lautstarker Klimaschützer, der Jounalist des Guardian Georg Monbiot, der den Klimarealisten schon mal ein "Nürnberger Tribunal" an den Hals wünschte, hat sich jetzt vom Kernkraftgegner zum Kernkraftbefürworter gewandelt.
Damit hat er sich viele Feinde gemacht.
Es sind Leute, die zuvor zu seinen glühendsten Anhängern zählten.
Lesen Sie, was er denen in Bezug auf den Wahrheitsgehalt ihrer Schreckensmeldungen ins Stammbuch schreibt.
Ideologie und Realität!
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-03-16 de
Ideologie und Realität!
Es wird Zeit, dass in Deutschland wieder Realität einkehrt.
Es ist beschämend, wenn in den Medien kaum über die Folgen eines der größten Erdbeben seit Menschengedenken mit einer Riesenflutwelle, explodierenden Raffinerien, Zerstörung ganzer Landstriche, Strom- und Wasserausfall für hunderttausende Menschen und vielen Tausenden von Toten berichtet wird.
Dafür wird der durch das Erdbeben und die Flutwelle verursachte Ausfall der Wasserkühlung in ein oder 2 Kernkraftwerken hochgespielt.
Eine durch Ausfall der Kühlung mögliche Kernschmelze soll die Welt gefährden.
"Tschernobyl wiederholt sich nicht"
Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag
2011-03-15 de
"Tschernobyl wiederholt sich nicht"
Während des Erdbebens waren nur die Reaktoren 1 bis 3 in Betrieb, die Reaktoren 4 bis 6 waren wegen Wartungsarbeiten stillgelegt.
Obwohl die drei angeschalteten Reaktoren beim Erdbeben direkt herunter gefahren wurden, wird durch den weitgehenden Zerfall der Kernelemente auch weiter Wärme produziert - und keines der intakt gebliebenen Notfall-Kühlsysteme funktioniert, weil es derzeit keine Möglichkeit gibt, sie mit Strom zu versorgen.
Die unteren Stockwerke der Reaktorblöcke wurden durch den Tsunami geflutet.
Dadurch wurden die Not-Generatoren für die Kühlung zerstört, gleichzeitig ist es wegen des Wassers im Moment unmöglich, mobile Generatoren anzuschließen.
Wie haben die Techniker auf den Kühlungs-Ausfall reagiert?
Die Reaktor-Kerne wurden mit Meerwasser geflutet, um eine Kernschmelze zu verhindern.
Dadurch wurde der Druck weitgehend stabilisiert, allerdings muss von Zeit zu Zeit Druck abgelassen werden.
Auch nach den beiden Explosionen an den Reaktoren 1 und 3 - bei denen das Dach, nicht aber die Schutzhüllen um den Kern zerstört wurden - besteht keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung.
Zwar besteht noch die Möglichkeit einer Kernschmelze, aber ich halte dies für unwahrscheinlich.
Die Brennelemente werden derzeit mit Meerwasser gekühlt - solange bis die Stromversorgung der regulären Kühlsysteme wieder hergestellt ist.
Wie groß sind die Gefahren im Falle einer Kernschmelze in Fukushima I?
Selbst wenn es zu einer Kernschmelze kommen sollte, würde die schmelzende Masse in den beiden Schutzhüllen aufgefangen werden.
Das ist übrigens ein wesentlicher Unterschied zu Tschernobyl:
Es gibt eine Schutzhülle aus Stahl direkt um den Kern und darum eine
weitere aus Beton.
Darunter befindet sich zusätzlich noch eine riesige Betonplatte, die das Durchsickern eines geschmolzenen Kerns in das Erdreich und damit den Austritt von radioaktiver Strahlung verhindern würde.
In Tschernobyl gab es keine derartigen Schutzhüllen, eine solche Katastrophe wiederholt sich nicht.
Was ist mit den Berichten über erhöhte Strahlung rund um Fukushima?
Der US-Flugzeugträger "Ronald Reagan" soll durch eine radioaktive Wolke gefahren sein.
Es ist Strahlung ausgetreten - allerdings nach meinen Informationen nur in relativ geringen Mengen.
Die USS "Ronald Reagan" hat in der radioaktiven Wolke Werte gemessen, die der Strahlung entspricht, der ein Mensch normalerweise in einem Monat ausgesetzt ist - bei einem Transkontinenal-Flug setzen sich Passagiere höherer Strahlung aus.
Die willkommene Katastrophe
Weltwoche, Ausgabe 11/11
2011-03-16 de
Die willkommene Katastrophe
(nur für registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Einige Aussagen:
Tatsache bleibt: Kernenergie ist eine vergleichsweise saubere und sichere Stromquelle.
Ein Ersatz ist nicht in Sicht.
Bis Redakionsschluss sind [in Fukushima] keine gefährlichen Mengen an Radioaktivität ausgetreten, noch ist kein Mensch an Verstrahlung erkrankt.
Bislang ist noch niemand bei einer Katastrophe in einem westlichen AKW gestorben.
Das Schweizer Fernsehen kauft die Bilder nun ein, weil die preisgekrönte SF-Reporterin Barbara Lüthi, von der Panik erfasst, die Flucht ergriff.
Am meisten Todesopfer fordert die Kohle - allein in den chinesischen Bergwerken sterben jährlich bis zu 20'000 Kumpel -, danach folgen mit kleinem Abstand Erdöl und Erdgas.
Am sichersten ist die Kernenergie.
Im Westen gab es bislang keine einzige Havarie mit Todesfolgen
Die Radioaktivität im Tschernobyl-Reaktor wurde durch einen Brand freigesetzt, der in einem zivilen Siedewasserreaktor nicht möglich ist, ganz einfach, weil Wasser nicht brennt.
Vergleichbar ist der Störfall [in Fukushima] bislang am ehesten mit dem Unfall im amerikanischen Harrisburg aus dem Jahr 1979.
Bei den neusten AKW der dritten Generation, wie sie in der Schweiz geplant sind und sich in Frankreich und Finnland bereits im Bau befinden, ist ein Durchbrennen des Reaktorbodens praktisch ausgeschlossen.
Bei einem Erdbeben bergen Staudämme hierzulande das grösste
Gefahrenpotenzial.
Indirekt betrifft dies auch die AKW, die alle an Flüssen liegen.
Gemäss Dr. Hans-Rudolf Lutz, dem vormaligen Leiter des KKWs
Mühleberg, ist der Reaktor darauf ausgelegt, die grösste denkbare
Überschwemmung gefahrlos zu überstehen.
Für alle Fälle gibt es in Mühleberg ein flutungssicheres,
unterirdisches Notpumpwerk und Wasserspeicher.
Kommentar von Peter Wolff
2011-03-18 de
AKW-Hauptprobleme und nötige Massnahmen
Super-GAU
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-03-19 de
Super-GAU
In Japan sind am Freitag [2011-03-11] vermutlich zehntausende Menschen gestorben.
Auch vier Tage nach dem katastrophalen Erdbeben suchen Kinder nach ihren Eltern, Männer nach ihren Frauen, verzweifelte Menschen nach ihrem Leben, das nicht mehr ist.
Es ist eine Tragödie, wie sie die Welt lange nicht mehr erlebt hat.
Doch anstatt inne zu halten, um die Toten zu betrauern und dem japanischen Volk in den schwersten Stunden seit dem Zweiten Weltkrieg beizustehen, diskutierten vermeintliche Experten gestern Abend in der ARD, ob wir Deutsche noch bedenkenlos Fischstäbchen essen können.
Es war die Spitze einer Entwicklung, die man nur noch als Super-GAU für die Gesellschaft bezeichnen kann.
Warum wir aus der heutigen Kernenergie aussteigen sollten
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-03-30 de
Ansicht eines Kernkraftgegners: Warum wir aus der heutigen und
unausgereiften Kernenergie aussteigen sollten ..
und warum Klima- und Kernenergieskeptiker vieles gemeinsam haben
Kommentar von Jürgen Wanninger
Ironie des Schicksals: Die 60 Milliarden Euro, die seit 2000 in
schwachsinninge Photovoltaik geflossen sind, hätten schon ausgereicht,
sämtliche KKW durch Kohle KW zu ersetzen!
In nur zehn Jahren!
Ob die Kohle, diese zu befeuern auch verfügbar wäre, sei einmal
dahingestellt. Also ich meine, ob sie praktisch verfügbar wäre.
Dass sie bodenschatztechnisch vorhanden ist, ist ja klar.
Stattdessen produziert dieser lächerliche PV-Schwachsinn gerade einmal
1% des deutschen Stroms. Und das nur im Jahresmittel!
Tatsächlich liefert der Mist zeitweise bis zu 15% des deutschen Stroms,
dann haben wir totalen Überschuss und müssen den Strom verschenken,
83% der Zeit eines jahres aber liefert PV gar nichts! 0,0!
Fragt man herum, finden 90% der Bevölkerung PV toll!
In welch verblödeter Gesellschaft leben wir bloß?
⇒ Google Web
de
kernkraftwerk generation
de
kern versuchsreaktor
de
kernkraftwerk sicherheit
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Sicherheit / Gefahren | Safety / Dangers | Sûreté / dangers |
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Die Zukunft der Kernenergie | The Future of Nuclear Energy | L'avenir de l'enegie nucléaire |
KKW = Kernkraftwerk
D2O = Schwerwasser
DWR = wassergekühlter, wassermoderierter Druckwasser-Reaktor
(kompakten Bauweise, speziell für Schiffsantriebe)
SWR = wassergekühlter, wassermoderierter Siedewasser-Reaktor
(wegen seiner Regelbarkeit (Lastfolge) ein Optimum)
PWR = Pressurized water reactor
EPR = Europäischer Druckwasserreaktor (European Pressurized Water Reactor)
(Er wurde später von Areva unter Beibehaltung der Abkürzung EPR in
Evolutionary Power Reactor umbenannt.)
Generation, mit denen die Reaktivität beherrscht wurde.
Die 1. Generation war gekennzeichnet durch den Bau und Betrieb von KKW für militärische Zielsetzungen, bis sich mit der Genfer Konferenz im August 1955 durch die Vorgabe: "atomic power for peace" der Weg zur friedlichen Nutzung der Kernenergie öffnete.
In diesem ersten Abschnitt wurden bereits die Grundlagen für diejenigen Kernreaktortypen gelegt, die derzeit dominierend zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
KKW der 2. Generation, die die Wirtschaftlichkeit erreichten.
Jahrzehntelang (ca. 1945 bis 1975) waren Politik und Wirtschaft vor allem aber Na-turwissenschaften und Technik der Ansicht, die Gefahrenpotenziale der KKW durch Sicherheitsmaßnahmen eindeutig zu verkleinern und folgenschwere Unfälle ausschließen zu können.
Alle Verantwortlichen vertraten damals der Meinung, dass die Technik in der Lage sein wird, die Sicherheit der KKW ohne Einschränkungen bereitzustellen.
Dieser breit getragene Konsens und die Euphorie des Machbaren haben dazu verleitet, die Konzepte aus dem militärischen Sektor (nur für deren Zwecke entwickelt) mit den Kernreaktoren der Typen : Siedewasser und Druckwasser sowie Leichtwasser-moderiert und Grafitmoderiert trotz der eindeutig erkannten Nachteile bzw. Schwächen weiter zu verwenden.
Sie wurden mit dem Ziel umgebaut, bei ihrem Einsatz zur Stromversorgung erhebliche Kosteneinsparungen zu erreichen.
Es wurde versäumt, unter möglichen Kernreaktor-Prinzipien nach dem garantiert sicheren zu suchen, so dass heute die Experten mehr oder minder offen feststellen, dass seinerzeit technisch und politisch falsch gehandelt wurde.
Zukünftige KKW der 3. Generation, die inhärent sicher ausgelegt sind.
Inhärent: In der Technik spricht man von inhärenter Sicherheit, wenn ein technisches System derart konstruiert ist, dass es auch nach dem Ausfall externer Komponenten sicher arbeitet.
Die KKW der 3. Generation werden eindeutig in erster Linie durch Sicherheitsanforderungen bestimmt.
Die konzeptionelle Sicherheit, die auf der Auslegung mit inhärent sicheren und passiven Komponenten beruht und die betriebliche Sicherheit, die auf umfangreiche Betriebserfahrungen zurückgreift, haben zu gewährleisten, dass in keiner Weise bei Strörfällen eine Freisetzung von Radioaktivität in die Umgebung eintreten kann.
| Wikipedia | de |
Generation IV International Forum
Das Generation IV International Forum (GIF) ist ein Forschungsverbund, der sich der gemeinsamen Erforschung und Entwicklung zukünftiger Kernkraftwerke verschrieben hat. Diese Kraftwerke der sogenannten IV. Generation sollen ab dem Jahr 2030 einsatzfähig sein. Das Generation IV International Forum wurde im Mai 2001 unter Federführung des United States Department of Energy gegründet.
|
| en |
Generation IV International Forum
Nine countries, as well as the member states of the European Union (represented by the European Atomic Energy Community) are working together as the Generation IV International Forum (GiF) to lay the groundwork for the Generation IV nuclear reactor.
|
|
| fr |
Forum International Génération IV
Le Forum International Génération IV (Generation IV International Forum - GIF) est une initiative du Département de l'Énergie des États-Unis destinée à instaurer une coopération internationale dans le cadre du développement des systèmes nucléaires de nouvelle génération. |
| Wikipedia | de |
Europäischer Druckwasserreaktor
Der EPR wurde in der zweiten Hälfte der 1990er Jahre von den Unternehmen Siemens (Deutschland) und Framatome (Frankreich) gemeinsam entwickelt. Seit der Zusammenlegung der Nuklearaktivitäten beider Gesellschaften am 1. Januar 2001 werden die Arbeiten jetzt von Areva NP fortgeführt. Die Technologie basiert auf den Erfahrungen beim Bau und Betrieb der von den Muttergesellschaften entwickelten Druckwasserreaktoren vom Typ Konvoi (Siemens) und N4 (Framatome) und führt diese zusammen.
|
| en |
European Pressurized Reactor
As of 2010, four EPR units are under construction. The first two, in Finland and France, are both facing costly construction delays. Construction commenced on two additional Chinese units in 2009 and 2010. In July 2008 the French President announced a second EPR would be built in France due to high oil and gas prices.
|
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| fr |
Réacteur pressurisé européen
EPR aux États-Unis) est un projet de réacteur nucléaire de troisième génération (classification internationale), conçu et développé par Areva NP au cours des années 1990 et 2000. Quatre réacteurs de type EPR sont actuellement en cours de construction: un en Finlande (Olkiluoto), un en France (centrale nucléaire de Flamanville) et deux autres en Chine (Taishan) |
Areva
de
Der erste Reaktor der Generation III+ im Bau
Der EPR ist ein großer fortschrittlicher Druckwasserreaktor.
Er wurde von AREVA entwickelt, um dem Bedarf der Energieversorger weltweit für eine neue Generation von Kernkraftwerken mit nochmals verbesserter Sicherheit und Wirtschaftlichkeit - auch als Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung - gerecht zu werden.
Als einziger Reaktor der Generation III+ befindet sich der EPR im Bau: Er wird gegenwärtig in Finnland, Frankreich und China errichtet.
Die Welt
de
Ende einer Atom-Allianz
Siemens steigt aus dem gemeinsamen Unternehmen mit dem Konzern Areva aus.
Bezeichnungen:
HTR = Hochtemperaturreaktor
BE = Brennelement
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-08-05 de
Es gibt ihn - Inhärent sicherer Kernreaktor:
"Die Technik der Hochtemperaturreaktoren"
Am 15.7. 2011 hielt Dr. Ing. Urban Cleve im Institut für Eisenhüttenkunde -IEHK- der RWTH-Aachen einen wichtigen Vortrag.
Die Kerntechnische Gesellschaft und dann Frau Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan und Prof.Dr. Pinkwart hatten ihn gebeten, seine Erfahrungen in der Hochtemperaturreaktortechnik zusammenzufassen, um diese für die "Nachkommenden Generationen" zu erhalten.
Beschrieben werden die Erfahrungen aus dem 22 Jahre langen Betrieb des AVR Forschungsreaktors in Jülich und dem THTR-300 MW el Demonstrationsreaktor der früheren VEW in KW Schmehausen.
Vor allem wird der 2malige Test-Supergau beschrieben, zum Nachweis, daß mit einem HTR keine "Kernschmelze" möglich ist.
Mit diesen Erfahrungen wurde der Konzeptvorschlag eines neuen HTR erarbeitet, bei dem nichts "strahlendes" mehr das KKW- Betriebsgelände verlassen muß.
Auch die Endlagerung und Behandlung aller "strahlenden" Teile ist damit konstruktiv lösbar.
Prof.Dr. Schulten erdachte den HTR - Kugelhaufenreaktor mit den Grundlagen
- Es waren geradezu visionäre Überlegungen aus den 50iger Jahren, die zum Erfolg dieser Technik führten.
Alle diese Grundlagen sind auch heute noch uneingeschränkt gültig.
Schulten war ein Vordenker, dessen Leistung eigentlich nur mit der von Wernher von Braun vergleichbar ist.
- Diese Prämissen waren die Grundlage zum Ziel eines "katastrophenfreien" KKW.
- Mit dem AVR wurde der "Supergau" zweimal erprobt, erstmals 1967. Es war der weltweit erste "Testgau".
Alle Sicherheitseinrichtungen wurden blockiert, die gesamte Anlage stromlos gemacht, also im Prinzip der gleiche Zustand wie in Fukushima 2011.
Tschernobyl hatte völlig andere Ursachen.
- Nichts passierte, der Reaktor ging von alleine aus.
Er ist damit der weltweit einzige Reaktor, bei dem ein "Test-Supergau" zweimal erfolgreich durchgeführt worden ist.
Mit keinem anderen KKW-Typ hat man das gewagt, es wäre auch nicht gut gegangen.
EuroNews - Futuris
2008-03-29 de
Kernkraftwerke der Zukunft
Haben Kernkraftwerke eine Zukunft? Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge wird Atomenergie um die Mitte des Jahrhunderts sicherer, umweltfreundlicher und billiger sein.
Auf dem Weg zu einer neuen Generation von Kernkraftwerken hat die Forschung große Fortschritte gemacht.
Energieagentur:Kernkraft wird größte Stromquelle
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-09-28 de
Die Renaissance der Kernenergie in der Welt!
Die zunehmende Aktivität bei den Neubauten zeigt sich an der zunehmenden Anzahl der in Bau befindlichen Kernkraftwerke: Das waren
Ende 2007 29 KKW's in Bau.
Ende 2008 43 KKW's in Bau
Ende 2009 56 KKW's in Bau
Weiterhin waren Ende 2009 80 KKW's in konkreter Planung, 130 in beabsichtigter Planung.
Die Ende 2009 in Bau befindlichen Kernkraftwerke befinden sich in
Finnland (1),
Frankreich (1),
Russland (10),
Ukraine (2),
Slowakei (2),
Bulgarien (2),
Iran (1),
Pakistan (1),
Argentinien (1),
USA (1),
Indien (5),
China (20),
Japan (1),
Taiwan (2),
Südkorea (6).
de
Renaissance der Kernenergie, Teil I
en
MIT releases major report: The Future of the Nuclear Fuel Cycle
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-11-13 de
Renaissance der Kernenergie, Teil I
In Deutschland schickt sich das Bündnis90/Die Grünen an, die bisherigen Volksparteien ein- und vielleicht sogar zu überholen.
Das Grundcredo und der Gründungsauftrag dieser Partei ist die rückwärtsgewandte Verneinung als konsequente und mit demagogischen Mitteln betriebenen Verteufelung der sichersten, wirtschaftlichsten und nachhaltigsten Energiequelle, die der Menschheit jemals zur Verfügung stand.
Sollte sich diese Entwicklung hierzulande fortsetzen, begibt sich Deutschland erneut in eine Außenseiterrolle der Weltgemeinschaft.
Anstatt das große intellektuelle und ingenieurtechnische Potential Deutschlands nutzbringend für die echten Zukunftsherausforderungen einzusetzen, wird es bei zwar technologisch anspruchsvollen, aber wirtschaftlich nutzlosen Anwendungen mittelalterlicher Methoden zur Energiegewinnung verschwendet (Windräder) und zur Durchsetzung einer Green-Economy-Vision missbraucht, die jedem Naturschutz (s. Landschafts- und Tierschädigung durch Windräder) widerspricht, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie nachhaltig mindert und die Zukunftschancen unserer Kinder schädigt.
MIT Massachusetts Institute of Technology
2010-09-16 en
MIT releases major report: The Future of the Nuclear Fuel Cycle
MIT study finds no shortage of uranium for nuclear energy for decades, but more research is needed to develop improved fuel-cycle options.
The new study suggests an alternative: an enriched uranium-initiated
breeder reactor in which additional natural or depleted (that is,
a remnant of the enrichment process) uranium is added to the reactor
core at the same rate nuclear materials are consumed.
No excess nuclear materials are produced.
This is a much simpler and more efficient self-sustaining fuel cycle.
Quelle / Source:
de Renaissance der Kernenergie II: Die Lösung des Entsorgungsproblems
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-11-23 de
Renaissance der Kernenergie II: Die Lösung des Entsorgungsproblems
Gemäß Aussage einer SHELL-Studie "Energy Needs, Choices and Possibilities - Scenarios to 2050 (2001)" wird sich der Energiebedarf der Menschheit bis 2050 in etwa verdoppeln und er wird zunehmend in Form elektrischer Energie benötigt.
Dass Verdoppelung bei ansteigenden Bevölkerungszahlen und zunehmendem Lebensstandard nicht mit regenerativen Energien erreicht werden kann, ist jedem einsichtig, der mit elementaren physikalischen, technischen und wirtschaftlichen Grundbegriffen der Stromerzeugung vertraut ist.
Die einzige, von so gut wie allen Nationen dieser Erde verfolgte Lösung zur Schaffung einer umweltgerechten, zuverlässigen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Energiequellen zur Deckung des elektrischen Strombedarfs ist die Kernenergie.
Ausnahmen von dieser Regel bilden Länder, wie beispielsweise Norwegen, die auf Grund ihrer einmaligen geographisch-topologischen Voraussetzungen ihren Strombedarf ausschließlich aus Wasserkraft decken können.
Bei der hierzulande fast nur noch mit Ideologie geführten Auseinandersetzung um Restlaufzeiten von Kernkraftwerken wird übersehen bzw. verschwiegen, dass inzwischen inhärent sichere Kraftwerkstypen zum Ersatz älterer Anlagen auf dem Reißbrett und in Erprobungsanlagen bereit stehen.
Man teilt die zahlreichen Methoden, mit denen Kernkraftwerke arbeiten und ihren Entwicklungsstand in "Generationen" ein.
Eine Übersicht hierzu biete der im Internet zugängliche Beitrag von T. Schulenberg von der TH Karlsruhe, gehalten auf der 71. Jahrestagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, Regensburg im März 2007, erliegt hier als pdf-File bei.
Der vorliegende Beitrag beschränkt sich auf das nicht nur technisch, sondern zumindest in Deutschland auch gesellschaftspolitisch wichtige Detailproblem, wie diese neuen Kraftwerkstypen mit dem radioaktiven Abfall fertigwerden.
Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Physiker, EIKE-Presssprecher
2010-11 de
Partitionierung & Transmutation - neue Konzepte der nuklearen
Abfallentsorgung
Das P&T Prinzip
Die Zauberworte des insbesondere in der EU verfolgten neuen Kernkraftwerkskonzeptes der IV. Generation von Kernkraftwerken heißen "Partitionierung und Transmutation" (P&T).
Damit werden zukünftig etwa 99% des bisherigen abgebrannten Kernbrennstoffs vermieden.
Zur Zeit erzeugen in der EU 145 Reaktoren rd. 2500 Tonnen Kernmüll im Jahr, so dass nach Einführung von P&T davon nur noch grob 25 Tonnen übrig bleiben, die dauerhaft untergebracht werden müssen.
Wie will man dieses Kunststück fertigbringen?
Im ersten Schritt der Partitionierung werden die bisher aufbereiteten, oder in die Endlagerung verbrachten radioaktiven Bestandteile des Kernabfalls abgetrennt (partitioniert).
In einem zweiten Schritt, der auf Einschaltung eines speziellen separaten Reaktors basiert, werden sie in Substanzen mit kürzerer Halbwertszeit transmutiert.
Das Verfahren hat nicht nur den Vorteil, die ursprüngliche Menge des radioaktiven Abfalls um etwa zwei Größenordnungen zu verringern, sondern zugleich nahezu den vollständigen Energieinhalt des ursprünglichen Spaltmaterials auszunutzen, der bei einer Verbringung in Endlagerstätten als nutzlose Wärme verloren geht.
Sozusagen als "Nebenprodukt" ist infolge der hohen Ausnutzung des Kernbrennstoffs mit P&T daher die ohnehin sehr langfristige Verfügbarkeit von Kernbrennstoff nunmehr über nicht mehr überschaubare Zeiträume von vielen tausend Jahren gesichert.
Quellen / Sources:
T. Schulenberg, Institut für Kern- und Energietechnik
Forschungszentrum Karlsruhe
2007-03-26/30 de
Reaktorkonzepte der 4. Generation
Zusammenfassung
Vor ca. 5 Jahren gründeten 10 Nationen, darunter USA, Canada, Japan, Südkorea, Südafrika und Frankreich, das Generation IV International Forum mit dem Ziel, gemeinsam nukleare Systeme der 4. Generation zu entwickeln, die in 30 Jahren oder auch später benötigt werden könnten.
Der Initiative schlossen sich später die Euratom-Länder und kürzlich China und Russland an.
Die Systeme sollten wirtschaftlich, sicher und zuverlässig sein, sie sollten eine nachhaltige Versorgung mit Kernenergie ermöglichen und wenig Abfall erzeugen, aber nur ein geringes Risiko der Proliferation von Spaltmaterial haben.
In diesem weltweiten Forschungsprogramm werden heute 6 Reaktorkonzepte näher untersucht.
Fortschrittliche Leichtwasserreaktoren mit überkritischen Dampfzuständen, analog der Weiterentwicklung fossil gefeuerter Dampfkraftwerke, sollen höhere Wirkungsgrade bei kleineren Anlagenkosten ermöglichen als heutige Druckwasserreaktoren.
Helium gekühlte Hochtemperaturreaktoren, die neben Strom auch Prozesswärme bereitstellen können, setzen die Entwicklung des deutschen Kugelhaufenreaktors fort.
Schnelle Reaktoren für eine nachhaltige Nutzung von Spaltmaterial, die alternativ mit Helium, Blei oder Natrium gekühlt werden, sollen Plutonium verwerten ohne waffentaugliches Spaltmaterial zu erzeugen.
Schließlich ist noch ein recht innovatives Konzept zu erwähnen, bei dem Spaltmaterial in flüssigem Salz gelöst wird, um kontinuierlich Spaltstoff zuführen und Spaltprodukte abziehen zu können. Der Vortrag gibt eine kurze Einführung in jedes dieser Reaktorkonzepte und dessen Entwicklungsziele.
Kurt Kugeler
de
Gibt es den katastrophenfreien Kernreaktor?
Beim Hochtemperaturreaktor mit kugelförmigen graphitischen Brennelementen ist eine Kernschmelze ausgeschlossen
de Frankreich, Italien, Großbritannien und jetzt auch Schweden: Alle großen EU-Staaten planen neue Kernkraftwerke
Es war eine historische Entscheidung: 1980, wenige Monate nach der Kernschmelze im US-Reaktor Harrisburg, beschloss Schweden als erstes Land der Welt den Ausstieg aus der Atomkraft. Per Referendum stimmten die Bürger gegen die Risiko-Energie, der Bau neuer Anlagen war in dem skandinavischen Land fortan verboten.
Ebenso historisch ist nun die Entscheidung der Stockholmer Regierung vom Donnerstag: Knapp 30 Jahre nach dem Votum des Volkes kehrt Schweden zur Kernkraft zurück.
Welt Online
2009-02-06 de
Atom-Comeback bringt Deutschland in Nöte
Ein Kernfusionskraftwerk könnte im Vergleich zu einem Kernspaltungskraftwerk bei wesentlich geringerem Brennstoffverbrauch, einem praktisch fast unbegrenzten Brennstoffvorrat, besserer Anlagensicherheit und mit weniger langlebigem radioaktivem Abfall große Mengen an elektrischer Energie liefern.
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Max-Planck-Gesellschaft
2010-06-24 de
Wie funktioniert ein Fusionskraftwerk?
Ein futuristisches Unterrichtsgespräch, unterstützt durch dokumentarische Aufnahmen und Animationen, gibt dem Zuschauer einen Überblick über Grundlagen, Entwicklung und Stand der Fusionsforschung:
Ähnlich wie die Sonne soll ein Fusionskraftwerk aus der Verschmelzung von Atomkernen Energie gewinnen.
Um das Fusionsfeuer zu zünden, muss es gelingen, den Brennstoff - ein Wasserstoffplasma - in Magnetfeldern einzuschließen und auf Temperaturen über 100 Millionen Grad aufzuheizen.
Nächster Schritt der weltweiten Fusionsforschung auf dem Weg zu dieser nahezu unerschöpflichen Energiequelle ist der internationale Testreaktor ITER.
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DW-TV
2009-02-09 de
Projekt Zukunft | Energie der Zukunft?
Es ist ein gigantisches Forschungsprojekt,in seinen Dimensionen
vergleichbar mit der Raumstation ISS:
Der Kernfusionsreaktor ITER,der im französischen Cadarache entsteht.
Nun,2009,soll der Bau beginnen. Beteiligt sind viele Industrienationen, die Kosten belaufen sich - vorläufig geschätzt - auf zehn Milliarden Euro.
ITER soll zeigen, ass es physikalisch und technisch möglich ist, durch Kernfusion Energie zu gewinnen.
Ab Temperaturen von 100 Millionen °C verschmelzen Deuterium und Tritium zu einem Helium-Atom. Diese Kernfusion läuft im gigantischen Ausmaß in der Sonne ab.
Mit ITER soll sie auf der Erde nachgeahmt werden.
Zwölf Wochen nach der Atomkatastrophe von Fukushima steht die Energiepolitik auf der ganzen Welt auf dem Kopf.
Regierungen diskutieren den Ausstieg aus der Kernenergie oder haben diesen bereits beschlossen - so auch die Schweiz.
War dieser Ausstiegsentscheid überhastet oder mutig?
Noch sind die Untersuchungen zur japanischen Reaktorkatastrophe ja längst nicht abgeschlossen.
Der Weltwoche Journalist Alex Baur ist eben aus Fukushima zurückgekehrt und erzählt, was er in Japan gesehen hat.
Alex Baur ist Gast von Christoph Romer und Claudio Zanetti.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-08-31 de
Vorsätzlicher Begriffsmissbrauch bei ARD und ZDF: Warum nennen sie
ständig Strom aus Kernkraftwerken "Atomstrom"?
In jeder Sendung, die uns das Fernsehen zum Thema Energie zumutet - und das das sind heutzutage gefühlte neunzig Prozent- werden von besorgt blickenden Moderatoren ständig die Worte Atomstrom, Atomenergie, Atommeiler, Atomlobby usw. im Munde geführt, wenn es sich um Strom aus Kernenergie, Kernergie, Kernkraftwerk etc handelt.
Dabei weiß der aufgeklärte Zuschauer längst, dass es für einen jeden Begriff der in der ARD, dem ZDF und ihren unzähligen Sparten - und Lokalsendern, verwendet wird eine klare, offizielle Sprachregelung gibt.
Und die heißt amtlich bei der "Kernenergie" eben Kernenergie.
Und nicht Atomenergie.
Im beliebten Presseclub vom 22. August führte der "Moderator" des WDR Jörg Schönenbohm - schmallippig gepresst aber deutlich vor - dass Kernenergie bei ihnen immer Atomenergie heisst.
Will er und alle seine KollegInnen uns damit sagen, "Seht Atomenergie ist vergleichbar mit der Atombombe"?.
Prof. Alt aus Aachen hat ihn dazu befragt und einen Leserbrief geschrieben. Antwort steht aus.
Endlager Gorleben: geeignet oder ungeeignet?
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2009-09-07 de
Endlager Gorleben: geeignet oder ungeeignet?
Als Wahlkampfmunition erster Güte versteht Bundesumweltminister Sigmar Gabriel jede Nachricht über das geplante Endlager Gorleben.
Keine Gelegenheit lässt er ungenutzt, um die abebbende Angst in der Bevölkerung neu anzustacheln, und darauf sein parteipolitisches Süppchen zu kochen.
Es ging und geht ihm nie um Fakten, die werden beliebig zurecht gebogen.
Es geht einzig und allein darum, Gabriel per Angstmache im Gespräch zu halten.
Salzstöcke sind pilzförmige Körper von bis zu 1000 m Tiefe und vielen hundert Metern Breite und Länge.
Das Gebirge in ihrer Umgebung enthält Grundwasser, und das reicht bis an den Außenrand der Salzstöcke. An den seitlichen Rändern und an der Oberfläche wird Salz abgelöst.
Ob das viel ist und ständig erfolgt, oder wenig und dann stagniert, wird von der Geschwindigkeit bestimmt, mit das Grundwasser sich erneuert.
Erfolgt der Grundwasseraustausch schnell, löst das Grundwasser den Salzstock auf - er verschwindet.
Salzstöcke sind deswegen entweder nicht mehr vorhanden oder sie sind dicht!
Das den Salzstock umgebende stagnierende Grundwasser ist gesättigt und kann kein weiteres Salz aufnehmen.
Diese chemische Gesetzmäßigkeit garantiert, dass der Salzstock auch in Zukunft so bleibt wie er in den letzten Jahrmillionen war.
Der Salzstock von Gorleben ist sachlich geeignet, darf es aber aus politischen Gründen nicht sein, denn er eignet sich zur Stimmungsmache und beeinflusst Wahlentscheidungen - und wie wirksam das funktioniert, wissen wir spätestens seit 1933.
Asse und Gorleben: Die wahre Geschichte!
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2009-09-27 de
Asse und Gorleben: Die wahre Geschichte!
Wir produzieren radioaktiven Abfall nicht nur in Atomkraftwerken, sondern auch in anderen Lebensbereichen, zum Beispiel in der Medizin.
Obwohl das Problem der Endlagerung dringend gelöst werden muss, finden Politik und Gesellschaft nicht die Kraft dazu, verdrängen das Problem und zögern eine Lösung immer wieder hinaus.
Dass immer noch Nuklearabfälle, einbetoniert in Fässer, in der Tiefsee versenkt werden, und damit direkt im Wasserkreislauf bleiben, ist der Öffentlichkeit kaum bewusst oder scheint sie nicht zu stören.
Jedenfalls wird offensichtlich eine solche Entsorgung für ungefährlicher gehalten, als den Abfall dort zu begraben, wo er dem Wasserkreislauf für immer entzogen bleibt.
Meinungsfreiheit in der Wissenschaft in Gefahr?
Wissenschaftler warnt vor bestellter Wissenschaft!
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2009-09-27 de
Meinungsfreiheit in der Wissenschaft in Gefahr?
Wissenschaftler warnt vor bestellter Wissenschaft!
Ist die Indoktrinierung zum Endlager Gorleben kein Einzelfall?
Welchen Einfluss die Politik auf die Wissenschaft mitunter nimmt wurde erst kürzlich offenkundig durch die Einflussnahme der Politik auf die Eignungshöffigkeit des Salzstockes Gorleben in den 1980er Jahren für die Begutachtung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB).
Der damalige Bundesforschungsminister Riesenhuber bestreitet natürlich erwartungsgemäß hiervon Kenntnis gehabt zu haben.
Riesenhuber: "Ich weiß nicht mehr, was im einzelnen auf Arbeitsebene dazu gelaufen ist, falls ich es überhaupt je wusste".
In Bearbeitung / under construction / en cours d'élaboration
Tages Anzeiger
2009-11-09 de
London treibt Atomenergie-Ausbau voran
Die britische Regierung hat den Bau von Atomkraftwerken an zehn Standorten genehmigt und den Schritt mit dem Klimaschutz begründet.
In Grossbritannien stammten im zweiten Quartal 2009 rund 20 Prozent des Stroms aus Atomkraft.
Die Londoner Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoss an klimaschädlichen Treibhausgasen bis 2050 auf mindestens 80 Prozent unter dem Stand von 1990 zu drosseln.
Schweden will wieder AKW bauen
Spiegel Online
2010-06-17 de
Schweden steigt aus Atom-Ausstieg aus
In Schweden dürfen wieder neue Atomreaktoren gebaut werden.
Eine knappe Mehrheit im Reichstag stimmte für den Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg, den die Skandinavier vor 30 Jahre beschlossen hatten.
Energiehunger
Derzeit seien in China 13 Reaktoren am Netz, weitere 28 im Bau.
Das sind 46 Prozent der Projekte in aller Welt.
Sicherheit