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Weltwoche 11/11 / Alex Baur
2011-03-16 de
Die willkommene Katastrophe*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Einige Aussagen:
Am meisten Todesopfer fordert die Kohle - allein in den chinesischen Bergwerken sterben jährlich bis zu 20'000 Kumpel -, danach folgen mit kleinem Abstand Erdöl und Erdgas.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-10-26 de
Energiewende? Ein neues Kohle-Zeitalter zieht auf!
Nach dem jüngsten Statistical Review of World Energy des Ölkonzerns BP,
einer der verlässlichsten Quellen für weltweite Energiemarktdaten, ist
der Kohleverbrauch in den letzten zehn Jahren fast um 50 Prozent
gestiegen.
Eine solch rasche Steigerung hat es zuvor noch nie gegeben.
Zu 90 Prozent sind China und Indien für diesen Zuwachs verantwortlich.
Der Anteil der Kohle an der weltweiten Primärenergieerzeugung erreicht fast 30 Prozent und ist damit wieder so hoch wie zuletzt im Jahre 1970.
Mit 48,2 Prozent entfällt fast die Hälfte des Welt-Kohleverbrauchs auf China.
Die Pläne der chinesischen Führung sehen bis 2035 einen Ausbau der Kohlekraftwerkskapazität auf 600 Gigawatt vor.
Auch in den westlichen Ländern ist der Kohleeinsatz im Jahre 2010 mit 5,2 Prozent so stark gewachsen wie zuletzt im Jahre 1979.
Diese Entwicklung kam durchaus nicht überraschend, sondern entspricht marktwirtschaftlicher Logik.
Denn die bekannten Kohlevorräte sind auf der Welt relativ gleichmäßig verteilt und reichen noch für etliche Jahrhunderte.
Die Schätzungen reichen bis zu tausend Jahren und mehr.
Zudem ist die Kohle, im Unterschied zu flüssigen oder gasförmigen Energieträgern, problemlos transport- und lagerfähig.
Mit ihrer Hilfe ist also das heikle Problem der Energiespeicherung leicht lösbar.
Die Kohlepreise sind zwar in diesem Jahr wegen der Überflutung australischer Kohleminen im letzten Winter vorübergehend auf 90 bis 120 Euro je Tonne angestiegen.
Doch noch immer gehört die Kohle zu den preiswertesten Energieträgern.
Sie ist daher für aufstrebende Schwellenländer wie China und Indien die Energiequelle der Wahl.
Leider bleiben die Kraftwerke dort, was das Ausfiltern von Schadstoffen angeht, noch immer weit hinter dem westlichen Stand der Technik zurück.
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Reuters
de Ökologistische Logik:
RWE-Chef Jürgen Grossmann hat angekündigt, in Westeuropa keine neuen Kohlekraftwerke mehr zu bauen.
Als Grund nennt er die Kosten, die durch den Emissionshandel entstehen.
Ein Verzicht auf Kohle steht nicht dahinter: Die Kraftwerke sollen stattdessen in Osteuropa entstehen.
Klimaexperte Karsten Smid von Greenpeace begrüßt die RWE-Entscheidung, keine neuen Kohlekraftwerke in Westeuropa mehr zu bauen.
Damit zeige der Emissionshandel zum ersten Mal seine längst überfällige Lenkungswirkung.
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Nutzlose, kontraproduktive und gefährliche Massnahmen gegen den Klimawandel | Useless, Counter productive and dangerous measures against climate change | Mesures inutiles, contreproductives et dangereues contre le changement climatique |
| CO2-Absonderung | Carbon geo-sequestration | Ségrégation du CO2 |
CO2-Handel.de
2009-08-14 de
Steinmeier tritt für Steinkohleförderung ein - Grüne und FDP
kritisieren
SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier will den geplanten Ausstieg aus der Steinkohleförderung verhindern.
"Es ist klug und richtig und deshalb trete ich dafür ein, dass wir die Steinkohleförderung über 2018 fortsetzen».
Welt Online
2008-08-30 de
Merkel wirbt für Neubau von Kohlekraftwerken
Angesichts hoher Energiepreise fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) neue Kohlekraftwerke und eine Debatte über die Laufzeiten von Atomkraftwerken.
"Die Energieversorgung ist eine zentrale Frage des Industriestandortes Deutschland.
Wir brauchen eine Initiative der Vernunft", sagte Merkel bei der Grundsteinlegung für ein neues RWE-Kohlekraftwerk im westfälischen Hamm.
Dazu gehöre auch die Modernisierung der bestehenden Kraftwerke.
Nur wenn genügend moderne Kohlestromanlagen errichtet würden, könne in Zukunft ein Energie-Engpass vermieden werden, sagte Merkel.
"Wir dürfen nicht abhängig werden von ausländischen Stromlieferungen", sagte sie.
Zudem plädierte sie für einen Aufbau von Überkapazitäten - es sei ja "keine Sünde, Strom zu exportieren".
Auch für den Klimaschutz hätten die neuen Anlagen Vorteile.
Der Wirkungsgrad könne wie in Hamm auf 46 Prozent erhöht werden.
Das bedeutet, dass fast die Hälfte der in der Kohle gespeicherten
Energie als Strom genutzt werden kann. Üblich sind Wirkungsgrade
zwischen 22 und 36 Prozent.
Die Ablehnung neuer Kohlekraftwerke ist umwelt- und klimapolitisch kontraproduktiv", sagte Merkel.
"Wir sollten alles dafür tun, neue Anlagen voranzubringen. Der Energierohstoff Kohle sei leicht verfügbar, gut zu lagern und relativ preisstabil", sagte sie.
Merkel griff auch in den Streit der großen Koalition über die Laufzeiten von Atomkraftwerken ein.
Sie forderte, deren Laufzeiten "so zu gestalten, dass wir zu einer vernünftigen Preisbildung kommen".
Eine Verknappung von Strom aufgrund abgeschalteter Atommeiler führe nur zu höheren Preisen.
Große Hoffnungen lasten auf dem designierten US Präsidenten Obama.
In der Öko-Szene sind es allen voran die Retter des Weltklimas, die von Obama einen Richtungswechsel in der US Klimapolitik und ein Abkehren von der Ablehnung des Kyoto-Protokolls erhoffen.
Diese Hoffnungen werden zusehends untergraben. Haben doch bereits einige Berater Obamas durchblicken lassen, dass sie Klimaschutzmaßnahmen so lange auf die Reservebank setzen wollen, bis die US Wirtschaft wieder aus der aktuellen Krise erholt hat.
Diese Woche gab es noch deutlichere Rauchzeichen aus Washington, welche den Himmel der Umweltschützer und Klimaretter deutlich verdunkeln dürften.
Das Wall Street Journal berichtete in der gestrigen Ausgabe, dass Obamas designiertes Kabinett ausgerechnet die von Klimarettern verteufelte Kohle zu einem Eckpfeiler der zukünftigen Energiepolitik machen wollen.
Lisa Jackson, zukünftige Leiterin der US Environmental Protection Agency, bezeichnete am Mittwoch im Senat Kohle als "eine wichtige Ressource für das Land".
Am Tag zuvor hatte der Physiker Steven Chu, designierter Leiter des Energie-Ressorts, Kohle als "großartige Natürliche Ressource" bezeichnet (vor zwei Jahren bezeichnete er den Ausbau von Kohlekrafterken noch als "schlimmsten Alptraum").
Solche Aussagen lassen erahnen, dass die zukünftige US Regierung unter Obama die Erwartungen der Klimaretter eher enttäuschen, als erfüllen wird.
In den USA wird die Hälfte der elektrischen Energie in Kohlekraftwerken erzeugt.
Massive Restriktionen in Bezug auf Emissionen würden eine drastische Reduktion des Energieverbrauches erfordern, was offensichtlich auch der zukünftigen Regierung der USA derzeit als nicht zielführend erscheint.
en Coal Industry Digs Itself Out of a Hole in the Capitol
Despite a well-funded ad campaign by environmentalists attacking the industry, and a huge coal-ash spill in Tennessee that has led to calls for more regulation, the industry has received positive assurances this week from President-elect Barack Obama's nominees that the new administration is committed to keeping coal a big part of the nation's energy source.
Lisa Jackson, described coal to a Senate panel as "a vital resource" for the country.
A day earlier, Mr. Obama's nominee to run the Energy Department, physicist Steven Chu, referred to coal as a "great natural resource."
Two years ago, he called the expansion of coal-fired power plants his "worst nightmare."
en Coal Plants Face New Obstacles in U.S.
The ruling puts in question permits for as many as 100 new plants, and should aid lawsuits against them as well.
Climate Ark / Climate Change and Global Warming Portal
en New Zealand is a coal-rich country with 10 times the global average of economic coal resources per person.
New Zealand's economic coal resources of 10 billion tonnes amounted to 2500 tonnes of coal per person.
Solid Energy is looking to apply its core business competencies to developing other coal-related business areas, such as coal seam methane and hydrogen energy, and the use of biomass for home heating and industrial energy.
Feasibility studies are also being undertaken to assess the commercial viability of 100-400 MW coal/biomass-fired electricity plants on the West Coast and Southland, using the best available clean coal technologies.
en New Zealand is energy rich but in the present climate of man-made global warming hysteria this may sound like heresy, as much of our energy reserves are fossil fuel ones.
Coal production in 2007 was 4,83 million tonnes while estimated coal reserves are over 15 billion tonnes of which 8,6 billion tonnes are economically recoverable.
We have enough reserves to last for 1780 years (probably more) at 2007 production rates!!!
This is almost like having an unlimited renewable energy source.
New Zealand could have plenty of cheap electricity for centuries, able to fuel a vibrant economy, were it not that global warming alarmists have demonised carbon, mainly in the form of human emissions of carbon dioxide (CO2), for allegedly causing catastrophic global warming.
This belief has been promoted by the United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC). which produced four scientific assessment reports (1990, 1995, 2001, 2007).
Although the apocalyptic language in these reports has increased over the years, evidence for catastrophic manmade global warming has not. Their arguments remain non-validated computer models.
Coal still provides 41 percent of electricity generation worldwide.
Germany, one of the most enthusiastic champions of the IPCC dogma, is planning to built 12 new coal-fired power stations.
Several scientists, especially astrophysicists, are prediction that we may be entering a cooling period that may last up to 30 years.
Supporting real-world evidence (not based on computer models) is the fact that sun is extremely quiet, and has been for some time, and that also could last up to 30 years.
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| Recently, China surpassed the United States as the world's largest user of coal, and they are projected to increase their coal use by 271% over the next 20 years in the form of increased coal-fired electrical generating capacity from 250 Gigawatts (Billion watts) annually in 2006 to 950 Gigawatts by 2030. | |
China ordert für 60 Milliarden Dollar australische Kohle
Spiegel Online
2010-02-06 de
China ordert für 60 Milliarden Dollar australische Kohle
Das australische Bergbauunternehmen Resourcehouse wird chinesische Kraftwerke mit Kohle im Wert von 60 Milliarden Dollar beliefern.
Der Auftrag läuft über 20 Jahre.
Jährlich 30 Millionen Tonnen Kohle wird das australische Bergbauunternehmen Resourcehouse an Kraftwerke in China liefern.
China gehört zu den größten Kohleproduzenten weltweit.
Allerdings ist das Land wegen der rasant wachsenden Nachfrage auch immer mehr auf Einfuhren angewiesen.
China hat beim Klimagipfel in Kopenhagen wie die USA konkrete Reduktionszusagen abgelehnt.
Yuhuan, China's most advanced coal-fired power plant,
boasts a record-breaking efficiency of 45 % - thanks to
ultra-supercritical steam turbines supplied by Siemens.
China appears to be modifying the global climate through aerosol emission from a large number of coal fired power plants:
About 80% of the Chinese electricity comes from coal fired power plants.
The CO2 emission from China in 2004 was about 2.27 billion metric tons, which was 8.6% of the world emissions (26.3 billion metric tons).
But, their efficiency of energy production is still low (34.6% as an average), and emissions other than CO2 and aerosol (i. e., mainly SOx, NOx and mercury) bring heavy health problems as well.
In fact, resultant atmospheric pollution causes 300 thousands to 400 thousands of deaths a year.
If countries like Japan, which has advanced technologies of coal fired power plants (e. g., energy production efficiency being 41.1% in Japan), can cooperate with China to increase the efficiency of energy production and to decrease all kinds of emissions, this will become a true Win-Win policy.
This Win-Win policy actually will reduce the emission of CO2.
Just from this aspect, it is much better than the cap-and-trade policy which in fact will increase the CO2 emissions.
Moreover, and importantly, when considering a large capacity of coal reserves, this is a reasonable tactics in near future.
With this kind of Win-Win policies, developing countries like China can agree with developed countries on their energy policies.
There will be no progress in the negotiation between them if the developing countries can participate in the climate policies only through the reduction of CO2.
| 2009-08-21 | en | Soot And The Arctic Ice - A Win-Win Policy Based On Chinese Coal Fired Power Plants |