Konrad Fischer
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-08-08 de
Haus-Wärmedämmung unter den neuen Energiespargesetzen
Mit neuen und novellierten Gesetzen zur Einsparung von Energie soll auf dem Rücken von Mietern und Hausbesitzern der "Energiewende" und dem massiven Einstieg in "Erneuerbare" der Weg bereitet werden.
Wie schlimm wird es werden?
Sind die vorgesehenen Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll?
Wer profitiert, wer zahlt?
Diese und viele andere Fragen beantwortet der überregional bekannte Dämm-Experte Dipl.-Ing. Konrad Fischer in einem Interview, das unser Pressesprecher Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke mit ihm geführt hat.
Aussagen:
Ein stellvertretendes Ergebnis:
Ein gedämmter Wohnblock in Hannover verbraucht nicht weniger,
sondern am Ende mehr als die bauartgleichen ungedämmten Nachbarn.
Das wissen sowohl die Regierung als auch die Dämmprofiteure.
Deswegen gehen sie immer nur von berechneten "Bedarfszahlen" und nicht erwiesenen "Verbrauchszahlen" aus.
Die gedämmte Wand verhält sich eben nicht so, wie im getürkten Rechenmodell.
Zum einen werden Dämmfassaden schnell naß.
Da Dämmstoff keine Wärme speichern kann, kühlen sie nach Sonnenuntergang extrem ab und unterschreiten stundenlang den Taupunkt.
Dabei kondensiert die Luftfeuchte auf und vor allem auch im Dämmstoff, er säuft ab.
Die Thermografie-Aufnahme mit der Wärmebildkamera erfolgt - ein raffinierter Trick! - immer tief in der Nacht oder früh am Morgen und beweist dann die extrem abgekühlte Dämmfassade.
Dann strahlt der Massivbau immer noch die tagsüber aufgenommene Solarenergie ab - im Bild rotgelb, während die aufnässende Dämmfassade unter dem Taupunkt blauschwarz dahinfrostet.
Das lobt der Thermograf dann als "gut gedämmt"!
Am Tag aufgenommene Wärmebilder zeigen dagegen "kalte" Massivfassaden und glühende Dämmoberflächen, da deren dünne Putzschwarten durch Solarstrahlung extrem viel heißer als die Massivfassaden werden.
Vom dünnen Autoblechdach in der Sommerhitze und seiner nächtlichen Befrostung kennt jeder diesen Effekt.
Es ist doch logisch, dass bei Sonneneinstrahlung die Verschattung bzw. Wärmedämmung der Hauswand weniger mitheizende Solarenergie in die Wand lässt.
Nachts erhöht dagegen die nächtliche Extremabkühlung und vor allem die Nässung der Dämmfassade das Temperaturgefälle der Wand - und damit auch den Energieverbrauch.
Noch einmal zum besseren Verständnis für unsere Leser.
Darf ich Ihre Ausführungen so verstehen?:
Nachts wird durch das Nasswerden des Dämmstoffs und durch
starke Abkühlung beim Unterschreiten des Taupunkts die Dämmwirkung der
Außendämmung ins Gegenteil verkehrt, denn seine Wärmeleitfähigkeit
nähert sich der (guten Wärmeleitfähigkeit) des Wassers an.
Der jetzt sehr kalte Dämmstoff verliert also seine Wärmeisolationseigenschaft und wird zum Wärmeleiter.
Als Folge davon verliert die Massivwand des Hauses Wärme - also gerade dies, was man durch die Dämmung verhindern möchte.
Und tagsüber, bei Sonneneinstrahlung, verhindert umgekehrt die Dämmung die erwünschte Erwärmung der Wand.
Erwünscht deshalb, weil wir nicht in tropischem Klima leben, in dem jede Aufheizung der Wände verhindert werden soll.
WDVS = Wärmedämmverbundsystem
FAZ Net / Peter Richter und Niklas Maak
2010-11-16 de
Wärmedämmung: Die Burka fürs Haus
Wohnen, Dämmen, Lügen: Am deutschen Dämmstoffwesen soll das Weltklima genesen.
Was der neue Fassadenstreit über unser Land verrät und warum Vollwärmeschutz das Gegenteil von Fortschritt ist.
Rafael Horzon schlug bereits 2002 vor, ganz Berlin - inklusive Stadtschloss - hinter Paneelen verschwinden zu lassen
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-01-05 de
Teures Wohnen in der Thermoskanne!
Am 2.1.10 brachte die FAZ Nr. 299 einen Artikel über die Unsinnigkeit
von gesetzlich vorgeschriebener Wärmedämmung im Altbestand.
Treffender aber noch verharmlosender Titel "Wohnen in der Thermoskanne".
Leser Gerhard Janssen schrieb daraufhin einen Leserbrief, der aufzeigt, wie es wirklich gemeint ist.
Der Brief wurde bisher von der FAZ nicht veröffentlicht.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-08-25 de
Wärmedämmung: Bis zum Verschimmeln!
Der staatliche Zwang zum Geldausgeben
Heizkosten sparen ist richtig.
Strom sparen ist richtig.
Jegliche Energie sparen ist richtig.
Sparen ist überhaupt richtig.
Auch Geld sparen, um sich dann vom Ersparten etwas leisten zu
können: ein Auto, ein Haus, eine Reise.
Aber sollen wir uns das Sparen vorschreiben lassen?
Vom Staat? Von ausgeflippten, weil ideologieverblendeten und
regulierungssüchtigen Politikern?
Nein, das wollen wir nicht, das wollen wir partout nicht.
Wer, wann, was und wieviel spart, darüber muss jeder in freier
Entscheidung selbst befinden.
Staatlicher Zwang ist hier völlig fehl am Platz, ist eine
unverschämte Anmaßung.
Weltwoche 51/10 / Alex Reichmuth
2010-12-22 de
«Unnötige Verunsicherung»*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Forscher der ETH sprechen sich überraschend gegen radikale Wärmedämmung aus.
Die Minergie-Lobby schreit Verrat. Sie sieht ihre Subventionsmillionen in Gefahr.