⇒ Google Web
de
kernkraftwerk sicherheit
de
kernkraftwerk generation
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Reaktorunfälle | Reactor accidents | Accidents de réacteurs |
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Kernkraftwerk Generationen | Generations of Nuclear Power Stations | Générations des centrales nucléaires |
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Kernenergie | Nuclear energy | Energie nucléaire |
| Die Zukunft der Kernenergie | The Future of Nuclear Energy | L'avenir de l'enegie nucléaire |
Weltwoche 11/11 / Alex Baur
2011-03-16 de
Die willkommene Katastrophe*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Einige Aussagen:
Zum Zeitpunkt, in dem diese Zeilen geschrieben werden, ist noch unsicher, ob sich die Havarie in den Atommeilern des japanischen Kernkraftwerkes Fukushima zum GAU entwickeln wird, zum ominösen «grössten anzunehmenden Unfall».
Die Bilder der Explosionen im Werk, die immer wieder über unsere Bildschirme flimmern, sind gewaltig.
Doch sie vermitteln einen falschen Eindruck.
Bis Redakionsschluss sind keine gefährlichen Mengen an Radioaktivität ausgetreten, noch ist kein Mensch an Verstrahlung erkrankt.
Überhaupt ist bislang noch niemand bei einer Katastrophe in einem westlichen AKW gestorben.
Hingegen haben Tausende Menschen in diesen Tagen als Folge eines verheerenden Erdbebens und vor allem eines Tsunamis ihr Leben verloren.
Man mag argumentieren, man könne Naturgewalten nicht beeinflussen,
sehr wohl aber auf gefährliche Techniken verzichten.
Das Argument ist doppelt falsch.
Ein Tsunami ist zwar nur bedingt voraussehbar, aber man könnte eine Katastrophe verhindern, indem man Siedlungen im küstennahen Bereich verbietet, Millionen von Menschen umsiedelt und Häfen mit gigantischen Wällen und Schleusen umgibt.
Technisch wäre das machbar.
Vernünftigerweise hat das bislang kein Mensch gefordert.
Das Leben ist per definitionem lebensgefährlich, sicher ist nur der Tod.
Instinktiv schützt sich der Mensch, doch vernünftigerweise macht er
immer eine Abwägung, in der er die Gefahr und die Lebensqualität
gegeneinander aufrechnet.
Bei der Energieversorgung ist es nicht anders.
Am meisten Todesopfer fordert die Kohle - allein in den chinesischen Bergwerken sterben jährlich bis zu 20'000 Kumpel -, danach folgen mit kleinem Abstand Erdöl und Erdgas.
Bei der Wasserkraft besteht ein eklatanter Unterschied:
In der Dritten Welt, wo es gelegentlich zu Dammbrüchen kommt, ist
sie relativ gefährlich, in Industrieländern ziemlich sicher.
Am sichersten ist die Kernenergie.
Im Westen gab es bislang keine einzige Havarie mit Todesfolgen;
die einzige echte Katastrophe ist jene von Tschernobyl.
Gemäss Ensad forderte der GAU in der Ukraine direkt 31 Strahlenopfer.
| ⇒ Google Web | ⇒ Wikipedia | ||
| de | strahlenbelastung | de |
Strahlenbelastung |
| en | orders of magnitude (radiation) | en | Orders of magnitude (radiation) |
| fr | échelles et effets de doses de radiation | fr | Échelles et effets de doses de radiation |
NZZ
2011-03-17 de
Strahlender Alltag
Wie viel Radioaktivität wir täglich ausgesetzt sind - und wann sie schadet
Menschen haben kein Sinnesorgan für radioaktive Strahlung. Die Gefahr ist lautlos, unsichtbar - und wirkt dadurch umso bedrohlicher. Nur wenige können sich ein Bild davon machen, was eine Strahlenbelastung von 400 Millisievert pro Stunde bedeutet.
Am 15. März 2011 gab die Internationale Atomenergiebehörde bekannt, die Belastung rund um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima Eins im Nordosten Japans betrage bis zu 400 Millisievert pro Stunde.
Andere Quellen sprachen von bis zu 500 Millisievert pro Stunde.
Zum Vergleich: Die natürliche Strahlenexposition beträgt ein bis fünf Millisievert pro Jahr und bei einer Einzeldosis von 1000 Millisievert treten akute Symptome einer Strahlenerkrankung auf.
Die folgende Tabelle zeigt weitere Vergleichswerte auf.
| Dr. Patrick Moore | Greenpeace Founder |
Weltwoche 42/11 / Alex Reichmuth
2011-10-20 de
Die Mär von der Todeszone*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Auf Jahrzehnte hinaus verseucht und unbewohnbar - so stellt man sich
hierzulande das Sperrgebiet um das Atomkraftwerk Fukushima vor.
Die Risiken von mässiger Radioaktivität werden hochgespielt.
Laut heutiger Forschung könnte die Strahlung sogar
gesundheitsfördernd sein.
Einige Aussagen: (bitte Details im Original lesen!)
In den meisten Gebieten um das AKW liegt die Strahlendosis, die im ersten Jahr im Freien zu erwarten ist, unter den 20 Millisievert (mSv), die als Grenzwert für eine Evakuation gelten.
Insbesondere nicht nachweisbar sind Spätschäden an den Orten der Erde,
die stark durch natürliche Strahlung belastet sind.
Diese stammt vor allem aus dem Weltall und aus dem Gestein.
Insbesondere liegt die Lebensdosis an vielen Orten über den 350 mSv, die nach dem Unglück von Tschernobyl als Kriterium für die Evakuation galten.
«Gemäss diesem Kriterium müssten etwa zehn Prozent des Alpengebietes als Todeszonen gelten, wo die Bevölkerung sofort weggebracht werden müsste»
LNT-Annahme:
Auf der Basis der LNT-Annahme schätzt UNSCEAR, das Forschungsgremium der Uno zu den Auswirkungen radioaktiver Strahlung, dass bei einer zusätzlichen Dosis von 100 mSv das Krebstodrisiko um 0,3 bis 0,7 zusätzliche Fälle pro 100 Personen steigt.
Das stimmt mit den Schätzungen anderer Forschungsgremien überein.
In einer Studie in der Wissenschafts- zeitung BMC Public Health wurde 2007 dieses Risiko mit demjenigen anderer Gesundheits- gefahren verglichen:
Passivrauchen führt zu 1,7 Todesfällen pro 100 Einwohner,
die Luftverschmutzung in stark verschmutzten Städten gar zu 2,8 Todesfällen pro 100 Einwohner.
Die Autoren der Studie ziehen den Schluss, dass viele Menschen, die nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl in der Sperrzone blieben, ein kleineres Gesundheitsrisiko tragen, als wenn sie in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit ihrer hohen Luftverschmutzung gewohnt hätten.
Auf Japan übertragen, müsste man der Bevölkerung Tokios, die von schlechter Luft betroffen ist, aus gesundheitlichen Gründen empfehlen, in die Nähe des AKW Fukushima umzuziehen.
Äpfel essen kompensiert das Risiko
Drückt man die Schädlichkeit von Radioaktivität aufgrund der LNT-Annahme in reduzierter Lebenserwartung aus, so verliert man pro Millisievert statistisch etwa sechs Stunden.
Bei 20 mSv, die in Japan als Kriterium für eine Evakuation gelten, beträgt der Verlust somit fünf Tage.
Zum Vergleich: Regelmässiges Rauchen verkürzt das Leben statistisch um zehn Jahre, Fettleibigkeit um ein bis vier Jahre.
Der Schaden von 20 mSv kann auch mit dem gesundheitsfördernden
Effekt von Äpfeln verglichen werden.
Isst man täglich einen (zusätzlichen) Apfel, hat man das Risiko
von 20 mSv pro Jahr statistisch bereits mehr als kompensiert.
⇒ Google Web
de
radon als heilmittel
⇒ Google Video
de
radon als heilmittel
Bayerisches Staatsbad Bad Steben
de
Radon: Selten und doch so kostbar
Ein Radon-Bad lindert Schmerzen über Monate hinweg.
Radon Revital Bad St. Blasien - Menzenschwand
de
Radontherapie
Das natürliche radioaktive Edelgas Radon entsteht durch Zerfall von Uran. Generell ist Radon in der Erdrinde und in unserer Luft enthalten, doch die für medizinische Zwecke notwendige Konzentration findet sich nur an wenigen Orten.
Dem radonhaltigen Heilwasser werden von Balneologen entzündungshemmende und schmerzstillende Effekte zugeschrieben.
Weltwoche 45/11 / Alex Reichmuth
2011-11-10 de
Die Heilkraft der Radioaktivität*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Strahlende Hautcremes, strahlende Unterwäsche, strahlende Kondome -
in den 1930er Jahren waren radioaktive Produkte ein Verkaufsrenner.
Neue Forschungsresultate zeigen, dass das keinesfalls absurd war.
Die Hinweise, dass massvolle Strahlung der Gesundheit nützt, verdichten sich.
Zelluläre Erregung
Es ging damals oft um die Wirkung von Radon, einem radioaktiven Gas, das in uranhaltigem Gestein entsteht.
Hohe natürliche Radonwerte werden etwa im Tessin, im Schwarzwald, in den deutschen Mittelgebirgen und in einigen Gebieten Russlands verzeichnet.
Das Edelgas ist insgesamt für über die Hälfte der natürlichen radioaktiven Strahlung verantwortlich, der man auf der Erde ausgesetzt ist.
Radon kommt nicht nur in der Atemluft vor, sondern auch in Wasser gelöst.
Thermische Quellen in den erwähnten Gebieten sind oft stark mit radioaktivem Radon versetzt.
Um sie haben sich Kurorte gebildet.
Beispiele sind die Insel Ischia bei Neapel oder die Orte Lurisia im Piemont, St. Blasien im Schwarzwald, Brambach in Sachsen und Bad Gastein in Österreich.
Radon soll Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern.
Vor dem Zweiten Weltkrieg warben viele Kurorte explizit mit ihrer Radioaktivität.
«Lurisia - das radioaktivste Wasser der Welt», pries etwa der gleichnamige italienische Kurort sein Mineralwasser an.
Hohe Dosen sind zweifellos schädlich
Waren die Menschen in den 1920er und 1930er Jahren dermassen verblendet von irreführender Werbung, und setzten sie sich darum grossen gesundheitlichen Risiken aus?
Nach der Entdeckung der ionisierenden Strahlen (Röntgenstrahlen, Radioaktivität) wurden deren Gefahren Anfang des 20. Jahrhunderts zwar erst allmählich erkannt.
Viele Menschen, die mit ihnen hantierten, kamen zu Schaden - namentlich auch Wissenschaftler.
Bis 1922 sind etwa hundert Todesfälle als Folge der Strahlung verbürgt.
Bei solchen gesundheitlichen Schäden ging es aber immer um hohe Dosen an Radioaktivität - in der Höhe von mehreren Sievert.
Sievert ist die physikalische Einheit für die biologische Wirkung radioaktiver Strahlung.
Die schädliche Wirkung hoch dosierter Strahlung ist wissenschaftlich eindeutig belegt und klar beschrieben.
Allerdings gab es in der Wissenschaft schon früh Hinweise, dass tiefe Dosen an Radioaktivität der Gesundheit nützen.
In den letzten Jahrzehnten verdichteten sich diese Hinweise:
Eine Strahlung von bis zu einer Dosis von mehreren hundert Millisievert
(Tausendstel Sievert) ist möglicherweise nicht nur unschädlich,
sondern heilsam.
Hiroschima und Nagasaki
Bemerkenswert sind Beobachtungen bei den Überlebenden der Atombombenabwürfe über Hiroschima und Nagasaki.
Während die Überlebenden, die einer hohen Strahlung ausgesetzt waren, im Alter oft an Krebs erkrankten, zeigte sich bei denjenigen mit tiefer Strahlenbelastung das Gegenteil:
Sie litten etwa seltener an Leukämie als Menschen, die nicht von Strahlung betroffen waren.
In einer Dosis von bis zu 200 Millisievert schien sich die Radioaktivität positiv für die Atombomben-Überlebenden auszuwirken.
Trainingseffekt fürs Immunsystem?
Die sogenannte Hormesis-Hypothese («hormesis», deutsch: «Anregung») besagt nun, dass nieder dosierte Strahlung die Selbstheilungskräfte stimuliert.
Die Strahlung verursacht zwar zusätzliche Genschäden, diese können aber in Schach gehalten werden.
Es ergibt sich eine Art Trainingseffekt:
Die körpereigene Abwehr hat mehr Übung darin, Schäden zu beheben.
Somit kann sie gefährliche Mutationen ganz allgemein besser bekämpfen.
Das Krebsrisiko sinkt auf ein tieferes Niveau als jenes ohne Bestrahlung.
Kurorte:
In den Kurorten baden die Gäste allerdings weiterhin in radonhaltigen Thermen.
Deren Radioaktivität wird aber nicht mehr herausgestrichen.
Darum ist den Kurgästen in Ischia, Lurisia, Brambach oder Bad Gastein wohl auch nicht bewusst, dass ihr Badewasser mindestens so stark strahlt wie das Kühlwasser im AKW Fukushima, das als unbewältigtes Problem gilt.
Zwar stammt die Radioaktivität in den Kurbädern von Radon und nicht, wie in Japan, (überwiegend) von Cäsium.
Das Radon im Heilwasser zahlreicher Kurorte hat eine vergleichbare biologische Strahlenwirkung wie die «radioaktive Brühe» in Fukushimas Reaktoren, wenn man in ihr baden würde.
NZZ
2012-01-01 de
Radioaktivität verlängert das Leben von Krebskranken
In Basel werden Krebspatienten mit radioaktiven Stoffen behandelt.
Die einzigartige Therapie hat kaum Nebenwirkungen.
Die Patienten im vierten Stock des Klinikums 2 im Universitätsspital Basel strahlen radioaktiv.
Nicht etwa, weil sie Zeugen einer nuklearen Katastrophe geworden wären, sondern weil sie sich mit radioaktiven Substanzen behandeln lassen - im Kampf gegen ihre Krebskrankheit.
Damit die radioaktive Strahlung, die von ihnen ausgeht, andere nicht gefährdet, sind Wände und Böden der Patientenzimmer verbleit.
Das Abwasser wird in einem separaten Tank gesammelt, und das medizinische Personal stellt sich während der Visite hinter eine Mauer.
Weltwoche 11/11 / Alex Baur
2011-03-16 de
Die willkommene Katastrophe*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Einige Aussagen:
Am meisten Todesopfer fordert die Kohle - allein in den chinesischen Bergwerken sterben jährlich bis zu 20'000 Kumpel -, danach folgen mit kleinem Abstand Erdöl und Erdgas.
NZZ Neue Zürcher Zeitung
2010-05-09 de
Der Golf von Mexiko wird nicht sterben
Auch bei dieser Ölkatastrophe ist es so wie immer: Wer die Zeitungen aufschlägt, bekommt das Gefühl, die Welt geht unter.
Der Ölteppich im Golf von Mexiko hatte die amerikanische Küste noch gar nicht erreicht, als die ersten Untergangsszenarien die Runde machten.
Erst am Dienstag konnten sich die Fotografen auf das erste Opfer stürzen: ein unglücklicher Basstölpel mit verklebtem Gefieder. Dass der Unfall auf der Bohrinsel «Deepwater Horizon» elf Menschen den Tod brachte, interessiert niemand. Es geht um die Umwelt.
Dabei zeigt die Erfahrung, dass die ökologischen Folgen von bisher jedem Ölunfall überschätzt wurden. Als 1978 der Tanker «Amoco Cadiz» vor der britischen Küste auf Grund lief, erklärte man einen Teil des Atlantiks für tot.
Schon wenige Jahre später hatten sich die Ökosysteme erholt.
Die noch grössere Havarie der «Exxon Valdez» 1989 im Prinz-William-Sund bei Alaska führte ebenfalls nicht zu dauerhaften Schäden.
Ein amerikanischer Bundesrichter hatte die Katastrophe damals mit der Hiroshima-Bombe verglichen.
Man muss kein Prophet sein, um auch beim derzeitigen Unfall einen glimpflichen Verlauf vorherzusagen.
Das zeigt die Erfahrung mit einer früheren, noch gravierenderen Katastrophe im Golf von Mexiko. 1979 havarierte dort die Bohrinsel «Ixtoc 1». 3,3 Millionen Barrel Rohöl strömten ins Meer.
Bis heute ist der Ixtoc-Unfall die zweitgrösste Ölpest der Geschichte geblieben.
Zum Vergleich: Mit den derzeit vor Louisiana ausströmenden Mengen würde es zwei Jahre dauern, um auf die gleiche Gesamtmenge Öl zu kommen.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-08-12 de
Ölkatastrophe Golf von Mexico: Nichtstun ist besser!
Um die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ist es still geworden.
Andere Katastrophen füllen das Sommerloch auf.
Das Leck im Golf ist abgedichet, zur Zeit wird aufgeräumt.
Auffallend ist, wie sanft der Medienkonzern Greenpeace und andere grüne "Umweltschützer" mit dem Hauptverantwortlichen BP (früher schlicht "British Petrol", heute grüngewaschen in "Beyond Petrol") umgehen.
Liegt es an den vielen, vielen Millionen Dollar die der BP
Konzern in den vergangenen 10 Jahren in Folge seiner
Grünwaschkampagne in grüne NGO´s und Kampagnen investierte?
Die Verantwortlichen werden es uns kaum sagen.
Daher ist es an der Zeit auch besonnenere Stimmen zu den Schäden zu Wort kommen zu lassen. Wie z.B. die Zürcher Weltwoche.
"....Die Ölpest im Golf von Mexiko gilt als gigantische Öko-Katastrophe, die mit allen Mitteln bekämpft werden muss.
Völlig falsch, sagen britische Wissenschaftler.
Wie immer, wenn es um die Umwelt geht, werden auch beim gegenwärtigen Ölleck Superlative bemüht: Während der amerikanische Präsident Obama von der «schlimmsten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA» sprach, bezeichnete der deutsche Umweltminister Norbert Röttgen das Ereignis gar als «globale Umweltkatastrophe».
Lesen Sie dazu Auszüge aus einem Artikel von Axel Reichmuth in der Weltwoche vom 7.7.10
Reuters Deutschland
2010-08-25 de
Studie: Mikroben haben Ölschwaden im Golf von Mexiko vernichtet
Eine neu entdeckte Mikrobenart hat Forschern zufolge riesige Ölschwaden in den Tiefen des Golfs von Mexiko vernichtet.
Die Mikroorganismen seien offenbar durch die massive Ölpest nach der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" im April angeregt worden, schreiben Forscher in einem am Dienstag im Magazin "Science" veröffentlichten Artikel.
Sie hätten die Kohlenwasserstoffe so effizient vernichtet, dass die Ölschwaden von der Größe Manhattans nun nicht mehr nachweisbar seien.
Die sogenannten Proteobakterien könnten Kohlenwasserstoffe schneller als angenommen abbauen, ohne dabei wie die meisten Ölzersetzenden Bakterien den Sauerstoff deutlich zu verringern.
Bereits zwei Wochen nach dem Abdecken des leckgeschlagenen Bohrlochs Mitte Juli seien die Ölschwaden nicht mehr nachweisbar gewesen. Es sei jedoch ein Phänomen namens Meeresschnee aufgetreten, das darauf hingedeutet habe, dass sich die Mikroben an den Kohlenwasserstoffen gütlich getan hätten. Mittlerweile gebe es keine Anzeichen mehr für die Ölschwaden.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass von den 4,9 Millionen Fass Rohöl, die nach der Explosion der BP-Bohrinsel ins Meer geflossen sind, nichts mehr übrig ist. Schätzungen der US-Regierung von Anfang August zufolge sind 50 Prozent des Öls aus dem Golf verschunden, der Rest baut sich demnach rasch ab.
American Association for the Advancement of Science
2010-08-24 en
Bits of Good News From the Gulf
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-08-06 de
Solardächer der Stadt können zur tödlichen Falle werden; Feuerwehrmännern droht Stromschlag
Kabel von Solarzellen ins Haus bergen die Gefahr!
Der Anruf erreicht die Feuerwehr an einem Montagmittag:
Am Rebenring brennt eine Photovoltaikanlage.
Für die Einsatzkräfte ist das kein gewöhnlicher Einsatz.
Wenn Häuser mit Solarzellen Feuer fangen, kann das für die Brandbekämpfer lebensgefährlich sein.
Auf knapp 80 000 Quadratmetern fangen private Bauherren in Braunschweig den Strom der Sonne ein, das sind mehrere hundert Solardächer.
Dazu kommen 21 Anlagen auf städtischen Gebäuden.
"Dass die Solarzellen im Brandfall eine Gefahr darstellen, wissen die meisten Hausbesitzer gar nicht", sagt Thomas Penningh vom Verband Privater Bauherren in Braunschweig.
Windwahn.de
2011-11-30 de
Wissenschaftler stellt Verbindung zwischen Windenergie und Krebs her
2011-08-12 en
Dr Robert McMurtry: No Safe Place
Dr Robert McMurtry, Order of Canada, records his concerns about Industrial Find out about the effect of Wind Turbines on human health and community well-being, in this powerful video called "No Safe Place."
Dr McMurtry has devoted thousands of hours to learn about Victims of Wind across Ontario, and to share that knowledge with you.
What is a safe "setback?"
McMurtry says, "We don't know."
Why is Ontario rushing to place even more turbines across the
landscape when it is clear that people are becoming ill and even
being forced from their homes?
Internationally, thousands are reporting the effects, tinnitus, sleep disorders, stress, depression, vertigo, migraines, to name a few.
Windräder und Flugverkehr-Probleme
Wind Madness
New Wind Turbine Invention
They're Not Green
Wind Turbine Syndrome
Big Bird meets Big Green
Windturbine colapses
⇒ Google Video
en
wind power
⇒ Google Video
en
wind power protest
⇒ Google Video
en
wind turbine syndrome
⇒ Google Video
en
wind turbine failure
⇒ Google Video
en
wind turbine bird
| de | en | fr |
|---|---|---|
| Energie, Teil II | Energy, Part II | Énergie, partie II |
| Windenergie | Wind power | Énergie éolienne |
Konrad Fischer
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-08-08 de
Haus-Wärmedämmung unter den neuen Energiespargesetzen
Mit neuen und novellierten Gesetzen zur Einsparung von Energie soll auf dem Rücken von Mietern und Hausbesitzern der "Energiewende" und dem massiven Einstieg in "Erneuerbare" der Weg bereitet werden.
Wie schlimm wird es werden?
Sind die vorgesehenen Maßnahmen wirtschaftlich sinnvoll?
Wer profitiert, wer zahlt?
Diese und viele andere Fragen beantwortet der überregional bekannte Dämm-Experte Dipl.-Ing. Konrad Fischer in einem Interview, das unser Pressesprecher Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke mit ihm geführt hat.
Aussagen:
Ein stellvertretendes Ergebnis:
Ein gedämmter Wohnblock in Hannover verbraucht nicht weniger,
sondern am Ende mehr als die bauartgleichen ungedämmten Nachbarn.
Das wissen sowohl die Regierung als auch die Dämmprofiteure.
Deswegen gehen sie immer nur von berechneten "Bedarfszahlen" und nicht erwiesenen "Verbrauchszahlen" aus.
Die gedämmte Wand verhält sich eben nicht so, wie im getürkten Rechenmodell.
Zum einen werden Dämmfassaden schnell naß.
Da Dämmstoff keine Wärme speichern kann, kühlen sie nach Sonnenuntergang extrem ab und unterschreiten stundenlang den Taupunkt.
Dabei kondensiert die Luftfeuchte auf und vor allem auch im Dämmstoff, er säuft ab.
Die Thermografie-Aufnahme mit der Wärmebildkamera erfolgt - ein raffinierter Trick! - immer tief in der Nacht oder früh am Morgen und beweist dann die extrem abgekühlte Dämmfassade.
Dann strahlt der Massivbau immer noch die tagsüber aufgenommene Solarenergie ab - im Bild rotgelb, während die aufnässende Dämmfassade unter dem Taupunkt blauschwarz dahinfrostet.
Das lobt der Thermograf dann als "gut gedämmt"!
Am Tag aufgenommene Wärmebilder zeigen dagegen "kalte" Massivfassaden und glühende Dämmoberflächen, da deren dünne Putzschwarten durch Solarstrahlung extrem viel heißer als die Massivfassaden werden.
Vom dünnen Autoblechdach in der Sommerhitze und seiner nächtlichen Befrostung kennt jeder diesen Effekt.
Es ist doch logisch, dass bei Sonneneinstrahlung die Verschattung bzw. Wärmedämmung der Hauswand weniger mitheizende Solarenergie in die Wand lässt.
Nachts erhöht dagegen die nächtliche Extremabkühlung und vor allem die Nässung der Dämmfassade das Temperaturgefälle der Wand - und damit auch den Energieverbrauch.
Noch einmal zum besseren Verständnis für unsere Leser.
Darf ich Ihre Ausführungen so verstehen?:
Nachts wird durch das Nasswerden des Dämmstoffs und durch
starke Abkühlung beim Unterschreiten des Taupunkts die Dämmwirkung der
Außendämmung ins Gegenteil verkehrt, denn seine Wärmeleitfähigkeit
nähert sich der (guten Wärmeleitfähigkeit) des Wassers an.
Der jetzt sehr kalte Dämmstoff verliert also seine Wärmeisolationseigenschaft und wird zum Wärmeleiter.
Als Folge davon verliert die Massivwand des Hauses Wärme - also gerade dies, was man durch die Dämmung verhindern möchte.
Und tagsüber, bei Sonneneinstrahlung, verhindert umgekehrt die Dämmung die erwünschte Erwärmung der Wand.
Erwünscht deshalb, weil wir nicht in tropischem Klima leben, in dem jede Aufheizung der Wände verhindert werden soll.
WDVS = Wärmedämmverbundsystem
FAZ Net / Peter Richter und Niklas Maak
2010-11-16 de
Wärmedämmung: Die Burka fürs Haus
Wohnen, Dämmen, Lügen: Am deutschen Dämmstoffwesen soll das Weltklima genesen.
Was der neue Fassadenstreit über unser Land verrät und warum Vollwärmeschutz das Gegenteil von Fortschritt ist.
Rafael Horzon schlug bereits 2002 vor, ganz Berlin - inklusive Stadtschloss - hinter Paneelen verschwinden zu lassen
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2010-01-05 de
Teures Wohnen in der Thermoskanne!
Am 2.1.10 brachte die FAZ Nr. 299 einen Artikel über die Unsinnigkeit
von gesetzlich vorgeschriebener Wärmedämmung im Altbestand.
Treffender aber noch verharmlosender Titel "Wohnen in der Thermoskanne".
Leser Gerhard Janssen schrieb daraufhin einen Leserbrief, der aufzeigt, wie es wirklich gemeint ist.
Der Brief wurde bisher von der FAZ nicht veröffentlicht.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-08-25 de
Wärmedämmung: Bis zum Verschimmeln!
Der staatliche Zwang zum Geldausgeben
Heizkosten sparen ist richtig.
Strom sparen ist richtig.
Jegliche Energie sparen ist richtig.
Sparen ist überhaupt richtig.
Auch Geld sparen, um sich dann vom Ersparten etwas leisten zu
können: ein Auto, ein Haus, eine Reise.
Aber sollen wir uns das Sparen vorschreiben lassen?
Vom Staat? Von ausgeflippten, weil ideologieverblendeten und
regulierungssüchtigen Politikern?
Nein, das wollen wir nicht, das wollen wir partout nicht.
Wer, wann, was und wieviel spart, darüber muss jeder in freier
Entscheidung selbst befinden.
Staatlicher Zwang ist hier völlig fehl am Platz, ist eine
unverschämte Anmaßung.
Weltwoche 51/10 / Alex Reichmuth
2010-12-22 de
«Unnötige Verunsicherung»*
* (Ganzer Inhalt nur registrierten Abonnenten der Weltwoche zugänglich)
Forscher der ETH sprechen sich überraschend gegen radikale Wärmedämmung aus.
Die Minergie-Lobby schreit Verrat. Sie sieht ihre Subventionsmillionen in Gefahr.
Update:
Tages-Anzeiger
2010-12-22 de
Steht die Glühbirne kurz vor dem Comeback?
Die EU-Kommission müsse das Glühbirnenverbot «unverzüglich» ausser Kraft setzen, forderte der Vorsitzende des deutschen Industrieausschusses, Herbert Reul (CDU), in der «Welt».
Die Kommission müsse auch überprüfen, ob die als Alternative zur Glühbirne vorgesehene Energiesparlampe angesichts der nachgewiesenen Gesundheitsgefahren überhaupt noch vertrieben werden dürfe.
de Glühbirnenverbot: Teuer, sinnlos, gefährlich
de Die heute gebräuchlichen Energiesparlampen haben einen hohen Blauanteil.
Und Licht aus dem blauen sichtbaren Spektrum ist ein Takter für die innere Uhr am Tage.
Das heißt, es ist sehr gut für die innere Uhr, wenn am Tage ein hoher Blauanteil da ist.
Wenn dieser Blauanteil aber während Nacht vorhanden ist, dann ist das falsche Signal an die innere Uhr und bringt diese durcheinander.
Störungen der inneren Uhr - wissen wir heute - führen zu Störungen in jedem Bereich der Medizin; wir wissen, dass das zum Beispiel Einfluss hat auf Tumorerkrankungen, aber auch auf Herzinfarkte, auf Depressionen und ganze Reihe von anderen Erkrankungen.
Ökologismus
2009-01-06 de
Glühbirnenverbot: Teuer, sinnlos, gefährlich*
* (Nur mit Passwort zugänglich)
de Vom Unsinn der Energiesparlampe
de Ärzte warnen vor Energiesparlampen
fr Ampoules basse consommation: un sombre avenir?
| 2009-05-29 | fr | Ampoules basse consommation: un sombre avenir? |
Deutsche hamstern Glühbirnen
Mit Hamsterkäufen reagieren die deustchen Bundesbürger auf das ab 1. September geltende EU-weite Handelsverbot für 100-Watt-Glühbirnen und matte Glühbirnen.
de
Potentiell tödliche Gefahr durch LED-Ampeln
en
Stoplights' Unusual, Potentially Deadly Winter Problem
de
Alternativen: Lampen auswechseln
en
Swapping the lights