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1 IPCC Synthesis Report 2014

IPCC SYNTHESIS REPORT 2014

Behauptung Realität

1 Luft-Temperatur

"Wenn wir weitermachen wie bisher, werden uns die Möglichkeiten, den Temperaturanstieg zu begrenzen, in den nächsten Jahrzehnten entgleiten", mahnte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon."

T-Online
Die Zeit drängt: Klimabericht macht Regierungen Druck zu handeln

"Ein ungebremster Ausstoß von Treibhausgasen würde das Klima bis Ende des Jahrhunderts vermutlich um 0,3 bis 4,8 Grad erwärmen ..."

Spiegel Online
Finaler Bericht des IPCC: Beim Weltklimarat geht Alarm vor Genauigkeit

WOW! ... 0,3 bis 4,8 ... - das ist mal eben der Faktor 16 ! Darf es auch etwa mehr sein? ...oder etwas weniger? ...dann wären wir bei NULL!

Dazu schreibt SPIEGEL: "Kein Wert dieser Spanne sei wahrscheinlicher als ein anderer." !!

Spiegel Online
Klimawandel: Eine einzige Zahl entscheidet die Zukunft

Die Messungen der IPCC-nahen Institute und Wetterdienste zeigen es:

Seit mehr als 15 Jahren gibt es keinen globalen Temperatur-Anstieg mehr (!), trotz des weiter steigenden CO2:

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      50 x 50 Pixel 2014-10-03
17 years no global warming
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      50 x 50 Pixel UK Met Office Hadley Centre
CRU Temperature
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2 Meerespiegel-Anstieg

"Der mittlere globale Meeresspiegel wird im 21. Jahrhundert weiter ansteigen, sehr wahrscheinlich mit einer höheren Geschwindigkeit ... wahrscheinlich im Bereich von 26 bis 82 cm ..."

BMU/BMBF
Fünfter Sachstandsbericht des IPCC - Synthesebericht

Soeben ist eine umfangreiche Auswertung von weltweit mehr als 1.000 Pegel-Registrierungen über bis zu 200 Jahren erschienen, welche keinerlei Beschleunigung des Meeres-Anstieges erkennen läßt, eher eine Abschwächung im letzten Jahrzehnt:

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- In der ersten Hälfte des 19. Jh. ist der Meeresspiegel um ca. 15 cm abgesunken;

- Seit ca.1860 steigt der Meeresspiegel - bis heute;

- Seit 1860 sind dekadale Phasen rascheren und verlangsamten Anstieges erkennbar, eine Trend-Beschleunigung über den Gesamtzeitraum seit 1860 nicht; für die letzten 10 Jahre seit ca. 2000 sogar nur noch ein Plateau !?

Zu diesen Betrachtungen passen auch diese Aussagen der Publikation (Abstract):

"The new reconstruction suggests a linear trend of 1.9 ± 0.3 mm·yr- 1 during the 20th century, with 1.8 ± 0.5 mm·yr- 1 since 1970." (Anm.: 1970-2009).

Woraus folgt:

Die Anstiegsrate für den Teil-Zeitraum ab 1970 ist geringer als die Anstiegsrate für das gesamte 20. Jahrhundert! Es hat folglich eine Verlangsamung des Anstieges im 20. Jahrhundert bis heute statt gefunden.

Ein "Klima-Signal" ist nicht erkennbar.

Eine umfangreiche Literatur-Auswertung einer Reihe von weiteren aktuellen Publikationen kommt zu diesem Ergebnis [8]

Zusammenfassung:

Die ständigen Alarm-Meldungen zu angeblich dramatischen Meeres-Spiegel-Anstiegen in Gegenwart und Zukunft können durch Messungen nicht bestätigt werden, sondern werden durch die Meß-Daten sogar widerlegt.

Weltweit zeigen weder die Pegel-Daten (200 Jahre) noch die Satelliten-Daten (20 Jahre) eine Beschleunigung des Meeres-Anstieges.

Dazu in krassem Widerspruch stehen alle bisherigen und derzeitigen Aussagen vom Klimarat IPCC, von einigen Klima-Instituten sowie die der Klima-Modelle."

3 Meeres-Temperatur

"... führte zu einer Aufnahme von Energie in das Klimasystem.
Davon wurde in den vergangenen 40 Jahren mehr als 90% durch die Ozeane gespeichert, so daß diese erwärmt wurden."

BMU/BMBF
Fünfter Sachstandsbericht des IPCC - Synthesebericht

Meeres-Temperaturen: kein Erwärmungstrend

The deep layers contain twice as much heat as the upper 100 meters, and overall exhibit a clear cooling trend for the past 2 decades.

Unlike the upper layers, which are dominated by the annual cycle of heating and cooling, they argue that deep ocean trends must be viewed as part of the ocean's long term memory which is still responding to "meteorological forcing of decades to thousands of years ago".

Meeres-Temperaturen: kein Erwärmungstrend

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      50 x 50 Pixel Deep Oceans Are Cooling 1992-2002
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  • Landscapes and Cycles (Jim Steele)
    2014-07-21 en Deep Oceans Are Cooling Amidst A Sea of Modeling Uncertainty: New Research on Ocean Heat Content

    The deep layers contain twice as much heat as the upper 100 meters, and overall exhibit a clear cooling trend for the past 2 decades.

    Unlike the upper layers, which are dominated by the annual cycle of heating and cooling, they argue that deep ocean trends must be viewed as part of the ocean's long term memory which is still responding to "meteorological forcing of decades to thousands of years ago".

Cooling of North Atlantic Sea Surface Temperatures

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      50 x 50 Pixel North Atlantic Sea Surface Temperatures
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4 Stürme

"Insbesondere die jährliche Anzahl von Gewittertagen, an denen viele Tornados zugleich entstehen, hat nach jüngsten Studien stark zugenommen."

In Deutschland

DWD: "Die Zahl der Tornados in Deutschland hat nach Beobachtungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nicht zugenommen.
20 bis 60 Tornados werden pro Jahr registriert."

In USA

"Violent Tornadoes Are On The Decline In The US"

Stürmen auf dem Nordatlantik und in der Nordsee

Dazu soeben das Helmholtz-Zentrum in HH-Geesthach mitgeteilt:
"Unsere Winterstürme bisher nicht vom Klimawandel beeinflußt"

"Erkennbar sind eine Verringerung der Sturmaktivität seit den 1880ern bis Mitte der 1960er Jahre und ein darauf folgender Anstieg bis Mitte der 1990er Jahre.

Ab Mitte der 1990er Jahre verringert sich dann wiederum die Sturmaktivität."

Violent Tornadoes Are On The Decline In The US

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      50 x 50 Pixel Tornadoes in the US
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5 Pol-Eis

"Dem Meer-Eis der Arktis drohen erhebliche Verluste."

Arktis

Das Arktik-Eis erholt sich

Antarktis

Jahrhundert-Rekord des AA-Eises 2014

Dazu schreibt die KRONEN-Zeitung Wien

"Ein gewaltiger Eiszuwachs an den Polen überrascht Klimaforscher und wirft Fragen auf.

Macht die Erderwärmung Pause?
Auch die Sonnenaktivität hat empfindlich abgenommen.

Für die Klimawandel- Propheten werfen die neuen Zahlen Fragen auf:
Denn an den Polen von Mutter Erde herrscht ganz entgegen der Prognosen einer kompletten Polschmelze plötzlich ganz im Gegenteil sogar ein Eiszuwachs wie seit Jahrzehnten nicht."

"Sogar die bisher angesehene BBC ... hatte noch vor nicht allzu langer Zeit vorhergesagt, dass der Nordpol schon 2013 völlig eisfrei sein würde.

Doch jetzt kommt alles ganz anders:
Noch bevor heuer da oben der Winter so richtig losgeht, erstreckt sich ein riesiger Eispanzer über den halben Nordpol - er reicht von den Inseln Kanadas bis zu den Nordküsten Russlands."

"29 Prozent mehr Eisfläche am Nordpol:

Jacht-Abenteurer, die durch die Meldungen angespornt erstmals durch den eisfreien Norden segeln wollten, mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren:

Die Eisdecke - von der halben Größe Europas - war auch wegen des kühlen Sommers geschlossen und wird wohl nicht so rasch wieder aufbrechen.

Die Forscher des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) in Boulder (Colorado) müssen jedenfalls zugeben, dass statt einer globalen Erwärmung eher eine globale Abkühlung im Gange ist.

Laut ihren neuesten Daten hat sich die kühle Nordkappe in nur zwölf Monaten um 1,4 Millionen Quadratkilometer vergrößert - ein Zuwachs von satten 29 Prozent!

Diese Entwicklung scheint momentan die weltweite Klimaforschung auf den Kopf zu stellen.

Denn alle bisherigen Computermodelle des Weltklimarates besagen genau das Gegenteil.

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      50 x 50 Pixel Arctic Sea Ice Extent
Arctic Sea Ice Extent
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Wikipedia Arctic Region
Climate Dialogue Arctic Ocean

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      50 x 50 Pixel Monthly Arctic Sea Ice Extent
Monthly Arctic Sea Ice Extent
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Japan Aerospace Exploration Agency
en AMSR-E Sea Ice Extent


NSIDC The National Snow and Ice Data Center
en Arctic Sea Ice News & Analysis
en Interactive Sea Ice Graph

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      120 x 120 Pixel Propaganda mit Zahlen: Über den Rückgang des arktischen Meereises

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      120 x 120 Pixel Arktis: Aus der Vergangenheit

 

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      50 x 50 Pixel Antarctic Sea Ice Extent
Antarktis Eis
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      50 x 50 Pixel Antarctic Sea Ice Trends
Antarctic Sea Ice Trends
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Wikipedia Map of Antarctica


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      50 x 50 Pixel Februar-Temperaturen am Südpol
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6 Extrem-Wetter

"Seit ca. 1950 wurden Veränderungen vieler extremer Wetter- und Klima-Ereignisse beobachtet ...."

oder: "Es drohen mehr Hitzewellen"

Zur Widerlegung benötigt man keine "Skeptiker", denn IPCC hat sich selbst von allen Extremwettern weitgehend verabschiedet:

IPCC 2001:

"Recent analyses in changes in severe local weather (tornados, thunder days, lightning and hail) in a few selected regions provide not compelling evidence for widespread systematic long-term changes".

IPCC 2014:

"Warnungen aus dem letzten Report vor zunehmenden Extremereignissen wie Hurrikanen, Tornados oder Stürmen etwa wurden mittlerweile als "wenig vertrauenswürdig" eingestuft - und in der neuen Zusammenfassung des Reports nicht mehr erwähnt."

"Anhaltenden Alarm vor zunehmenden Flußhochwassern, Dürren, Hurrikanen und Tornados bezeichnet Pielke angesichts der mittlerweile glimpflichen Forschungs-Ergebnisse zu den Themen als "Zombie-Wissenschaft".

Zitate aus IPCC AR5 WGI Chapter 2 2013

  • "There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century"
  • "Current datasets indicate no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century ... No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts have been identified over the past 100 years in the North Atlantic basin"
  • "In summary, there is low confidence in observed trends in small-scale severe weather phenomena such as hail and thunderstorms because of historical data inhomogeneities and inadequacies in monitoring systems"
  • "In summary, there continues to be a lack of evidence and thus low confidence regarding the sign of trend in the magnitude and/or frequency of floods on a global scale"
  • "In summary, confidence in large scale changes in the intensity of extreme extratropical cyclones since 1900 is low"
  • "Overall, the most robust global changes in climate extremes are seen in measures of daily temperature, including to some extent, heat waves. Precipitation extremes also appear to be increasing, but there is large spatial variability"
  • "In summary, the current assessment concludes that there is not enough evidence at present to suggest more than low confidence in a global-scale observed trend in drought or dryness (lack of rainfall) since the middle of the 20th century due to lack of direct observations, geographical inconsistencies in the trends, and dependencies of inferred trends on the index choice. Based on updated studies, AR4 conclusions regarding global increasing trends in drought since the 1970s were probably overstated. However, it is likely that the frequency and intensity of drought has increased in the Mediterranean and West Africa and decreased in central North America and north-west Australia since 1950"

Vielleicht(?) "darf" man auch mal nur ganz "einfach" fragen:

Wenn es nach 150 Jahren Erderwärmung (bis 1998) keine "Extrem-Wetter-Signale" gibt (vgl. IPCC-Aussagen w.o.!), warum sollten die plötzlich in den nächsten Jahrzehnten signifikant(!) auftreten ?

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1 Klima der Verwirrung

Klima der Verwirrung

Aus der Diskussion wird ersichtlich, dass die Argumentation von Andreas Fischlin an vielen Stellen nicht stichhaltig ist.

Entgegen dem Anschein, den Fischlin zu erwecken versucht, kann die Wissenschaft leider in etlichen Punkten noch immer keine endgültige Antwort geben.

Aufgrund der diskutierten Mehrdeutigkeiten, Fehler und Auslassungen in Fischlins Text ist die pauschale Abqualifizierung der Thesen von Fred Singer in keinster Weise gerechtfertigt.

Die Verlagerung der wissenschaftlichen Diskussion auf die persönliche Ebene ist ärgerlich und wenig zielführend.

1 Andreas Fischlin geht davon aus, dass die sogenannte Hockey Stick Kurve weiter Bestand hätte. Der IPCC verwendete die Kurve in seinem Klimabericht von 2001 als eines der Hauptbeweis­mittel für eine menschen­gemachte Klimakatastrophe.

Die ursprüngliche Hockeyschläger­kurve gilt heute als vollständig diskreditiert.

Die Kurve wurde in den späten 1990er Jahren von einer Gruppe um den damaligen Doktoranden Michael Mann erstellt und sollte beweisen, dass es in der vorindustriellen Zeit angeblich keine größeren Temperatur­schwankungen gegeben hätte.

Der IPCC verwendete die Kurve in seinem Klimabericht von 2001 als eines der Hauptbeweis­mittel für eine menschengemachte Klimakatastrophe.

Es stellte sich jedoch einige Jahre später heraus, dass sowohl Ausgangsdaten als auch die statistische Auswertung fehlerhaft waren.

Die Kontroverse um die Kurve wurde im Buch «The Hockey Stick Illusion» von Andrew Montford ausführlich dargestellt.

Neuere, korrigierte Temperatur­rekonstruktionen durch Michael Mann und Kollegen zeigen nun wieder deutlich die Mittelalterliche Wärmeperiode vor 1000 Jahren sowie die Kleine Eiszeit im 15.-19. Jahrhundert.

Die Mittelalterliche Wärmeperiode hatte dabei ein ähnlich hohes Niveau wie die aktuelle Moderne Wärmeperiode.

Diese charakteristischen Temperatur­anomalien wurden kürzlich auch von Fredrik Ljungqvist bestätigt (Ljungqvist 2010, Ljungqvist et al. 2012).

Die ursprüngliche Hockeyschläger­kurve gilt heute als vollständig diskreditiert.

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MWP = Medieval Warm Period (Mittelalterliche Warmzeit)
LIA = Little Ice Age (Kleine Eiszeit)

IPCC Medieval Warm Period
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The "Hockey stick" curve
It's getting hot in here
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de In älteren Veröffentlichungen des IPCC war das Mittelalterliche Klimaoptimum enthalten.
Ab 2001 verschwindet dieses geschichtlich belegte Phänomen.
2 Andreas Fischlin behauptet, dass aktuelle Klimamodelle die klimatischen Vorgänge gut beschreiben können und daher auch die Temperatur-Prognosen bis 2100 als verlässlich anzusehen wären Die vom IPCC verwendeten Klimamodelle sind nicht in der Lage, die Temperatur­entwicklung der vergangenen 10.000 Jahre zu reproduzieren.

Dabei ist eins klar:
Modelle welche die Vergangenheit nicht abbilden können, sind selbstverständlich auch nicht in der Lage, die zukünftige Klimaentwicklung zuverlässig vorherzusagen.

Die vom IPCC verwendeten Klimamodelle sind nicht in der Lage, die Temperatur­entwicklung der vergangenen 10.000 Jahre zu reproduzieren.

Zu dieser Zeit traten signifikante Klima­schwankungen im Millenniumstakt auf, die weitgehend synchron zu Änderungen der Sonnenaktivität verliefen.

Diese Erkenntnis ist noch relativ jung und wurde erst im Jahre 2001 von einem Team um Gerard Bond vom Lamont-Doherty Observatory zuerst beschrieben, also nach Fertigstellung des dritten IPCC Klimaberichts.

Seitdem haben zahlreiche unabhängige Studien die sogenannten Bond-Zyklen aus den verschiedensten Teilen der Erde bestätigen können (siehe zum Beispiel S. 68-74 im Buch «Die kalte Sonne» oder unsere Blogartikel-Übersicht zu diesem Thema).

Zu diesen Bestätigungen gehören u.a. auch die Arbeiten der Heidelberger Forschungsgruppe um Prof. Augusto Mangini, deren Resultate Fischlin in unzulässiger Weise als angeblich lokales Phänomen marginalisiert.

Aufgrund der guten Übereinstimmung mit dem Verlauf der Sonnenaktivität ist die signifikante Klimawirkung der Sonne mit geologischen Methoden empirisch eindeutig nachweisbar.

Die geologischen Daten stehen jedoch im krassen Gegensatz zu den Modellannahmen des IPCC.

Laut aktuellen IPCC-Klimamodellen soll die Sonne angeblich nur eine fast zu vernachlässigend geringe Klimawirkung haben.

Die beobachtete Erwärmung der Erde seit 1850 war auf jeden Fall zu erwarten, da sie den seit 10.000 Jahren pulsierenden Temperaturzyklus im Prinzip fortsetzt.

Immer wenn die Sonne sehr aktiv war, erwärmte sich die Erde, und wenn die Sonne schwächer wurde, kühlte die Erde ab.

Die letzten Jahrzehnte gehörten zu den solar aktivsten der letzten 10.000 Jahre, wie Solanki et al. (2004) in einem Nature-Artikel zeigen konnte.

Das Sonnenmagnetfeld als Mass der Sonnenaktivität hat sich in den letzten 100 Jahren mehr als verdoppelt.

In Analogie zur vorindustriellen Entwicklung ist daher davon auszugehen, dass ein signifikanter Teil der Erwärmung der letzten 150 Jahre seit Ende der Kleinen Eiszeit auf die Klimawirkung der Sonne zurückzuführen ist, ein Effekt der bislang fälschlicherweise teilweise dem CO2 zugeschlagen wurde.

Auch CO2 trug zu der genannten Erwärmung bei, jedoch in einem weit geringeren Masse als von Fischlin und IPCC skizziert.

Hauptaufgabe der Klimawissenschaften sollte es sein, diesen anthropogenen Beitrag in realistischer Weise näher zu quantifizieren.

Hierzu muss jedoch zunächst die nacheiszeitliche Klimageschichte korrekt modelliert werden.

Aufgrund der vom IPCC zu gering angenommenen Klimawirkung der Sonne sind die aktuellen Klimamodelle allerdings nicht in der Lage, die Vergangenheit korrekt zu reproduzieren.

Dabei ist eins klar:
Modelle welche die Vergangenheit nicht abbilden können, sind selbstverständlich auch nicht in der Lage, die zukünftige Klimaentwicklung zuverlässig vorherzusagen.

3 Andreas Fischlin geht davon aus, dass Schwankungen der Sonnenaktivität klimatisch kaum eine Rolle spielen Der 21. und 22. Sonnenzyklus in den 1980er und 1990er Jahren bewegte sich auf einem sehr hohen Aktivitätsniveau.

Wie bereits berichtet konnten Solanki et al. (2004) zeigen, dass die Sonnenaktivität der letzten Jahrzehnte insgesamt zu den solaraktivsten Phasen der vergangenen 10.000 Jahre zählte.

Leider versäumt Fischlin, darauf hinzuweisen, dass die Sonnenaktivität seit der Kleinen Eiszeit vor 300 Jahren stark angestiegen ist.

Allein in den letzten 100 Jahren hat sich das Sonnenmagnetfeld mehr als verdoppelt.

Der Hinweis auf eine angebliche Abschwächung der Sonnenaktivität seit den 1980er Jahren ist irreführend.

Der 21. und 22. Sonnenzyklus in den 1980er und 1990er Jahren bewegte sich auf einem sehr hohen Aktivitätsniveau.

Wie bereits berichtet konnten Solanki et al. (2004) zeigen, dass die Sonnenaktivität der letzten Jahrzehnte insgesamt zu den solaraktivsten Phasen der vergangenen 10.000 Jahre zählte.

Eine Bezugnahme auf Trends von wenigen Dekaden ist dabei weder zulässig noch sinnvoll.

Zum einen unterschreitet es die 30-Jahres-Klima-Definition.

Zum anderen müssen deutlich längere Entwicklungen von 100-200 Jahren betrachtet werden, da das Klimasystem durch die Trägheit der Ozeane nur mit starker Verzögerung vollständig auf Impulse reagiert.

Es dauert mitunter mehrere Dekaden bis Gleichgewichte aufgebaut sind, teilweise sogar länger.

Leider versäumt Fischlin, darauf hinzuweisen, dass die Sonnenaktivität seit der Kleinen Eiszeit vor 300 Jahren stark angestiegen ist.

Allein in den letzten 100 Jahren hat sich das Sonnenmagnetfeld mehr als verdoppelt.

Aufgrund der empirisch bewiesenen starken Kopplung von Sonnenaktivität und Temperaturentwicklung muss von der Existenz von solaren Verstärkermechanismen ausgegangen werden, auch wenn der genaue physikalische Mechanismus noch nicht ausreichend bekannt ist.

Derzeit wird an mehreren solcher Mechanismen geforscht.
Die vorläufigen Ergebnisse hierzu werden regelmäßig in internationalen, begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht.


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The activity of the Sun over the last 11,400 years,

i.e., back to the end of the last ice age on Earth,

has now for the first time been reconstructed quantitatively by an international group of researchers led by Sami K. Solanki from the Max Planck Institute for Solar System Research (Katlenburg-Lindau, Germany).

The scientists have analyzed the radioactive isotopes in trees that lived thousands of years ago.

...one needs to go back over 8,000 years in order to find a time when the Sun was, on average, as active as in the last 60 years.

Based on a statistical study of earlier periods of increased solar activity, the researchers predict that the current level of high solar activity will probably continue only for a few more decades.

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sunspot 10000 Jahre
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sunspot 1600 Jahre
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4 Andreas Fischlin beschreibt einen angeblichen CO2-Fingerabdruck aus der Stratosphäre Ein Blick auf die Messdaten zeigt, dass die Temperatur der Stratosphäre seit etwa 1995 nahezu konstant geblieben ist.

Die beobachtete Abkühlung beschränkte sich dabei auf die Phase von 1980-1995 und ereignete sich synchron zur Abnahme der Ozonkonzentration in der Ozonschicht.

Die Temperaturentwicklung in der Stratosphäre kann daher nicht als Beweis für eine signifikante Klimawirkung des CO2 herangezogen werden.

Fischlin behauptet, nur der Anstieg der CO2-Konzentration könne erklären, wieso am Boden eine Erwärmung und in der Stratosphäre eine Abkühlung stattfindet.

Wäre die Sonne verantwortlich, so müsste sich die ganze Atmosphäre gleichmäßig erwärmen.

Hier irrt Fischlin.
Ein Blick auf die Messdaten zeigt, dass die Temperatur der Stratosphäre seit etwa 1995 nahezu konstant geblieben ist.

Die beobachtete Abkühlung beschränkte sich dabei auf die Phase von 1980-1995 und ereignete sich synchron zur Abnahme der Ozonkonzentration in der Ozonschicht.

Anthropogene FCKW-Emissionen hatten die Ozonschicht damals immer mehr ausdünnen lassen.

Eine kürzlich erschienene Modellierungsstudie von Uwe Berger und Franz-Josef Lübken (Leibnitz-Institut für Atmosphären-Physik, Kühlungsborn) bestätigte, dass die beobachtete Abkühlung in der mittleren Atmosphäre wohl überwiegend auf den Ozoneffekt zurückgeht.

Die Temperaturentwicklung in der Stratosphäre kann daher nicht als Beweis für eine signifikante Klimawirkung des CO2 herangezogen werden.

5 Andreas Fischlin zieht die letzten 420 Millionen Jahre heran, die angeblich die starke Klimawirkung des CO2 belegen sollen Fischlin scheint zu vernachlässigen, dass in der Erdgeschichte gar keine klare Korrelation zwischen CO2 und Temperatur ausgebildet war.

Zudem ist unklar, in welchen Fällen die CO2-Dynamik Folge - und nicht Ursache - der Temperaturentwicklung war.

Fischlin scheint zu vernachlässigen, dass in der Erdgeschichte gar keine klare Korrelation zwischen CO2 und Temperatur ausgebildet war.

Zudem ist unklar, in welchen Fällen die CO2-Dynamik Folge - und nicht Ursache - der Temperaturentwicklung war.

Eine Berechnung der CO2-Klimasensitivität aufgrund der erdgeschichtlichen Entwicklung der letzten 420 Millionen Jahre ist daher weder sinnvoll noch möglich.