1.10.4 Ozonloch
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1 Allgemein
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Als Ozonloch wird eine ungewöhnlich starke, geographisch
abgegrenzte Abnahme der Ozonschicht bezeichnet, die seit Ende der
1970er Jahre zunächst nur über der Südpolarregion, später (1992)
auch über der Nordpolarregion beobachtet wurde. Natürliche
geringfügige Schwankungen in der Ozonschicht, die vermutlich
durch die Sonnenaktivität hervorgerufen werden, sind schon länger bekannt.
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Der Abbau des Ozons wird durch gasförmige Halogenverbindungen
verursacht. Es gibt zwar auch natürliche Quellen, doch wird das
gegenwärtige Ozonloch nach heutigem Wissensstand durch die vom
Menschen zusätzlich in die Atmosphäre gebrachten
Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) verursacht.
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Der Abbau der Ozonschicht hat negative Folgen für Mensch und
Umwelt, da UV-Strahlung nicht mehr in vollem Umfang absorbiert wird.
Treibhauseffekt und Ozonloch
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In der öffentlichen Diskussion wird der Treibhauseffekt
gelegentlich in Zusammenhang mit dem Ozonloch, also der Schwächung
der Ozonschicht, gebracht. Tatsächlich handelt es sich aber
um zwei unterschiedliche Effekte. Sowohl die Auslöser als
auch die Gegenmaßnahmen können unabhängig voneinander betrachtet werden.
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Es gibt Modellrechnungen, nach denen ein verstärkter
Treibhauseffekt einen verstärkten Ozonabbau zur Folge haben kann.
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Sowohl Ozon als auch die ozonabbauenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe
sind Treibhausgase, aufgrund ihrer geringen Menge aber von geringer
Bedeutung.
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2 Bisher: Zerstörung der Ozonschicht
Ursache und Wirkung:
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Bereits 1974 warnten Mario J. Molina und Frank Sherwood Rowland vor den
negativen Auswirkungen von anthropogenen Fluorchlorkohlenwasserstoffen
auf die Ozonschicht, was 1985 durch die Entdeckung des Ozonlochs
bestätigt wurde. 1995 bekamen die beiden Forscher dafür zusammen mit
Paul J. Crutzen den Nobelpreis für Chemie.
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In der oberhalb der Troposphäre liegenden Stratosphäre (ab ca. 12 km)
sammeln sich ozonschädigende Gase. Wegen getrennter Temperaturverhältnisse
und Strömungskreisläufe in beiden Schichten können in die Stratosphäre
gelangte Stoffe nicht mehr verschwinden. Die Grenzregion zwischen
Stratosphäre und Troposphäre bildet eine Barriere (Tropopause).
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Die in die Stratosphäre eingetragenen Stoffe reagieren mit dort
befindlichem Ozon. Dieses wird aufgespalten, wobei verschiedene chemische
Verbindungen entstehen. Dadurch nimmt die Menge des Ozons in der
Stratosphäre ab, und damit kann die Ozonschicht ihre schützende Funktion
zunehmend weniger erfüllen. Ein einzelnes Chloratom kann bis zu 100.000
Ozonmoleküle zerstören.
Folgen für Mensch und Umwelt:
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Wegen der Zerstörung der Ozonschicht gelangt mehr UV-Licht auf die
Erdoberfläche, was beim Menschen zu Hautschäden bis hin zum Hautkrebs
führen kann.
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Bei fehlender Ozonschicht droht sogar Erblindung innerhalb weniger Stunden.
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Niedrigere Ernteerträge werden ebenfalls erwartet.
Das Montreal-Protokoll:
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Annahme: 16. September 1987
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Inkrafttretung: 1. Januar 1989
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Die Kontrollvorschriften wurden durch die fünf änderungsprotokolle von
London (1990), Kopenhagen (1992), Wien (1995), Montreal (1997) und
Peking (1999) laufend angepasst und ergänzt.
Weitere Websites
Ozon in Zusammenhang mit Leben von Ausserirdischen:
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3 Neu: "Das Märchen vom Ozonloch"
Eine etwas andere Ozonlochtheorie
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Die Jahresproduktion der FCKWs wurde 1992 auf ca. 1,1 Millionen
Tonnen geschätzt.
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Mehr als 600.000.000 t Chlor werden jährlich durch
Meerwasserverdunstung an die Atmosphäre abgegeben.
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Die ständig aus Vulkanen aufsteigenden Gase bringen jährlich mehr
als 36.000.000 t Chlorgas in die Atmosphäre.
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8.400.000 t werden durch Waldbrände (natürlichen Ursprungs),
also durch Verbrennung von Biomasse frei.
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Die Biomasse der Meere, also Algen, Kelp (Asche von Seetang)
und Plankton geben Messungen zufolge mehr als 5.000.000 t
Methylchlorid an die Atmosphäre ab. Auch Landpflanzen geben
erhebliche Mengen Methylchlorid an die Atmosphäre ab.
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Chlor gelangt auch aus dem Weltall durch den Meteoritenregen und
kosmischen Staub in die Stratosphäre, man rechnet, daß es sich um
mehrere Millionen Tonnen handelt.
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Noch kurz zum Problem Antarktis. Daß man über der Antarktis mehr
Chlorkonzentration, die 50 bis 60 mal höher war als im Rest der Welt,
gemessen hat, liegt übrigens daran, daß nur 15 km von der
Beobachtungsstation im McMurdo der seit rund 140 Jahren
ununterbrochen aktive Vulkan Erebus seinen Sitz hat und täglich
mehr als 1000 t Chlor in die Atmosphäre pafft. Also, man sieht es
existieren noch große Zweifel in bezug auf die ganze Ozonlochproblematik.
EFODON schreibt:
(Vollständiger Text sowie Anmerkungen und Quellen siehe Website
von EFODON)
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.... Hier vergisst man jedoch geflissentlich, dass die größten
irdischen Chlorproduzenten nicht etwa die FCKW-Treibgase sind,
sondern Vulkane, verdunstetes Meerwasser und Waldbrände (7).
Und die produzieren das Chlor seit undenklichen Zeiten.
Hier sollte jedoch nicht vergessen werden, dass Chlor (Cl2) sehr
gut in Wasser löslich ist. Deshalb trifft man es auch häufig in
Wolken an.
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Wieso die Chlorradikale nun die Ozonschicht zerstören sollen, bleibt
vorerst ein Rätsel, denn die Chemie lehrt uns auch, dass
Chlorradikale zunächst einmal mit sich selbst reagieren und
zusammen ein Chlormolekül bilden, wenn sie sich finden.
Außerdem würde bei einer Reaktion mit Ozonmolekülen wiederum
Sauerstoff entstehen, der durch den UV-Lichteinfall wiederum zu
Ozon werden würde.
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Man hat uns lange Jahre erzählt, dass FCKWs nicht nur völlig ungiftig,
reaktionsträge und langlebig seien, sondern auch schwere Moleküle sind.
Es sind schwere Gase mit einem viel höheren Molekulargewicht
als beispielsweise Sauerstoff und Stickstoff.
Deshalb ist es unverständlich, wieso ausgerechnet diese schweren
Gase in unsere Atmosphäre aufsteigen sollen.
Anthropogen d. h. "hausgemacht" oder nicht?
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Nicht alle Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein Ozon-Defizit
"hausgemacht" sei: einige führen den Verlust des Spurengases auf
natürliche Ursachen zurück. Er könnte beispielsweise mit dem
elfjährigen Sonnenfleckenzyklus zusammenhängen, denn die Bildung
von Ozon hängt von der Intensität des eingestrahlten UV-Lichtes ab.
Da dieser Zyklus 1985/86 ein Minimum aufwies, musste zwangsläufig
auch die Ozonkonzentration in diesem Zeitraum niedrig gewesen sein
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1987 stellte der norwegische Physiker Soeren Larsen fest, dass das
1986 über der Antarktis registrierte Ozonloch nicht mehr existiere.
Es sei keinerlei Ozondefizit feststellbar.
Larsen macht für eine eventuelle Verdünnung der Ozonschicht in erster
Linie nicht etwa die Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW) verantwortlich,
sondern geht von natürlichen Bewegungen und Strömungen in der oberen
Atmosphäre aus. Diese können in gewissen Gebieten durchaus zu einer
vorübergehenden Konzentration oder Verringerung des Ozon führen.
Die Ozondichte war in Tromsoe (Norwegen), wo eine Ozon-Messstation steht,
im Februar 1986 auf 250 Dobson-Einheiten gefallen, im März 1987
jedoch bereits wieder auf normale 400 Einheiten angestiegen
Die Weltwoche schreibt:
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Die Wissenschaftsgemeinde ist in heller Aufregung.
Neue Messungen zeigen, dass die bisherige Theorie zur Entstehung
des Ozonlochs falsch war. Die Forschung steht wieder am Anfang.
Die Frankfurter Allgemeine schreibt:
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Während die Welt 20 Jahre nach der Gründung des Montreal-Protokols
zum Schutz der Ozon-Schicht feiert, hat "Nature" aufgrund von
Experimenten erfahren, die die etablierten Theorien der Ozon-Chemie
erschüttern werden.
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Wenn die Daten korrekt sind, so werden die Wissenschaftler ihr
Verständnis, wie das Ozon-Loch entstanden ist, überprüfen müssen,
ebenso wie die Verbindung zum Klimawandel.
Die "Ozon-Lüge"
Atmosphäre
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