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⬆1. 5. 4 Klima-Zyklen

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1.5.4 Klima-Zyklen
en Climate Cycles
fr Cycle climatiques

Klimawandel / Climate Change / Changement climatique
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de Text en Text fr Texte

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1 Ursache der Eiszeiten
en Cause of Ice Ages
fr Cause des Glaciations

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2015

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Der große Klima-Zyklus: Wir leben in einer tiefen Kaltzeitphase - und niemand merkt es

Die Umlaufbahn des Sonnensystems um das Zentrum der Milchstrasse hat eine Entfernung von 25.000 bis 28.000 Lichtjahren vom Zentrum; es befindet sich also im mittleren Bereich des Spiralnebels.

Die Sonne mit ihren Planeten kommt damit bei ihrem 600 Millionen Jahre dauernden Umlauf in Bereiche dichterer Spiralarme und freier Bereiche.

Die Milchstrasse hat vier Hauptarme, benannt als Perseus, Norma, Scutum-Crux und Sagittarius-Carina mit erhöhter Staub- und Gasdichte, welche die Sonnenstrahlung auf die Erde zeitweise abschwächen und die großen Eiszeiten verursachen dürften.

Eine Alternative wird vom israelischen Forscher Nir Shaviv beschrieben, der beim Durchgang durch die Spiralarme eine erhöhte kosmische Strahlung annimmt, was zu einer langfristig verstärkten Wolkenbildung auf der Erde führt, die wiederum die solare Einstrahlung auf die Erdoberfläche reduziert.

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2014

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Das Rätsel der Eiszeiten

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2 Die älteste nachgewiesene Vereisung der Erde vor 2,3 Milliarden Jahren

Die älteste nachgewiesene Vereisung der Erde ist das "Huronian Ice Age" von vor 2450 bis 2100 Millionen Jahren.

Es umfasst jedoch mindestens drei verschiedene Vereisungen, wie Untersuchungen an Felsformationen im heuten Nordamerika und Kanada ergeben haben.

Die Gowgonda-Formation in Ontario zeigt eine besonders gute glaziale Strata, die 2300 Millionen Jahre alt ist.

Dies dürfte zur ersten Vereisung an den Polen geführt haben.

Die Umlaufbahn des Sonnensystems um das Zentrum der Milchstrasse hat eine Entfernung von 25.000 bis 28.000 Lichtjahren vom Zentrum; es befindet sich also im mittleren Bereich des Spiralnebels.

Die Sonne mit ihren Planeten kommt damit bei ihrem 600 Millionen Jahre dauernden Umlauf in Bereiche dichterer Spiralarme und freier Bereiche.

Die Milchstrasse hat vier Hauptarme, benannt als Perseus, Norma, Scutum-Crux und Sagittarius-Carina mit erhöhter Staub- und Gasdichte, welche die Sonnenstrahlung auf die Erde zeitweise abschwächen und die großen Eiszeiten verursachen dürften.

Eine Alternative wird vom israelischen Forscher Nir Shaviv beschrieben, der beim Durchgang durch die Spiralarme eine erhöhte kosmische Strahlung annimmt, was zu einer langfristig verstärkten Wolkenbildung auf der Erde führt, die wiederum die solare Einstrahlung auf die Erdoberfläche reduziert.

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3 Der große Klima-Zyklus seit 900 Millionen Jahren

Der große Klima-Zyklus seit 900 Millionen Jahren

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Der große Klima-Zyklus mit einer Periode von 150 bis 180 Millionen Jahren
Die Eiszeiten waren so charakteristisch, dass sie jeweils eigene Namen erhielten.
zyklus_900mio.jpg
      968 x 589 Pixel

Alle etwa 200 Millionen Jahre

In der Vergangenheit dauerten etwa alle 200 Millionen Jahre

Warmzeiten

die Warmzeiten jeweils 30 bis 50 Millionen Jahre

Jede Warmperiode führte zu einer weiteren Entwicklungs-Stufe des Lebens auf der Erde.

Eiszeiten

Dazwischen lagen schwere und lange Eiszeiten von jeweils 50 bis 100 Millionen Jahren Dauer

mit Temperaturen unter 12°C.

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4 "Snowball Earth" vor 800 bis 700 Millionen Jahren

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel "Snowball Earth"
vor 800 bis 700 Millionen Jahren
Snowball Earth
      717 x 600 Pixel

 

Da es in den letzten 900 Millionen Jahren etwa alle 150-180 Mio. Jahre zu großen Eiszeiten kam, ist mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass dies auch im Zeitraum davor (im "Archaikum") der Fall war.

Auf jeden Fall konnte man die letzte völlige Vereisung der Erde vor 800-700 Millionen Jahren nachweisen, das so genannte "Sturtian Ice Age".

Diese Periode mit den wahrscheinlich tiefsten Temperaturen der letzten Milliarden Jahre wird auch mit der Bezeichnung "Snowball Earth" belegt, da damals fast die gesamte Erdkugel vereist war.

Der Grund dafür war die Tatsache, dass damals die Strahlungsintensität der Sonne um 15 bis 20 % niedriger lag als heute.

Sie nimmt mit dem zunehmenden Alter der Sonne langsam zu, was durch den Anstieg der minimalen und maximalen Temperaturen in den letzten 900 Millionen Jahren bestätigt wird.

Quelle: Die kalte Sonne

Nicht der gleichen Meinung / Does not agree / Pas d'accord

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5 Befreiung der Erde von der Vereisung

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6 Atmosphärischer CO2-Gehalt in den letzten 600 Millionen Jahren

de CO2 Konzentration und Temperatur vor 600 Millionen Jahren

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel
CO2 und Temperatur vor 600 Millionen Jahren
      640 x 405 Pixel

en CO2-Concentration in the atmosphere in the last 600 Millions of Years

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel
CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten 600 Millionen Jahren
      660 x 417 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Die sich ändernden CO2-Gehalte der Atmosphäre waren seit 600 Mill. Jahren zumeist sehr viel höher als heute, was weder der Bio­sphäre geschadet noch Eiszeiten verhindert hat
co2_millionen.png
      736 x 518 Pixel

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7 Beginn der neuen großen Eiszeit vor 2,5 Millionen Jahren

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Vor 3,2 bis 2,5 Millionen Jahren:
Absturz in den eiszeitlichen Temperaturbereich
zyklus_3mio.jpg
      868 x 503 Pixel @ 24 Bits pro Pixel

Seit dem letzten Wärmemaximum vor 90 Millionen Jahren mit 28°C Global­temperatur war eine kontinuierliche Abfall der Temperaturen festzustellen.

Im Zeitraum von vor 3,2 bis 2,5 Millionen Jahren erfolgte dann der Absturz in den eiszeitlichen Temperaturbereich von 9 bis 11°C als globalem Durchschnitt (Bild 4).

Eine neue und vermutlich lange neue Eiszeit hat begonnen

Eine neue und vermutlich lange neue Eiszeit hat begonnen - in Übereinstimmung mit dem großen Klima-Zyklus.

Warum merken wir nichts davon?

Der Grund dafür ist das Auftreten von relativ kurzen Warmzeiten, jeweils im Abstand von etwa 100 000 Jahren, wie Bild 5 zeigt.

Die gegenwärtige Warmzeit, Holozän genannt, gibt es seit 11 000 Jahren, und das ist der Zeitraum, in dem sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat - angefangen mit dem Ackerbau, der durch den Temperaturanstieg möglich geworden war, und die Entstehung von Dorfgemeinschaften.

Davor gab es nur Gruppen von nomadisierenden Jägern und Sammlern.

Die letzte Warmzeit vor 125 000 Jahren war relativ kurz - ca. 13 000 Jahre, erreichte aber um 2°C höhere Maximaltemperaturen als die jetzige Warmzeit des Holozäns.

Das ist besonders bemerkenswert, da damals ein wesentlich geringeres CO2-Niveau der Atmosphäre vorherrschte (= 280 ppm), wie wir von der Eiskern-Bohrungen in der Antarktis und Grönland wissen.

Man nimmt an, dass zyklische Änderungen der Erdbahnparameter, die sogenannten Milankovitsch-Zyklen, den Antrieb des 100.000-Jahres Klimazyklus zwischen Eiszeiten und Warmzeiten bilden.

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8 Die aktuelle Eiszeit seit 500'000 Jahren

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Das zyklische Auftreten von kurzen Warmzeiten während der aktuellen Eiszeit
temp_500000.jpg
      668 x 541 Pixel

Wenn sich der Klimazyklus der vergangenen 500'000 Jahre so fortsetzt,

dann könnte das bedeuten, dass in wenigen tausend Jahren

wieder der Rückfall auf das echte Eiszeit-Temperaturniveau

mit Ausbreitung der Gletscher über Kanada und Skandinavien eintreten würde.

Quelle: Die kalte Sonne

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      24 x 24 Pixel de Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel en Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel
Temperaturschwankungen der letzten 450.000 Jahre.
Zum einen sind die Temperaturschwankungen zyklisch und zum anderen ist das heutige Niveau vergleichsweise niedrig!
Temp seit 450000 Jahren
      880 x 422 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Antarctica EPICA and VOSTOK Ice Cores

Antarktis EPICA und  VOSTOK Cores
      700 x 450 Pixel

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9 Milankovic-Zyklen

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Welt (Icon)
      552 x 598 Pixel Milutin Milankovic
EIKE de Suchergebnisse für Milankovic
WUWT en Search Results for: Milankovic

 

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de Text en Text fr Texte

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2017

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Climate Change 2017, The Milankovitch Cycles

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2016

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Milankovitch Cycles and Ice Age Explained

This video gives a slight overview of these cycles and the outcomes associated with them, Ice Age being one of them

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2015

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Die Milankovic-Zyklen. Über die Ursache der alle 100'000 Jahre aufgetretenen Warmzeiten

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Temperatur- und CO2-Entwicklung während der letzten 400 000 Jahre
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      892 x 421 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Temperaturhistorie der letzten 160 000 Jahre
mit dem Präzessions-Zyklus von ca. 25 000 Jahren
(nach GISP2 und Vostok-Eiskernanalysen)
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      882 x 577 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Die Erdachsen-Neigung zur Ekliptik, die zwischen 21,5 und 24,5° schwankt mit einer Periode von ca. 41 000 Jahren, vermutlich durch die Dynamik des flüssigen Erdkerns.
koelle_erdachs.gif
      549 x 365 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Die Präzession der Erdachse um 360° mit einer Periode von ca. 25 800 Jahren, die noch von einer kleinen, durch den Mond verursachten Nutation überlagert wird.
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      204 x 281 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Die Temperatureffekte der Erdachsen-Schwankung (Sinus-Zyklus von 41 000 Jahren) und der überlagerten Präzession der Erdachse (Zyklus von ca. 25 000 Jahren) entsprechen kombiniert weitgehend dem Temperaturverlauf der letzten 140 000 Jahre
koelle_temp_erdachs.gif
      772 x 617 Pixel

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2014

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Das Rätsel der Eiszeiten

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2012

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Wir Menschen profitieren von der Erderwärmung

Rezension:

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10 Wir leben heute in einer Warmzeit eines Eiszeitalters

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2018

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Klimasensitivität - Wer rechnet hier falsch ?
Weiter (Icon)
      128 x 128 Pixel

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2017

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Hat die globale Abkühlung begonnen?

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2015

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Klima-Zyklen und ihre Extrapolation in die Zukunft

Einleitung

Wie die Rekonstruktionen des Klimaverlaufs der Vergangenheit durch Proxy-Daten zeigt, gibt es eine Reihe von Temperatur-Zyklen, die offenbar weithin unbekannt sind, beziehungsweise von vielen Klimaforschern auch ignoriert werden.

Dazu zählen der große Klima-Zyklus von 150 bis 180 Millionen Jahren

E 1 Der komplette Abkühlungsprozess bis vor etwa 2.2 Milliarden Jahren

E 2 Der große Klima-Zyklus seit 900 Millionen Jahren


aber auch die kürzeren und für uns aktuell wahrnehmbaren Zyklen von

E 3 1000 Jahren (900-1100)
230 Jahren (230-250)
Suess-Zyklus
deVries-Zyklus
mit +/- 0,65 °C
mit +/- 0,30 °C
E 4 230 Jahren (230-250)
65 Jahren (60-65)
deVries-Zyklus
Ozean-Zyklus
mit +/- 0,30 °C
mit +/- 0,25 °C
E 5 Extrapolation der 1000- und 230-Jahreszyklen über die nächsten 700 Jahre
E 6 Schlussbemerkungen und Hinweis der Kalte-Sonne-Redaktion

In dieser Analyse wird versucht, wie die Temperaturentwicklung der kommenden 700 Jahre aussehen könnte,

wenn man annimmt, dass die erwähnten Klimazyklen der Vergangenheit sich auch in der Zukunft fortsetzen.

Dies sollte nicht als eine Vorhersage der Klima-Entwicklung (miss)verstanden werden.

Bisher gibt es nur die IPCC-Vorhersage,

dass bis zum Jahr 2100 die Globaltemperatur um 2 bis 5 °C zunehmen soll, nur auf der Basis des erwarteten CO2-Anstieges.

Diese Theorie hat jedoch in den vergangenen 18 Jahren nicht funktioniert,

da die verschiedenen natürlichen Klima-Einflüsse und Zyklen nicht berücksichtigt wurden,

bzw. in Klimamodellen nicht berücksichtigt werden können.

Entscheidend für Temperatur-Entwicklung

Dies sind unter anderem

die Variation der mittleren globalen Wolkenbedeckung (und damit des Erd-Albedos)

und der daraus resultierenden effektiven solaren Insolation (Watt pro m2) am Erdboden, bzw. der Meeresoberfläche,

die entscheidend für die daraus resultierende Temperatur-Entwicklung ist.

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E 0

Die 60 Jahre Ozean-Zyklus Sinus Kurve

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Die Falle der Klimaalarmisten

de Der 60 Jahre Ozean-Zyklus (1885 - 2005 ... 2095)
en The 60 Year Ocean Cycle (Sine wave with a ;60-year frequency)

The models are out of phase with reality
The models align with a naturally occurring upswing in surface temperatures

The modelers have failed to consider the future multidecadal variations
in their projections caused by the natural enhancement and suppression of global warming

tisdale_sine_wave.png
      641 x 412 Pixel

Diese Zyklen haben im Prinzip einen sinusförmigen Verlauf

Bob Tisdale hat hier auch gezeigt, wie der Temperatur-Anstieg des 65-Jahreszyklus in den Jahren 1975 bis 1998 zu der Annahme führte,

dass dies auf den parallelen Zuwachs an CO2-Emissionen zurückzuführen sei.

Das wurde dann naiv linear bis zum Jahr 2100 verlängert

und bildete die Basis der Klimamodelle

und der Erfindung der sogenannten "Klimakatastrophe".

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E 1

Der komplette Abkühlungsprozess bis vor etwa 2,2 Milliarden Jahre

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Der komplette Abkühlungsprozess der Erde dauerte ca. 3 Milliarden Jahre
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      1024 x 720 Pixel

Der absolute Tiefpunkt der Abkühlung wurde vor etwa 2.200 Millionen Jahren erreicht.

Seither geht es durch die zunehmende Energieabstrahlung der Sonne langsam, aber stetig aufwärts, wie in Bild 1 dargestellt.

Dies bedeutet für die Zukunft weniger tiefe Temperaturen bei den großen Eiszeiten, andererseits aber auch höhere Temperaturen bei den Warmzeiten.

Es gibt also tatsächlich eine "globale Erwärmung", aber das im Milliarden-Jahre-Maßstab.

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E 2

Der große Klima-Zyklus seit 900 Millionen Jahren

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Der große Klima-Zyklus mit einer Periode von 150 bis 180 Millionen Jahren
Die Eiszeiten waren so charakteristisch, dass sie jeweils eigene Namen erhielten.
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      968 x 589 Pixel

Alle etwa 200 Millionen Jahre

In der Vergangenheit dauerten etwa alle 200 Millionen Jahre

Warmzeiten

die Warmzeiten jeweils 30 bis 50 Millionen Jahre

Jede Warmperiode führte zu einer weiteren Entwicklungs-Stufe des Lebens auf der Erde.

Eiszeiten

Dazwischen lagen schwere und lange Eiszeiten von jeweils 50 bis 100 Millionen Jahren Dauer

mit Temperaturen unter 12°C.

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E 3

Globaltemperatur der letzten 3200 Jahre

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel 1000-Jahre: Suess-Zyklus
230-Jahre: deVries-Zyklus

global_3200.gif
      993 x 604 Pixel

Zunächst sind in diesem Bild

der 1000-Jahreszyklus

und der 230-Jahreszyklus dargestellt,

wie er durch die historischen Proxy-Daten rekonstruiert werden konnte.

Es handelt sich um eine Kombination der Ergebnisse der verschiedenen Veröffentlichungen in den letzten Jahren auf dem Gebiet der Paläo-Klimatologie.

Das Diagramm der letzten 3200 Jahre zeigt deutlich

einen 1000-Jahreszyklus, der für die letzten 2000 Jahre auch durch historische Dokumente belegt ist.

Tatsächlich gibt es diesen Zyklus schon seit dem Ende der letzten Eiszeit, d.h. seit 9000 Jahren, auch wenn der Grund dafür immer noch unbekannt ist.

Die jetzige Warmzeit ist kein "anthropogenes Produkt" sondern eine natürliche Erscheinung im Rahmen der 1000-Jahreszyklen der Vergangenheit.

Dabei erreicht sie aber nicht die Temperaturen der vorangegangenen Warmzeiten, die um 1 bis 2°C höher lagen.

Ferner ist bemerkenswert, dass bei den beiden vorangegangenen Temperatur-Maxima vor 1000 und 2000 Jahren CO2-Werte von nur 280 ppm herrschten [gemäss IPCC], während sie heute bei 400 ppm liegen.

Das weist darauf hin, dass die wärmeren Perioden wahrscheinlich auf der natürlichen Schwankung der Sonnenaktivität beruhen, und nicht auf einem CO2-Anstieg, den es bei den früheren Warmphasen nicht gab.

Historisch bedeutsam

ist auch die durch die Menschheitsgeschichte belegte Tatsache, dass die Warmzeiten immer wirtschaftliche und kulturelle Blütezeiten waren.

Die dazwischen liegenden kühlen Perioden führten jedoch stets zu ernsten Problemen führten, die Hungersnöte und Völkerwanderungen in Europa auslösten.

Spätestens hier wird auch klar, dass die alarmistische Behauptungen von Politikern wie von Al Gore "die Erde hat Fieber", ausgesprochener Unsinn sind.

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E 4

Der 230-Jahreszyklus in den letzten 165 Jahren überlagert von einem 65-Jahreszyklus

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel 230 Jahre: deVries-Zyklus
65 Jahre: Ozean Zyklus
Temperatur: °C

Der 230-Jahreszyklus in den letzten 165 Jahren wird überlagert von einem 65-Jahreszyklus sowie weiteren Effekten wie der unregelmäßigen ENSO-Erscheinungen und größeren Vulkanausbrüchen

230_65zyklus.gif
      993 x 604 Pixel

Der "ideale" 1000-Jahreszyklus wird variiert durch

den 230-Jahreszyklus, und dieser wiederum durch

den 65-Jahreszyklus der Ozeane, der im Maßstab von Bild 1 nicht dargestellt werden kann,

genauso wenig wie die verschiedenen nicht-zyklischen Erscheinungen wie der ENSO-Einfluss, Vulkanausbrüche, etc.

Bild 3 zeigt den Temperaturverlauf der letzten 165 Jahre mit dem 230-Jahreszyklus mit dem Einfluss des 65-Jahreszyklus.

Die aktuellen jährlichen Temperaturwerte schwanken um plus/minus 0,2°C durch die ENSO- Einfluss, die Sonnenflecken-Aktivität, Vulkanausbrüche, etc.


Der Temperaturanstieg im Zeitraum 1975-1998 um 0,6°C, der die aktuelle Klima-Hysterie auslöste, war genauso hoch wie der vorangegangene Anstieg im Zeitraum 1910 bis 1940 - und keineswegs durch einen CO2-Effekt, da damals der Gehalt in der Atmosphäre nur um 10 ppm anstieg (von 297 auf 308 ppm).

Auch die Temperaturerhöhung von 1,5°C in den letzen 150 bis 250 Jahren ist keineswegs "außergewöhnlich" oder "gefährlich", wie uns oft in den Medien erzählt wurde, sondern die natürliche Erholung von der letzten Kaltzeit im Zeitraum von 1400 bis 1750, die nicht zur zu einer vereisten Themse und Ostsee geführt hatte, sondern auch zu Hungersnöten in Europa mit der Auswanderungswelle nach Amerika.

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E 5

Temperatur der letzten 1000 Jahre und die theoretische Fortsetzung in den nächsten 700 Jahren.

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel 1000-Jahre: Suess-Zyklus
230-Jahre: deVries-Zyklus
Theoretische Fortsetzung

zyklus_extra.gif
      1'014 x 561 Pixel

Mittelfristig bis in 350 Jahren

Dies ist keine Vorhersage, sondern der mögliche Verlauf des wesentlichen Temperaturtrends,

der mittelfristig in den nächsten 100 Jahren zu einem Abfall um ca. 0,3°C

und in 350 Jahren zu einer ca. 2°C geringerer Globaltemperatur führen kann, genauso wie im LIA ("Little Ice Age") in den Jahren 1450 bis 1700.

In etwa 1000 Jahren

In etwa 1000 Jahren ist dann entsprechend dem 1000-Jahreszyklus wieder mit dem heutigen Temperaturniveau oder etwas weniger zu rechnen.

Folgerung für die nächsten 50 Jahre

In den nächsten 50 Jahren wäre demnach kein Temperatur-Anstieg, sondern eher ein geringer Temperaturabfall zu erwarten.

In den Dekaden vor und nach dem Jahr 2300 könnte eine stärkere Temperaturreduktion auftreten, da sich sowohl der 230-Jahreszyklus als auch der 1000-Jahreszyklus parallel im relativ steilen Abwärtstrend befinden.

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E 6 Schlussbemerkungen und Hinweis der Kalte-Sonne-Redaktion

Was die Diagramme zeigen

Die Diagramme zeigen auch, dass alle drei der hier dargestellten Klima-Zyklen fast gleichzeitig ihr Maximum kurz nach letzten Jahrtausendwende hatten;

insofern hätte man eigentlich höhere Temperaturen erwarten können als bei den früheren Warmzeiten.

Vielleicht spielt aber hier die Tatsache eine Rolle, dass die Global-Temperatur seit dem Holozän-Maximum einen negativen Trend hat, d.h. sie hat um in den letzten 8000 Jahren um fast 2°C abgenommen.

Fortsetzung in der Zukunft

Auf der Basis dieser historischen Klimafakten lässt sich auch die mögliche Fortsetzung in der Zukunft darstellen.

Bild 4 zeigt diese Extrapolation der 1000- und 230-Jahres-Zyklen mit den im Wesentlichen zu erwartenden Trends.

Hinzu kommen die Schwankungen des 60/65-Jahreszyklus,

sowie die Einflüsse von ENSO-Erscheinungen, Sonnenflecken-Zyklen und Vulkanausbrüchen,

die - wie auch in der Vergangenheit - zusätzliche Schwankungen um wenige Zehntel Grad nach oben oder unten bewirken können.

Hinweis der Kalte-Sonne-Redaktion

Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Analyse natürlicher Zyklen und ihrer Fortschreibung in die Zukunft.

Unberücksichtigt bleibt bei der Prognose in Abbildung 4 die Klimawirkung des CO2, über deren quantitative Rolle derzeit heftig in der Fachwelt diskutiert wird.

In unserem Buch "Die kalte Sonne" stellten wir zwei Szenarien mit CO2-Klimasensitivitäten von 1,0 und 1,5 Grad Celsius pro CO2-Verdopplung vor.

Aktuelle Studien haben den ursprünglichen IPCC-Wert von 3 Grad bereits stark nach unten korrigiert

siehe unseren Beitrag:
Studien aus 2014 geben Hoffnung: Erwärmungswirkung des CO2 wohl doch deutlich überschätzt. Offizielle Korrektur steht bevor

►Die Klimasensitivität von CO2

Man darf gespannt sein, wie sich die Forschung zur Klimasensitivität in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird.

Quellen

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2013

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Klimawandel seit der kleinen Eiszeit

Vortrag über den Klimawandel seit der kleinen Eiszeit von Prof. Horst Malberg, ehemals Leiter des Instituts für Meteorologie an der Freien Universität Berlin, auf der Konferenz der Bürgerrechtsbewegung Solidarität in Bad Salzuflen, 20. März 2010.

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Abb. 3 Mittlere Sonnenfleckenzahl je Sonnenfleckenzyklus 1672-1999
malberg_flecken_1672.png
      1516 x 942 Pixel

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Abb.4 Mitteltemperaturen in Europa 1672-1999
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      1516 x 941 Pixel

In Abb.3 ist die Änderung der solaren Aktivität für den Zeitraum 1672-1999 wiedergegeben,

in Abb.4 ist die Temperatur-/Klimaentwicklung im gleichen Zeitraum dargestellt.

Unschwer zu erkennen ist zum einen, dass Klimawandel ein permanenter Prozess ist und nicht erst ein Phänomen des Industriezeitalters.

Auch vor 1850 mussten die Menschen mit nachhaltigen Erwärmungen und Abkühlungen leben.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Klimaerwärmung von der Kleinen Eiszeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts mit rund 1°C genau so groß war wie die aktuelle seit 1850.

Die natürlichen Klimaprozesse sind somit auch ohne anthropogene "CO2-Hilfe" jederzeit in der Lage, nachhaltige Erwärmungen zu verursachen.

Unverkennbar zeigt der Vergleich der beiden Abbildungen zum anderen das grundsätzlich synchrone Verhalten von solarer Aktivität und Temperatur/Klima.

Der "ruhigen" Sonne zur Zeit des Maunder- sowie des Dalton-Minimums entsprechen die beiden Kälteperioden.

Der "aktiven" Sonne im 18. und 20.Jahrhundert entsprechen die beiden Erwärmungsperioden.

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel
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      1280 x 554 Pixel

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      128 x 128 Pixel

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2012

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Wer zieht denn da? Der mögliche Einfluss von planetarischen Gezeiteneffekten auf die Sonne und das Erdklima