Zwei Telefonate brauchte der oberste Währungshüter, um 75'000 Franken zu
«verdienen».
Philipp Hildebrand betreibt Insider-Geschäfte, belügt die Öffentlichkeit.
Und der Bankrat segnet seine unlauteren Währungsspekulationen ab.
Jetzt ist die Justiz am Zug.
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Obwohl die Sarasin-Unterlagen beweisen, dass der oberste Währungshüter
vorschriftswidrig Devisengeschäfte tätigt und mit Aktien handelt,
haben alle untersuchenden Behörden ihm einen Persilschein ausgestellt,
und dies, ohne ihre Abklärungen öffentlich zu machen.
Damit sind die Revisionsfirma PwC, der elfköpfige Bankrat mit alt
Nationalrat Hansueli Raggenbass (CVP, TG) als Präsident,
Kurt Grüter, der Chef der Finanzkontrolle, sowie die
Bundesrätinnen Eveline Widmer-Schlumpf (BDP), Doris Leuthard (CVP) und
Bundesrat Johann Schneider-Ammann (FDP) Teile einer eigentlichen
Staatsaffäre - und ab sofort nicht mehr tragbar.
Der vielgerühmte und auffällig geschniegelte Herr Hildebrand selbst
entpuppt sich als Gauner, der sich illegal Vorteile erschleicht.
Seine Abwehrversuche erinnern fatal an die untauglichen Manöver
des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff, sich gegen die
Wirklichkeit zu stemmen.
Und die hohe politische Korona aber, die Hildebrand trotzdem schützt
und stützt, besteht offenbar aus einem dichten Geflecht von Lügnern
und Vertuschern.