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Der Pakt mit dem Panda: Was uns der WWF verschweigt
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Handelsblatt
2010-12-28 de
Diese Motoren vertragen die neue Spritsorte E10
Dem ADAC zufolge können neun von zehn in Deutschland zugelassenen Benzinfahrzeuge ohne Probleme mit E10-Kraftstoff betankt werden.
Bei den übrigen Fahrzeugen sind allerdings schon nach einer
einzigen Betankung Motorschäden nicht ausgeschlossen.
Dazu zählen zum Beispiel Modelle von Citroën und Nissan, die
vor dem Jahr 2000 gebaut wurden, sowie Autos von Mitsubishi mit GDI-Motor.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-03-05 de
"Klimaschutz durch E-10?" - kritisch nachgefragt!
Es gab eine Zeit, da wurden politische Aktionen mit "Bekämpfung der Arbeitslosigkeit" begründet, z.B. der Einstieg in die 35-Stunden-Woche 1984, die Einführung der Ökosteuer 2000.
Das hat sich inzwischen geändert, die heutige allgemein übliche Begründung von politischen Aktionen jeglicher Art ist der "Klimaschutz".
So war das auch bei der kürzlich durch die Politik erzwungenen Einführung des Bio-Sprits E-10, Benzin mit 10% Ethanol-Zusatz.
Welt Online
2011-03-01 de
Superbenzin wird an Deutschlands Tankstellen knapp
Die Einführung des Bio-Benzins E-10 ist bislang ein einziger Flop.
In Würzburg musste schon ein Pächter einer freien Tankstelle seine
Super-Säule für ein paar Stunden abschließen.
Er bekam bei seinem Großhändler keinen Nachschub mehr.
Es gibt Gegenden, in denen das alte Superbenzin knapp wird.
Die Ölkonzerne haben sich gewaltig verkalkuliert:
Sie haben ihre Raffinerien auf die Produktion des neuen Benzins
E-10 mit zehn Prozent Bioanteil umgestellt, und sie wollen
langfristig die alte Sorte E-5 ganz vom Markt nehmen.
Nun sind die Lager an den Raffineriestandorten voll mit dem neuen Sprit E-10, aber nur niemand will es haben.
Schließlich kann das Bio-Benzin E-10 Aluminiumteile oder Gummischläuche kaputt machen.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-01-22 de
E10: Für den Klimaschutz unwirksam, für die Autofahrer teurer!
Preistreiber Staat mit noch mehr "Bio-Ethanol" im Sprit
Der befürchtete Trick hat offenbar schon begonnen.
Denn zu kaufen ist das neue Super-Benzin E10 an den Tankstellen noch nicht,
aber für das bisher übliche Super- und Normalbenzin sind die Preise seit
Jahresbeginn schon so stark heraufgesetzt worden, dass ziemlich klar ist,
was passiert, wenn das E10 überall verfügbar ist:
Damit die Autofahrer das neue Zeug kaufen, das sie mit seinem pflanzlichen Äthanol-Anteil von 10 Prozent gar nicht haben wollen, wird es ein paar Cent unter dem Preis von Normal und Super angeboten werden, obwohl es in der Herstellung teurer ist.
Den bisherigen Treibstoff kaufen dann nur noch diejenigen, die vor dem zu hohen Äthanol-Anteil Angst haben, weil ihr Automotor den nicht verträgt und auch Leitungen und Pumpen Schaden nehmen.
Außerdem steigt durch den höheren Äthanol-Anteil wegen dessen geringerer Energiedichte der Benzinverbrauch.
EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
2011-02-06 de
An der Tankstelle gibt es jetzt Bio!
Die durch Brüssler Ökodiktatoren befohlene "Bio-"Verunreinigung des Sprits
Bis 2007 fuhr ich einen Audi A4 (Baujahr 2004), der bereits die damalige 5%-Verunreinigung mit Biosprit nicht vertrug (fing an, sehr peinlich schwarz zu qualmen) und ostwärts in Länder mit (noch) sauberem Spritangebot verschickt werden mußte.
Auch Fahrzeuge vom Baujahr 2009 können durch einmaligen Tanken von E10 zerstört werden.
Zuweilen sind es (bis in Produktionsjahr 2009!) nur einzelne Baumonate von Motoren wie bei Toyota (der Lieblingsmarke von Frau R. Künast). Kein Tankwart kann da sichere Auskunft geben.
Die Produktion des Biosprits
Kein Mensch würde E10 in sein Auto tanken, wenn man die Kosten der Biospritherstellung bezahlen müsste.
Deshalb werden die Mineralölgesellschaften zum Mindestanteil E10 im Verkauf gezwungen.
Das sichern sie, in dem sie die anderen Sorten teurer machen.
Politisch gewollt.
Die gleiche fiese Nummer wie bei Solar- oder Windstrom.
Die Hersteller werden mit steuerähnlich abgezockten Geld garantiert vergütet, die Kosten werden umverteilt auf Alle, Geringverdiener trifft es überproportional.
Unterm Strich auch hier eine Vermögensumverteilung von unten nach oben (zu den parteinahen Ökoinvestoren), befördert insbesondere durch sich als links darstellende Parteien.
Dabei geht es nicht nur um die Verteuerung des Tankens, sondern um die Verteuerung aller Güter, da Spritkosten in den Preis aller Waren und Dienstleitungen eingehen.
Greenpeace
2010-11-08 de
Europäische Biokraftstoffziele fördern ökologische und soziale Konflikte
Studie belegt massive CO2-Emissionen
und Landnutzungsänderungen
Die EU-Ziele zum Ausbau der Agrokraftstoffe bis zum Jahr 2020 verursachen erhebliche Klimagasemissionen sowie einen zusätzlichen Flächenbedarf in Höhe von bis zu 69.000 Quadratkilometern.
Die größte Menge Biosprit wird dabei mit 5,5 Millionen Tonnen in
Deutschland benötigt.
Dies entspricht einer Anbaufläche von bis zu einer Million
Hektar sowie zusätzlichen jährlichen
CO2-Emissionen von bis zu 11 Millionen Tonnen.
"Die Untersuchung macht deutlich, dass eine Fläche ungefähr so groß wie Bayern in intensive Ackerkulturen oder Plantagen umgewandelt werden müsste.
2010-12-30 de Was bringt E10-Sprit der Umwelt?
Mit dem neuen Treibstoff E10 will die Bundesregierung ihre Klimaziele erreichen und die Abhängigkeit vom Öl verringern.
Aber haben die Politiker damit tatsächlich den richtigen Weg eingeschlagen? Das ist fraglich, denn Wald, Weide- oder Brachland in Ackerland umzuwandeln, kann dazu führen, dass noch mehr Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird.
E10 kann also nicht nur Autos ruinieren, sondern auch unsere Umwelt.
Derzeit werden in Deutschland etwa eine Millionen Kubikmeter Ethanol aus Weizen, Mais und Zuckerrüben hergestellt.
Die Tendenz ist stark steigend.
So ist geplant die Kapazitäten um weitere 0,8 Millionen Kubikmeter auszubauen.
Für die Erzeugung von den zukünftig 1,8 Millionen Kubikmeter Ethanol werden umgerechnet 4,5 Millionen Tonnen Getreide benötigt.
Damit könnte man acht Prozent des Benzinkraftstoffs durch Ethanol ersetzten - oder fünf Millionen Menschen ernähren.
Spiegel Online
2010-11-06 de
Biosprit schadet Klima stärker als fossile Brennstoffe
Biosprit sei "schädlicher für das Klima als die fossilen Energien, die er ersetzen soll", kommentieren neun große Umweltverbände eine neue Studie des Londoner Ins tituts für europäische Umweltpolitik (IEEP).
Die IEEP-Forscher untersuchten die offiziellen Pläne von 23 EU-Mitgliedstaaten zum Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2020.
Deutschland werde dann 5,5 Millionen Tonnen Biosprit dem Benzin und Diesel beimischen und damit im Verbrauch Spitzenreiter vor Großbritannien, Frankreich und Spanien sein.
Insgesamt sollen 2020 in Europa 9,5 Prozent der Energie für den Verkehr aus Biosprit bestehen, der fast vollständig aus Ölsaat, Palmöl, Rohr- und Rübenzucker sowie Weizen produziert werde.
Dafür müssten laut Studie weltweit bis zu 69.000 Quadratkilometer Wald, Weiden und Feuchtgebiete als Ackerland kultiviert werden - eine Fläche mehr als zweimal so groß wie Belgien.
Handelsblatt
2010-12-28 de
Der Öko-Wahnsinn
Ein neuer "Bio"-Kraftstoff schadet Mensch und Umwelt - und sogar
manchem Auto.
Ein Kommentar von Spektrum-Online-Chef Daniel Lingenhöhl.
Er hofft, dass die Autofahrer dieses "grüne" Kuckucksei aus dem
Nest werfen, indem sie Super E10 an der Tankstelle boykottieren.
Super E10 heißt das neue Wundermittel, mit dem uns die Europäische Union und die Bundesregierung ab dem 1. Januar beglücken möchten:
Er soll Europas Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen verringern und gleichzeitig das Klima schonen.
Denn Super E10 enthält einen zehnprozentigen Anteil an Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen, der beim Verbrennen nur genau so viel Kohlendioxid freisetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben - ein klimafreundliches Nullsummenspiel.
Der Kraftstoff ist aber nicht nur ein ökologisches Problem: Hier zu Lande wird Ethanol zumeist aus Weizen gewonnen, so dass Super E10 unmittelbar mit der Nahrungsmittelproduktion konkurriert - zukünftig steigende Preise für Grundnahrungsmittel sind dann auch dieser Politik mitgeschuldet.
Und dieses Szenario ist keine Schwarzmalerei:
In den USA stammt das Ethanol vor allem aus Mais, der durch eine
ähnlich wie in Europa geartete Politik dann im Tank landet.
Als Folge dieser Entwicklung stiegen im Jahr 2007 die Maispreise in Mexiko, das zuvor einen beträchtlichen Teil der US-Ernte importierte, und wütende Menschen gingen wegen sich verteuernder Lebensmittel auf die Straße.
Und Super E10 könnte auch noch einigen Autos auf Europas Straßen schwer
schaden:
Das beigemengte Ethanol reagiert chemisch aggressiv und greift
Aluminiumbauteile an - Korrosion droht. Erhöhter Verschleiß droht
auch bei Ventilen, Schläuchen und Gummidichtungen, aus denen es
Weichmacher lösen kann, so dass sie porös werden.
Etwa zehn Prozent aller Autos in Deutschland sind nicht für das Betanken mit dem neuen Kraftstoff geeignet, schätzt der ADAC und warnt ihre Besitzer davor, Super E10 zu tanken.
So zumindest die Theorie. In der Praxis stellt sich Super E10 als völlig kontraproduktives Mittel zum Klimaschutz dar - es schadet der Umwelt sogar. Längst haben zahlreiche Studien gezeigt, dass die Produktion von Kraftstoffen auf Pflanzenbasis eher Schäden verursacht, als einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der intensive Anbau von Zuckerrüben,
Mais oder Raps für Ethanol oder Agrardiesel lässt sich nur mit hohen Düngergaben bewerkstelligen, deren Stickstoffanteil in hohem Maß als Lachgas in die Atmosphäre austritt - und dort die Erderwärmung 300 Mal so effektiv antreibt wie Kohlendioxid.
Wissenschaftler haben jedoch schon entdeckt, dass sich bei der Verfeuerung von Agrardiesel deutlich mehr Krebs erregendes Formaldehyd oder leberschädigendes Azetaldehyd bildet als bei seinem mineralischen Vettern.
Laut dem ARD-Magazin "Fakt" vom 6. Dezember 2010 hätten Wissenschaftler zudem Blausäure und Ozon in den Abgasen von mit Super E10 betankten Fahrzeugen nachgewiesen.
Environment 360
2009-01-19 en
The Cost of the Biofuel Boom: Destroying Indonesia's Forests
The clearing of Indonesia's rain forest for palm oil plantations is having profound effects - threatening endangered species, upending the lives of indigenous people, and releasing massive amounts of carbon dioxide into the atmosphere.
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