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⬆7. 2. 20 Kalkstein

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7.2.20 Kalkstein
en Limestone
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2019

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Mysterium Sinkloch: Vom Erdboden verschluckt

Ein riesiges Loch öffnet sich plötzlich im Boden und verschluckt Häuser, Autos und Menschen, ohne Vorwarnung.

Ein sogenanntes Sinkloch, ein Hohlraum im Untergrund, ist entstanden.

Wie aber kommt es zu derartigen Erdfällen?

Mit bestürzenden Echtzeit-Videos von Augenzeugen dokumentiert die Sendung, was passiert, wenn sich plötzlich gewaltsam ein Abgrund auftut.

Sinklöcher sind Senken an der Erdoberfläche, die durch das Einbrechen eines natürlichen Hohlraums im Untergrund entstehen.

Solche spektakulären Erdsenkungen treten weltweit immer häufiger auf.

Einerseits sind Erdfälle faszinierende geologischen Phänomene, andererseits können sie auch zu dramatischen Todesfällen führen.

So etwa im Februar 2013, als sich in einem typisch amerikanischen Vorort im Norden Floridas unter dem Haus der Familie Bush ein gigantisches Loch auftat.

Die Katastrophe überraschte die Bewohner im Schlaf.

Eine Leiche konnte trotz tagelanger Bemühungen nie geborgen werden.

Todesopfer fordern Sinklöcher nur selten, sie treten aber immer häufiger auf.

Die Gefahr von Sinklöchern lauert überall dort, wo Kalk und anderes wasserlösliches Gestein im Untergrund vorhanden sind.

Löst sich in Luft befindliches Kohlendioxid im Regenwasser auf, wird das weiche Gestein durch die sich bildende schwache Säure angegriffen und wie ein Schweizer Käse durchlöchert.

Erdsenkungen können ganz langsam entstehen, wenn die Erde nach und nach kraterförmig absackt.

Sie können aber auch urplötzlich auftreten, wenn der Boden unvermittelt nachgibt.

Sie haben dann oft katastrophale Folgen.

Riesige Sinklöcher haben schon ganze Straßenzüge und Wohnblöcke verschluckt, wie in Sibirien, Spanien und in Louisiana im Süden der USA.

Die Sendung dokumentiert mit fesselnden Augenzeugenberichten dramatische Erdfälle rund um den Globus und begleitet Wissenschaftler bei der Untersuchung der Kräfte, die diesen Naturkatastrophen zugrunde liegen.

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Am Ende der Welt: Eine unberührte Insel in Patagonient

In den Patagonischen Kanälen, entlang der chilenischen Küste, ist die Isla Madre de Dios

einer der letzten unbekannten Räume unseres Planeten mit echten Naturraritäten.

Zwei Monate lang erforscht ein multidisziplinäres Team diese Inselgruppe nach einem genau festgelegten Programm.

Das erfordert höchsten körperlichen Einsatz.

Ein Schiff fährt auf dem Ozean - bei hohem Seegang und strömendem Regen. Die Männer und Frauen an Bord, unter ihrer Regenkleidung verschanzt, klammern sich an allem fest, was ein wenig Halt verspricht.

Es handelt sich um ein Forscherteam des Vereins "Centre Terre".

Das Expeditionsziel ist ein kleiner, unbewohnter Felsarchipel in Patagonien im äußersten Süden Chiles:

die Isla Madre de Dios (Mutter-Gottes-Insel).

Sie wird ständig von sintflutartigem Regen überschwemmt und von den starken Winden dieser Breitengrade, den "Roaring Forties", gepeitscht.

Aber so unwirtlich der Ort, so herrlich die Natur!

Hier gibt es in der Tat weltweit einzigartige Landschaften:

300 Millionen Jahre alte "Marmorgletscher" von gigantischer Größe,

ein üppig wuchernder Wald, der einem Science-Fiction-Film entsprungen sein könnte,

Grotten so groß wie Kathedralen,

Unterwasserhöhlen, die unbekannte Arten beherbergen, und vieles mehr.

Zwei Monate lang werden rund 40 Höhlenforscher, Geologen, Botaniker und Archäologen - ganz auf sich selbst gestellt - die Isla Madre de Dios bis in den letzten Winkel erkunden.

Ihr Ziel ist es, die einzigartige geologische Geschichte der Inselgruppe zu verstehen, ihr Inneres zu untersuchen, die einheimischen Arten zu erfassen und die Geschichte der einst dort ansässigen Menschen nachzuzeichnen.