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Klimawandel
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Klimawandel-Updates 2021

2021-09-15

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2021-09-02

Nachdem die heißen Sommer mit Dürre ausfielen, nutzten Medien und Politiker sogleich das Hochwasser als Beweis für den menschgemachten Klimawandel.


Kein anderer Fluss in Europa wurde so stark vom Menschen gestaltet wie der Rhein.

Die Idee dafür lieferte der Ingenieur Johann Gottfried Tulla inmitten der Napoleonischen Kriege.

Seine Rheinbegradigung brachte sicheres Ackerland und eine klare Grenze zwischen Frankreich und Baden.

Das Dokudrama lässt die Zuschauer an Werk und Leben Tullas teilhaben.

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Kein anderer Fluss in Europa wurde so stark vom Menschen gestaltet wie der Rhein.

Die Vision dafür lieferte der badische Ingenieur Johann Gottfried Tulla im 19. Jahrhundert.

Durch die Trockenlegung der Rheinauen sorgte er für die Verdrängung der Malaria, für neues Ackerland sowie sichere Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich.

Das Doku-Drama "Der Flussbaumeister - Wie Tulla den Rhein begradigte" lässt die Zuschauer an Werk und Leben Tullas teilhaben.

Die Rheinbegradigung war das größte Bauprojekt Europas.

Viele hielten Tullas Pläne für Wahnsinn oder reine Geldverschwendung.

Gefördert von seinem Landesherrn, konnte Tulla von den Besten seiner Zeit lernen:

Bergbau in Sachsen, Wasserbau in Holland, Vermessung in Frankreich.

Aus Frankreich brachte Johann Gottfried Tulla das Metermaß nach Deutschland.

Er war einer der ersten Auslandsstudenten an der Ecole Polytechnique in Paris, zusammen mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt und dem italienischen Physiker Alessandro Volta.

Dank Tulla konnten Dampfschiffe von Rotterdam bis Basel fahren.

Neue Häfen entstanden zu beiden Seiten des Rheins und Städte wie Ludwigshafen.

Seinen Erfolg erlebte Tulla nicht.

Der Pionier starb noch während der Bauarbeiten 1828 in Paris.

Das Doku-Drama über Tulla wurde im Juli 2019 am Oberrhein, in Rastatt und im Ecomusée d'Alsace gedreht.

Die Hauptrolle spielt Steffen Schroeder, bekannt als Kommissar der ZDF-Reihe "SOKO Leipzig".

Der Film über Johann Gottfried Tulla geht weit über eine Biografie hinaus und thematisiert auch die ökologischen Schäden, die durch Tullas Rheinausbau verursacht wurden.

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Ahrscheife bei Altenau 1998
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▶Hochwasser


2021-08-19

Die Welt dreht sich weiter und die Flutkatastrophe ist zum größten Teil wieder aus den Medien verschwunden.

Zurück bleibt nur die ewige Leier vom menschengemachten Klimawandel.

Doch die Menschen, die um ihre Liebsten trauern, die von den Geschehnissen traumatisierten sind, die alles verloren haben, sind weiterhin da, wenn die Aufmerksamkeit der Medien lange abgeklungen ist.


In unserer heutigen Sendung "Flutkatastrophe und Klimawandel - Große Sprüche, keine Taten" sprechen wir darüber, wie die schrecklichen Bilder der Flut zwar liebend gerne für die Klimaagenda instrumentalisiert wurden, aber keine reellen Taten gefolgt sind - die Opfer wurden alleine gelassen, Helfer sogar noch vertrieben.

Ins Studio zugeschaltet wird Britta Mecking aus Blessem in NRW.

Sie ist Flutopfer und wird aktuell vor Ort gebraucht, deshalb kann sie nicht ins Studio kommen.

Frau Mecking schildert, dass niemand etwas getan hat, um sie zu warnen.

Wie sie und ihre Nachbarn Keller leer gepumpt haben - auf sich gestellt, denn die Zufahrtsstraße wurden abgeriegelt, auch Helfer konnten nicht durchkommen.


Im Studio sind

Norbert Bolz - Publizist, Medien- und Kommunikations­theoretiker -

und Sebastian Lüning - Geologe, Privatforscher, Autor des Buches "Die kalte Sonne".

Sie sprechen mit Roland Tichy über Fakten.

Darüber, dass es schon immer Flutkatastrophen gegeben hat, dafür braucht es keinen menschengemachten Klimawandel.

Und obwohl es den Politiker ein großes Anliegen ist, Probleme zu lösen, die weit in der Zukunft liegen, scheinen sie keinerlei Interesse daran zu haben, die Katastrophen zu beseitigen, die im Jetzt liegen.


Doch wie kann es sein, dass die Politiker damit durchkommen?

Und wann werden die Menschen endlich merken, dass unser Politiker nur reden, aber nicht handeln?

Auch darüber diskutiert Roland Tichy mit seinen Gästen heute Abend bei Tichys Ausblick.

Nachdem die heißen Sommer mit Dürre ausfielen, nutzten Medien und Politiker sogleich das Hochwasser als Beweis für den menschgemachten Klimawandel.

Wie kann man sich von Fehlentscheidungen der Behörden unabhängig machen und immer gewarnt werden?


2021-08-14


2021-08-12


2021-08-11


2021-08-10


2021-08-09


2021-08-06

Die mit Abstand meisten Todesopfer forderte das Hochwasser in Deutschland im Landkreis Ahrweiler.

Warum war die Flut dort so verheerend?

Augenzeugenvideos der Hochwasserkatastrophe in Deutschland.

Es ist die Naturkatastrophe mit den meisten Todesopfern seit den 1960er Jahren.

Besonders verheerend war die Flut in Rheinland-Pfalz im Landkreis Ahrweiler.

Über 130 Menschen verloren hier ihr Leben.

Wie genau spielte sich diese Katastrophe ab?

Wir zeigen Wetterdaten, Satellitenbilder und Zeugenvideos, um besser zu verstehen, wie es zur tödlichen Flut kommen konnte.


Montag, 12. Juli 2021 - die Vorhersagen

Wir beginnen die Rekonstruktion zwei Tage vor der Überschwemmung im Ahrtal.

Wettervorhersage Deutscher Wetterdienst vom Montag, 12. Juli 2021:

«Das Wetter in Deutschland will sich einfach nicht beruhigen.»

In der Vorhersage prognostiziert der Deutsche Wetterdienst Überflutungen in Rheinland-Pfalz.


Sprecher: «Lokal sind nach aktuellem Stand sogar Mengen bis 200 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen.

Das bedeutet natürlich auch in dieser Region: Überflutungen.»

Dienstag, 13. Juli - Warnung vor extremen Unwettern

Am nächsten Tag fällt vielerorts in Deutschland enorm viel Regen.

Es kommt zu ersten Hochwassern.

Der Deutsche Wetterdienst spricht jetzt für 17 Regionen eine Warnung vor extremen Unwettern aus - höchste Warnstufe.

Darunter auch für den Landkreis Ahrweiler.

Mittwoch, 14. Juli - Hochwasserwarnung und Evakuierung

Die Ahr fliesst hier mit vielen Kurven durch das Tal -

Häuser sind nahe am Fluss gebaut.

Hügel umgeben die Dörfer.

Am Mittwoch, dem 14. Juli, trifft der extreme Starkregen die Region.

Der sonst ruhige Fluss verwandelt sich in einen reissenden Strom - hier trägt der Fluss ein Wohnmobil mit.

Über ein Internetarchiv haben wir die Hochwasserfrühwarnung für Rheinland-Pfalz aufgerufen.

Sicher seit kurz vor 18 Uhr gilt auch hier höchste Warnstufe für die Ahr:

Das bedeutet: «Überflutung bebauter Gebiete in grösserem Umfang.»

Diese Grafik zeigt den Pegelstand der Ahr in der Gemeinde Altenahr.

▶Bad Neuenahr-Ahrweiler: Landesamt sah den Pegelstand von sieben Metern um 20 Uhr voraus - Evakuierungsaufruf erfolgte um 23.09 Uhr

Am Nachmittag steigt der Pegel plötzlich stark an.

Er übersteigt die Marke des bisherigen Höchststands.

Um 20 Uhr 45 erlischt das Signal - der Pegelstandsmesser wurde von den Fluten weggerissen.

Der letzte gemessene Pegelstand beträgt 5,7 Meter.


Der Krisenstab soll erst gegen 22 Uhr bemerkt haben, dass sich der Pegel nicht mehr verändert, berichtet die «Rhein-Zeitung».

Tatsächlich steigt der Pegel weiter an.

Um 23 Uhr 09 folgt der Aufruf zur Teilevakuierung:

«Aufgrund der starken Regenereignisse sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Bad Bodendorf, die 50 Meter rechts und 50 Meter links von der Ahr wohnen, ihre Wohnungen verlassen.»

Für viele Menschen kommt dieser Aufruf zu spät.

Die 50 Meter sind zu knapp bemessen.


Donnerstag, 15. Juli, und die Tage danach - retten, bergen und die Aufarbeitung

Diese Aufnahme zeigt das überflutete Seniorenheim und die Grundschule in Altenahr.

Sie liegen über 250 Meter vom Fluss entfernt.

Um das Ausmass der Katastrophe zu erfassen, werden Satellitendaten zu Hilfe genommen.

Hier eine Notfallkarte, um Rettungskräfte zu unterstützen.

Die roten Punkte markieren zerstörte Gebäude, die orangen beschädigte Gebäude.

In Sinzig, kurz bevor die Ahr in den Rhein fliesst, wird ein Heim für Menschen mit Beeinträchtigung überflutet - allein hier sterben 12 Menschen.


Ein Grund, warum die Region nicht besser auf Hochwasser vorbereitet gewesen sein könnte:

Die Gefahr wurde möglicherweise unterschätzt.

Hier die Gefahrenkarte für extreme Hochwasser, die statistisch seltener als alle 100 Jahre auftreten sollten.

Die blauen Flächen würden dabei überflutet - hier wieder das Seniorenheim und die Grundschule, welche wir schon kennen.

Viele dieser Schäden hätte es also selbst bei einem extremen Hochwasser gar nicht geben dürfen.

Dagegen zeigt ein neuer Bericht:

Für die Berechnung der Überflutungsgefahr wurden historische Hochwasser im Ahrtal aus den Jahren 1804 und 1911 nicht berücksichtigt.

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Pegel Altenahr 1804 und 1911 nicht berücksichtigt
grau: Maximaler Abflusss, orange: Abfluss Mittelwert, blau: Minimale Abfluss
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So wurde die Gefahr möglicherweise unterschätzt.

Die Schäden durch die Flut sind riesig.

Rettungskräfte, die Bundeswehr und Freiwillige helfen bei der Evakuierung und den Aufräumarbeiten.

Der Wiederaufbau wird noch Jahre dauern.

Die Rekonstruktion zeigt:

Das Hochwasser wäre vorhersehbar gewesen

- doch es war wohl die Verkettung von verschiedenen Faktoren, welche die Flut im Landkreis Ahrweiler zur verheerenden Katastrophe machte.


2021-08-05


2021-07

Überflutungen in Deutschland

1 Artikel/Meldungen

2021-09-15


2021-09-10


2021-08-30


2021-08-09


2021-08-08


2021-08-07


2021-08-06


2021-08-05


2021-08-03


2021-07-27

▶Bad Neuenahr-Ahrweiler: Landesamt sah den Pegelstand von sieben Metern um 20 Uhr voraus - Evakuierungsaufruf erfolgte um 23.09 Uhr


2021-07-23


2021-07-22


2021-07-21


2021-07-21


2021-07-20


2021-07-19


2021-07-19


2021-07-18


2021-07-17


2021-07-16

2 Videos

2021-09-15


2021-09-10


2021-08-30


2021-08-09


2021-08-08


2021-08-07


2021-08-06


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2021-08-03


2021-07-27

▶Bad Neuenahr-Ahrweiler: Landesamt sah den Pegelstand von sieben Metern um 20 Uhr voraus - Evakuierungsaufruf erfolgte um 23.09 Uhr


2021-07-23


2021-07-22


2021-07-21


2021-07-21


2021-07-20


2021-07-19


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2021-07-18


2021-07-17


2021-07-16

Videos

2021-09-22

Überraschende Daten vom Meereis am Nordpol.

Ist die Eisschmelze ausgebremst?

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass wir kein neues Rekordminimum bei der Eisfläche bekommen werden.

Erholt sich das Meereis am Nordpol wieder?

2021-09-20

Es ist die erste große Flutbilanz der Regierung

- und offenbar sind Bund und Länder trotz Versagen und katastrophaler Pannen mit ihrer Arbeit sehr zufrieden!

Vor allem ein Satz in dem 20-seitigen Papier (liegt BILD vor) von Innen- und Finanzministerium macht sprachlos.

Auf Seite 10 heißt es:

"Das System des Bevölkerungsschutzes mit der klaren kommunalen Verantwortung und der aufwachsenden Unterstützung durch Landkreise, Länder und den Bund hat sich in dieser lang­anhaltenden Hochwasserlage grundsätzlich als trag- und leistungsfähig erwiesen, wird aber gleichwohl im Rahmen eines Evaluierungsprozesses betrachtet werden."

Dabei klagen die Flutopfer u. a. über nächtliche Plünderungen.

Und Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU) hatte bei ihrem letzten Besuch im Flutgebiet Anfang September versprochen:

"Wir werden Sie nicht vergessen."

Entsprechend empört sind Politiker über den selbstzufriedenen Tonfall der Bilanz.

CSU-Innenexperte Michael Kuffer (49) zu BILD:

"Die Familien von 183 Todesopfern und 800 Verletzten müssen das als puren Hohn empfinden!"

Katharina (37, Büroangestellte) und Thomas Dederich (39) aus Walporzheim:
"Die Alarmierung am 14. Juli hat absolut nicht funktioniert.

Dieses Versagen war das schlimmste.

90 Prozent der Hilfe kam dann von Freiwilligen.

Es gibt hier Menschen, die zu Hause nicht essen oder duschen können.

Es ist immer noch eine Katastrophe und wir finden, so sollte man das auch behandeln."

2021-09-19

2021-08-27

Die verheerende Flut hat viele Häuser zerstört.

Von einigen ist nichts übriggeblieben, andere werden abgerissen oder wiederaufgebaut.

Diese Woche sind wir in Altenahr unterwegs, unter anderem im Ortsteil Altenburg, in dem der Großteil der Häuser schwere Schäden hat.

Wie geht es den Menschen dort?

Viele wissen noch nicht, wieviel Geld sie aus dem Spendentopf bekommen und unter welchen Voraussetzungen.

Unklar ist auch, ob sie ihr Haus am ursprünglichen Ort wieder aufbauen dürfen.

Viele Ahr-Anwohner sind ratlos.

2021-08-19

Die Welt dreht sich weiter und die Flutkatastrophe ist zum größten Teil wieder aus den Medien verschwunden.

Zurück bleibt nur die ewige Leier vom menschengemachten Klimawandel.

Doch die Menschen, die um ihre Liebsten trauern, die von den Geschehnissen traumatisierten sind, die alles verloren haben, sind weiterhin da, wenn die Aufmerksamkeit der Medien lange abgeklungen ist.


In unserer heutigen Sendung "Flutkatastrophe und Klimawandel - Große Sprüche, keine Taten" sprechen wir darüber, wie die schrecklichen Bilder der Flut zwar liebend gerne für die Klimaagenda instrumentalisiert wurden, aber keine reellen Taten gefolgt sind - die Opfer wurden alleine gelassen, Helfer sogar noch vertrieben.

Ins Studio zugeschaltet wird Britta Mecking aus Blessem in NRW.

Sie ist Flutopfer und wird aktuell vor Ort gebraucht, deshalb kann sie nicht ins Studio kommen.

Frau Mecking schildert, dass niemand etwas getan hat, um sie zu warnen.

Wie sie und ihre Nachbarn Keller leer gepumpt haben - auf sich gestellt, denn die Zufahrtsstraße wurden abgeriegelt, auch Helfer konnten nicht durchkommen.


Im Studio sind

Norbert Bolz - Publizist, Medien- und Kommunikations­theoretiker -

und Sebastian Lüning - Geologe, Privatforscher, Autor des Buches "Die kalte Sonne".

Sie sprechen mit Roland Tichy über Fakten.

Darüber, dass es schon immer Flutkatastrophen gegeben hat, dafür braucht es keinen menschengemachten Klimawandel.

Und obwohl es den Politiker ein großes Anliegen ist, Probleme zu lösen, die weit in der Zukunft liegen, scheinen sie keinerlei Interesse daran zu haben, die Katastrophen zu beseitigen, die im Jetzt liegen.


Doch wie kann es sein, dass die Politiker damit durchkommen?

Und wann werden die Menschen endlich merken, dass unser Politiker nur reden, aber nicht handeln?

Auch darüber diskutiert Roland Tichy mit seinen Gästen heute Abend bei Tichys Ausblick.

2021-08-16

Nachdem die heißen Sommer mit Dürre ausfielen, nutzten Medien und Politiker sogleich das Hochwasser als Beweis für den menschgemachten Klimawandel.

2021-08-13

Wie kann man sich von Fehlentscheidungen der Behörden unabhängig machen und immer gewarnt werden?

2021-08-08

Das Video zeigt die Schäden entlang der Rotweinstraße im Ahrtal exakt zwei Wochen nach der Flut vom 14. auf den 15. Juli 2021.

Beginn der Fahrt ist hier vom völlig zerstörten Abschnitt "Am Tunnel" in Altenahr in Richtung Osten nach Dernau.

Besten Dank an "Rockdrummer71", der das Video im Juli 2015 aus seiner Perspektive gefilmt hat und an Timmy für die Ideenfindung.

2021-08-06

Die mit Abstand meisten Todesopfer forderte das Hochwasser in Deutschland im Landkreis Ahrweiler.

Warum war die Flut dort so verheerend?

Augenzeugenvideos der Hochwasserkatastrophe in Deutschland.

Es ist die Naturkatastrophe mit den meisten Todesopfern seit den 1960er Jahren.

Besonders verheerend war die Flut in Rheinland-Pfalz im Landkreis Ahrweiler.

Über 130 Menschen verloren hier ihr Leben.

Wie genau spielte sich diese Katastrophe ab?

Wir zeigen Wetterdaten, Satellitenbilder und Zeugenvideos, um besser zu verstehen, wie es zur tödlichen Flut kommen konnte.


Montag, 12. Juli 2021 - die Vorhersagen

Wir beginnen die Rekonstruktion zwei Tage vor der Überschwemmung im Ahrtal.

Wettervorhersage Deutscher Wetterdienst vom Montag, 12. Juli 2021:

«Das Wetter in Deutschland will sich einfach nicht beruhigen.»

In der Vorhersage prognostiziert der Deutsche Wetterdienst Überflutungen in Rheinland-Pfalz.


Sprecher: «Lokal sind nach aktuellem Stand sogar Mengen bis 200 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen.

Das bedeutet natürlich auch in dieser Region: Überflutungen.»

Dienstag, 13. Juli - Warnung vor extremen Unwettern

Am nächsten Tag fällt vielerorts in Deutschland enorm viel Regen.

Es kommt zu ersten Hochwassern.

Der Deutsche Wetterdienst spricht jetzt für 17 Regionen eine Warnung vor extremen Unwettern aus - höchste Warnstufe.

Darunter auch für den Landkreis Ahrweiler.

Mittwoch, 14. Juli - Hochwasserwarnung und Evakuierung

Die Ahr fliesst hier mit vielen Kurven durch das Tal -

Häuser sind nahe am Fluss gebaut.

Hügel umgeben die Dörfer.

Am Mittwoch, dem 14. Juli, trifft der extreme Starkregen die Region.

Der sonst ruhige Fluss verwandelt sich in einen reissenden Strom - hier trägt der Fluss ein Wohnmobil mit.

Über ein Internetarchiv haben wir die Hochwasserfrühwarnung für Rheinland-Pfalz aufgerufen.

Sicher seit kurz vor 18 Uhr gilt auch hier höchste Warnstufe für die Ahr:

Das bedeutet: «Überflutung bebauter Gebiete in grösserem Umfang.»

Diese Grafik zeigt den Pegelstand der Ahr in der Gemeinde Altenahr.

▶Bad Neuenahr-Ahrweiler: Landesamt sah den Pegelstand von sieben Metern um 20 Uhr voraus - Evakuierungsaufruf erfolgte um 23.09 Uhr

Am Nachmittag steigt der Pegel plötzlich stark an.

Er übersteigt die Marke des bisherigen Höchststands.

Um 20 Uhr 45 erlischt das Signal - der Pegelstandsmesser wurde von den Fluten weggerissen.

Der letzte gemessene Pegelstand beträgt 5,7 Meter.


Der Krisenstab soll erst gegen 22 Uhr bemerkt haben, dass sich der Pegel nicht mehr verändert, berichtet die «Rhein-Zeitung».

Tatsächlich steigt der Pegel weiter an.

Um 23 Uhr 09 folgt der Aufruf zur Teilevakuierung:

«Aufgrund der starken Regenereignisse sollen die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte Bad Neuenahr-Ahrweiler, Sinzig und Bad Bodendorf, die 50 Meter rechts und 50 Meter links von der Ahr wohnen, ihre Wohnungen verlassen.»

Für viele Menschen kommt dieser Aufruf zu spät.

Die 50 Meter sind zu knapp bemessen.


Donnerstag, 15. Juli, und die Tage danach - retten, bergen und die Aufarbeitung

Diese Aufnahme zeigt das überflutete Seniorenheim und die Grundschule in Altenahr.

Sie liegen über 250 Meter vom Fluss entfernt.

Um das Ausmass der Katastrophe zu erfassen, werden Satellitendaten zu Hilfe genommen.

Hier eine Notfallkarte, um Rettungskräfte zu unterstützen.

Die roten Punkte markieren zerstörte Gebäude, die orangen beschädigte Gebäude.

In Sinzig, kurz bevor die Ahr in den Rhein fliesst, wird ein Heim für Menschen mit Beeinträchtigung überflutet - allein hier sterben 12 Menschen.


Ein Grund, warum die Region nicht besser auf Hochwasser vorbereitet gewesen sein könnte:

Die Gefahr wurde möglicherweise unterschätzt.

Hier die Gefahrenkarte für extreme Hochwasser, die statistisch seltener als alle 100 Jahre auftreten sollten.

Die blauen Flächen würden dabei überflutet - hier wieder das Seniorenheim und die Grundschule, welche wir schon kennen.

Viele dieser Schäden hätte es also selbst bei einem extremen Hochwasser gar nicht geben dürfen.

Dagegen zeigt ein neuer Bericht:

Für die Berechnung der Überflutungsgefahr wurden historische Hochwasser im Ahrtal aus den Jahren 1804 und 1911 nicht berücksichtigt.

Lupe (Icon)) 
      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel Pegel Altenahr 1804 und 1911 nicht berücksichtigt
grau: Maximaler Abflusss, orange: Abfluss Mittelwert, blau: Minimale Abfluss
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So wurde die Gefahr möglicherweise unterschätzt.

Die Schäden durch die Flut sind riesig.

Rettungskräfte, die Bundeswehr und Freiwillige helfen bei der Evakuierung und den Aufräumarbeiten.

Der Wiederaufbau wird noch Jahre dauern.

Die Rekonstruktion zeigt:

Das Hochwasser wäre vorhersehbar gewesen

- doch es war wohl die Verkettung von verschiedenen Faktoren, welche die Flut im Landkreis Ahrweiler zur verheerenden Katastrophe machte.

2021-08-06

Das Hochwasser im Ahrtal hat nicht nur Menschenleben gekostet, Existenzen vernichtet und Gebäude zerstört - es hat auch Müll und Schutt historischen Ausmaßes zurückgelassen.

Freiwillige Helfer, Feuerwehr und THW befreien genauso wie Bundeswehr und diverse Baufirmen Gebäude und Straßen von Schlamm, Trümmern und Treibgut, dazu kommen Tonnen an Sperrmüll aus den Häusern der Anwohner.

Doch wohin damit?

Die aktuelle Reportage beleuchtet neben der Müllbergung im Ahrtal, auch die Müllverarbeitung auf dem Umschlagplatz in Niederzissen, auf dem die Mitarbeiter teils 14 Stunden arbeiten.

Schlussendlich wird die Müll-Flut auf der Deponie Eiterköpfe in Ochtendung auf einem 8-Meter-hohen Müllberg endgelagert, den 400 LKW täglich mit Sperrmüll, Schrott und Unrat aus dem Katastrophengebiet füllen.

2021-08-04

Seit zweieinhalb Wochen kämpfen die Menschen im Ahrtal gegen Schlamm und Chaos.

Unsere Reportage aus dem Flutgebiet zeigt, bei der Organisation der Hilfe läuft einiges schief.

2021-08-03

2021-08-03

Knapp drei Wochen nach der Flut wird die Katastrophe aufgearbeitet.

Wer ist schuld?

Und warum wurden viele Menschen nicht rechtzeitig gewarnt?

Auch die Folgekosten des Hochwassers müssen beziffert werden.

Die Schadenregulierer der Versicherungen sind vor Ort.

SPIEGEL TV mit einer Reportage aus dem Ahrtal.

2021-07-28

Was ist denn nun los? Der August startet richtig frisch.

Nachts sinken die Temperaturen unter 10 Grad, in den Alpen deutet sich in den Tälern sogar Bodenfrost an.

Ist der Hochsommer vorbei, bevor er überhaupt angefangen hat?

2021-07-27

Ein Mann verliert sein Hotel und die Versicherung will nicht zahlen.

Ein Pärchen hat nur noch einen Rucksack und weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Und mittendrin: tausende freiwillige Helfer, die Schlamm schippen und Häuser entrümpeln.

Eine Reportage aus den Krisengebieten der Ahr.


2021-07-27

Über mehrere Tage hat der WDR für diese aktuelle Doku Menschen in drei Orten im Westen bei der Bewältigung der Hochwasserkatastrophe begleitet: in Erftstadt, im Winzerdorf Dernau und in Bad Münstereifel.

In Erftstadt-Blessem tut sich ein riesiger Krater auf, der mehrere Häuser und Straßen verschluckt hat.

Auch das Haus, in dem Sylvia und Christian Schauff bis vor kurzem gewohnt haben, ist darin verschwunden.

Aus ihrer Wohnung konnten sie sich nur noch durchs Hochwasser watend retten - mit ihren beiden Haustieren, einem Hund und einer Katze.

Blessem, das war bis vor kurzem "ihr kleines Paradies", in dem die Nachbarschaft stimmte, Gemüse und Obst angebaut wurde.

Jetzt stehen sie vor dem Nichts.

Und gleichzeitig erfahren sie Hilfe von vielen Seiten.

Viele, vor allem junge Helfer sind gekommen, um mit anzupacken, wo es geht.

Viele Keller in Blessem sind wieder leergepumpt, Häuser entrümpelt, langsam wird die Lage etwas übersichtlicher.

Und bei einigen hat sich die Betroffenheit in Wut verwandelt.

Wie konnte es sein, dass eine Kiesgrube ein derartiges Loch in ihren Ort reißt?

Darüber soll jetzt in einer Bürgerversammlung geredet werden.


Die Gemeinde Dernau am Rotweinwanderweg im Herzen des Ahrtals ist weltberühmt für ihre Weine.

Jetzt sieht es hier teilweise aus wie in einem Kriegsgebiet: Trümmerhaufen, zugeschüttete Gassen, fehlende Häuserfronten, überall Schlamm. Über 120 Tote meldet der Kreis Ahrweiler eine Woche nach der Flut, mehr als 150 Menschen werden noch vermisst.

Dernau hat keinen Strom, kein Trinkwasser, es wird Monate dauern, allein das Nötigste wiederherzustellen.

"Unser Haus ist komplett zerstört", sagt Wolfgang W., der wie viele andere jetzt damit beschäftigt ist, den Schlamm in Eimerketten aus den Häusern zu schippen.

Jeder, der hilft, ist von oben bis unten voll mit Schlamm.

Doch jeden Tag kommen unzählige Helfer:innen nach Dernau, manche aus 400 Kilometer Entfernung.

Im nahegelegenen Ort Gelsdorf liegt das Bauunternehmen von Tobias und David Lanzerath.

In den letzten Tagen haben die beiden Brüder ihre Firma gemeinsam mit Freund:innen und Kolleg:innen in ein Spenden- und Logistikzentrum verwandelt.

Sie alle packen ehrenamtlich mit an.

Sie halten zusammen, um in Dernau zu retten, was zu retten ist.


Als die Wassermengen den Hof von Christin Vongerichten und ihrem Mann in Bad Münstereifel fluten, stehen ihre 40 Pferde plötzlich im Wasser.

Unter Einsatz ihres Lebens holen sie die Pferde aus den Boxen und bringen sie den Berg hinauf, wo sie vor dem Wasser sicher sind.

Die Pferde konnten sie retten, aber die Ranch ist ein Totalschaden, die Halle einsturzgefährdet, die Ställe sind kaputt.


Im mittelalterlichen Bad Münstereifel selbst kämpfen Spezialist:innen zusammen mit den Menschen vor Ort auch um das Gedächtnis ihrer Stadt.

Schränke voller Urkunden, einige über ein halbes Jahrtausend alt, müssen aus dem überfluteten Stadtarchiv geborgen und schnellstmöglich gereinigt und schockgefroren werden.

Einen Steinwurf entfernt wurde der Haushaltswarenladen von Hubert Roth völlig zerstört, er hat rund eine halbe Million Euro Schaden, keinen Versicherungsschutz.

Dafür jede Menge Wut:

"Die versprochene Hilfe ist jetzt schon zu klein dimensioniert, und nach meinen Erfahrungen bleibt es eh bei Versprechungen - Wahlkampfgetöse, sonst nichts!".

Bücherladenbesitzer Josef Mütter ist bewegt von der Hilfe vor Ort:

"Diese Hilfsbereitschaft, diese gelebte Nächstenliebe, die man jetzt überall im Ort sieht, muss das Fundament des Neuanfangs werden."

Angela Merkel und Armin Laschet sprechen an diesem Tag direkt vor seinem Laden.

Von ihnen werden wohl nicht die entscheidenden Impulse kommen, sagt Josef Mütter.

"Mit uns Menschen fängt alles an."


2021-07-27

Die Rheinzeitung aus Koblenz fasst heute das unfassbare Behördenversagen zusammen:

Zwischenzeitlich wurde auf dem Weg zur ganz großen Katastrophe sogar noch Entwarnung gegeben!


Katastrophe mit Ansage!

Ein aktueller Podcast mit unserem Wetterexperten Dominik Jung:


Das aktuelle Wetter für Deutschland vom 19. Juli 2021.

Man hat selten so ein Totalversagen der deutschen Behörden erlebt wie bei dieser Flut-Katastrophe.

Die Archivkarten zeigen eindeutig, dass seit Tagen klar war, was da auf Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zukommt.

Selbst die Aussage das Wasser sei erst in der Nacht und bei Dunkelheit gekommen kann widerlegt werden.

Das macht einfach nur fassungslos.

Diplom-Meteorologe Dominik Jung fasst die Prognosen im Vorfeld zusammen.

Seit Sonntag war schon klar, dass extreme Regenmengen vom Himmel kommen.


2021-07-24

Am Samstagnachmittag hat in den Krisengebieten in Rheinland-Pfalz erneut Regen eingesetzt.

Die Lage sei aber nicht so verschärft wie vergangene Woche, hieß es.

Freiwillige Helfer müssen die Region verlassen.

Im Laufe des Tages sei laut Deutschem Wetterdienst (DWD) mit örtlichen Niederschlägen im Bereich von maximal 30 bis 40 Litern pro Quadratmeter zu rechnen, teilte die Leiterin des Katastrophenschutzstabs, Begona Hermann, mit.

Stellenweise würden auch nur 10 Liter erwartet.

Ab Sonntagmorgen gegen 6 Uhr könne sich die Wetterlage aber noch verschärfen.

Den besonders betroffenen Kommunen sei daher ein Evakuierungsangebot gemacht worden, sagte Hermann.

In den gefährdeten Orten Schuld, Insul, Dümpelfeld und Bad Neuenahr-Ahrweiler sollen die Menschen demnach mit Shuttlebussen zu einer Notunterkunft in Leimersdorf gebracht werden können.

"Das entscheiden dann die Menschen selbst", so Hermann.

In diesem SWR Extra seht ihr den aktuellen Stand zum Hochwasser in Rheinland-Pfalz.


2021-07-22

Das aktuelle Wetter für Deutschland vom 21. Juli 2021.

Der Klimawandel muss nach der Flut-Katastrophe als Ausrede für ein unfassbares politisches und behördliches Versagen herhalten.

Einfach kaum zu fassen.

Beim Wetter ist zunächst noch Ruhe angesagt, doch ab dem Wochenende geht es schon wieder los.

Neue Unwetter ziehen auf.

Es wird aber nicht flächendeckend Starkregen geben wie am vergangenen Mittwoch.


2021-07-20

Katastrophe mit Ansage! Ein aktueller Podcast mit unserem Wetterexperten Dominik Jung.


Hätten die vielen Toten verhindert werden können?

War die Flutkatastrophe in Deutschland vorherzusehen?

Jetzt werden die Fragen drängender und die Antworten von politisch verantwortlichen kleinlauter.

Das Innenministerium im Bundesland Nordrhein-Westfalen hat eingeräumt, dass die Überflutungen nicht überraschend kamen.

Denn vier Tage vor den Fluten hat das Europäische Hochwasser-Warnsystem die Regierungen in Deutschland und Belgien gewarnt.

24 Stunden vorher sogar sehr präzise.

Eine britische Professorin, die das Warnsystem mitentwickelt hat spricht von monumentalem Systemversagen.


2021-07-19

Ein Lokalsender aus dem Überschwemmungsgebiet Remscheid führte kurz vor dem Hochwasser ein Interview mit einem GRÜNEN Politiker (Sportdezernent Thomas Neuhaus) und einem Mitarbeiter von "Arbeit Remscheid" am Rande der Wupper-Talsperre.

Dort freut man sich, dass der Wasserstand der Wuppertalsperre extrem hoch ist, was toll für das Tourismusprojekt ist.

Dummerweise scheinen die beiden Jungs nicht zu begreifen, dass eine volle Talsperre keinen Schutz gegen Hochwasser mehr bietet:

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      50 x 50 Pixel Die Woche KW26/2021 - Lokalnachrichten aus Remscheid


2021-07-18

Frau Merkel reiste wegen den Hochwasserschäden nach Schuld in der Eifel und gab da natürlich eine Pressekonferenz….


2021-07-18

Die aktuelle Lage im Südwesten ist weiterhin angespannt.

Im Großraum Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ist die Zahl der Todesopfer laut Angaben der Polizei auf mindestens 110 gestiegen.

Zudem gebe es mehr als 670 Verletzte.

Während die Pegelstände mancherorts zurückgehen und die Aufräum-Arbeiten voranschreiten, wird das ganze Ausmaß der Hochwasserkatastrophe vor allem im Nordes des Landes deutlich.


2021-07-17

Durch anhaltenden Starkregen erreichte der Stauinhalt der Wuppertalsperre am 14. Juli 2021 um 23:00 das Vollstauziel.

Zwischen 23:00 und 6:00 strömten jedoch noch über eine Million Kubikmeter Wasser in das Staubecken.

Weshalb der Hochwasserschutzraum binnen kurzer Zeit aufgebraucht war und das Wasser ungehindert über den Überlauf ins Tal stürzte, wo die ersten Wupperorte rasch vom Wasser erreicht wurden.


2021-07-16

Die Hochwasser-Situation in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist immer noch katastrophal.

Starke Regenfälle hatten besonders im Norden von Rheinland-Pfalz für Hochwasser und Überflutungen gesorgt.

Baden-Württemberg hilft mit Rettungskräften und Material.

In den Katastrophengebieten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist die Lage nach wie vor schwierig.

Immer noch herrscht Hochwasser und es werden viele Menschen vermisst, Gebäude müssen evakuiert und Straßen von Schutt und Schlamm geräumt werden.

Das Land Baden-Württemberg hat die Unterstützung für das Nachbarland Rheinland-Pfalz inzwischen deutlich ausgeweitet, teilte der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Freitag mit.

Weitere 600 Einsatzkräfte von Sanitätsdienst, Feuerwehr und Technischem Hilfswerk seien am Donnerstagabend und in der Nacht in die Hochwassergebiete in Rheinland-Pfalz entsandt worden.

Höhenretter, Hochwasserspezialisten und Hubschrauber seien dabei.


2021-07-15


2021-06-02

2016: Starkregen und Sturzfluten in Simbach in Niederbayern

Am 1. Juni 2021 begeht Simbach am Inn in Niederbayern ein trauriges Jubiläum.

Sieben Menschen kamen vor fünf Jahren bei einem Jahrhundert-Hochwasser ums Leben.

Die Katastrophe hat sich den Einwohnern tief ins Gedächtnis gebrannt.

Die Angst, dass sich die Katastrophe wiederholen könnte, lässt die Bürger nicht los.

Was muss für nachhaltigen Hochwasserschutz getan werden?

Der Simbach, der der Gemeinde seinen Namen gegeben hat, ist eigentlich nur ein kleines Gewässer, doch der Starkregen hatte es im Nu anschwellen lassen.

Der Ort war von den Wassermassen, dem Treibholz und dem Schlamm, die diese mit sich brachten, regelrecht verwüstet worden.

Die Katastrophe hat sich den Einwohnern tief ins Gedächtnis gebrannt.

Inzwischen wurde zwar viel Aufbauarbeit geleistet,

wichtige Schutz-Maßnahmen wurden angestoßen.

Doch die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam und vieles steht bisher nur auf dem Papier.

Unterdessen lässt die Angst, dass sich die Katastrophe wiederholen könnte, die Bürger nicht los.

Und die Angst ist berechtigt.

Experten sagen: Starkregen und Sturzfluten, wie sie Simbach 2016 erlebt hat, werden zunehmen - eine von vielen Folgen des Klimawandels.

Der Film begleitet die Anstrengungen in Simbach und andernorts, solchen Unwetter-Katastrophen vorzubeugen.

Und er hinterfragt: Sind wir gerüstet?

Oder muss mehr für nachhaltigen Hochwasserschutz getan werden?

Wie schützt man sich zum Beispiel im benachbarten Österreich, wo man aufgrund von Gletscherschmelze und Wildbächen von jeher Erfahrungen im Umgang mit solchen akuten Wetterereignissen hat?


2021-03-28

Wie die deutschen Küsten gegen die steigenden Fluten aufgerüstet werden

Hochwasserschutz in der Großstadt

Meeresspiegel - Wie wird er gemessen und was lässt ihn künftig wie stark steigen?

Sperrwerke und Mega-Dämme.


2021-05-09


2019-10-27

In dieser Dokumentation aus dem Jahr 2018

geht es um die Änderungen beim Wetter und die katastrophalen Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt.

Der ARD-Wetterexperte Sven Plöger verdeutlicht, welche Rolle bei den zunehmenden Unwettern der Klimawandel spielt und Versicherungsexperten erklären, welche Folgen das für Hausbesitzer hat.


2021-07-20

Ulrich Schlüer spricht über die Bundesrätin Simonetta Sommaruga.


2021-07-18

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2021-07-16


2021-07-14

Ulrich Schlüer spricht über die Bundesrätin Simonetta Sommaruga.


Im Sommer 2018 war es heiss und trocken.

Alle Medien und Experten waren sich einig, das sei wegen dem Klimawandel, so heisse und trockene Sommer werde es von jetzt an regelmässig geben.

Nun haben wir einen nassen und frischen Sommer.

Und sie hören, das sei wegen dem Klimawandel.

So nasse und frische Sommer werde es von jetzt an regelmässig geben.


Damit Sie keine Angst oder gar Panik haben müssen vor dem angeblichen Klimanotstand, stelle ich Ihnen in meiner heutigen Sendung kurz ein Buch vor.

Zwei ausgewiesene Autoren erklären uns Beruhigendes zum Klimawandel - auch wenn viele die Wahrheiten nicht hören wollen.

Was meinen Sie dazu?


2021-07-13


2021-07-11

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▶Sonnenzyklen Webseiten


2021-06-25

Klimapolitik: Länder/Schweiz

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      120 x 120 Pixel Schweiz: Allgemein, Sachgebiete, Medien Echo, Web, Schweiz & EU (inkl. UN-Pakte), Klimapolitik, Energie.


2021-06-20

Vom Umgang mit Klimaalarmismus in den USA

James Taylor, Senior Fellow für Umwelt- und Energiepolitik am Heartland Institute

Der Referent beleuchtet die Falschbehauptungen von Alarmisten, nach denen Ernterträge durch Klimawandel rückläufig seien und Naturkatastrophen angeblich deutlich zunähmen.


2021-06-16


2021-06-10


2021-06-07

Ist der Umweltschutz die neue Weltreligion?

Wir glauben an den Klimawandel - glauben, weil wir es nicht wissen.

Aber Politik und Wissenschaft haben uns so lange gesagt, dass es wärmer wird, nun muss es so sein.

Es ist ein Dogma, das heißt, was uns an Wissen fehlt, wird durch gläubige Gewissheit wettgemacht.

Wer mag widersprechen, dass die Lebensräume von Eisbären und Robbenbabies schwinden?

Wer fühlt sich nicht betroffen, dass Andere in immer unbarmherzigeren Klimaregionen leben müssen?

Etwas sagt uns:
Schuld an alledem sind wir, die reichen Industrie-Nationen, mit unserer Ausbeutung der Umwelt.

Das Klima ist unser schlechtes Gewissen.

Denn wir sehnen uns nach einer heilen Welt, einer reinen Natur, nach einem unschuldigen, romantischen Naturverhältnis.

Und kompensieren es mit dem Heraufbeschwören von menschengemachten Natur-Katastrophen.


2021-06-05


2021-06-01

Siehe auch:

Grundsatzfragen - Fragen der Zukunft: Bevor Massnahmen gegen den Klimawandel beschlossen werden.


2021-05-26


2021-05-26


2021-05-19


2021-05-19


2021-02-13

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      24 x 24 Pixel Buch (Icon) 
      50 x 50 Pixel ▶PIK-Special: Es wird kälter, weil es wärmer wird
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Journal of Atmospheric and Solar-Terrestrial Physics
2020-09-01 en Decadal and multidecadal natural variability in European temperature
  • EIKE Europäisches Institut für Klima und Energie
    Sebastian Lüning
    2021-02-10 de PIK-Special: Es wird kälter, weil es wärmer wird

    Es schneit und es ist kalt!

    Das PIK weiß warum:

    Das ist wegen der Klimaerwärmung.

    Die beiden medialen Frontmänner Levermann und Rahmstorf streuen die Nachricht in Bild und Spiegel,

    Team-Mitglied Özden Terli multipliziert im ZDF.

    Ob die Leute merken, dass sie es mit einer Ente zu tun haben?

    Wenn sowohl warme als auch kalte Winter immer nur auf das eine hinweisen, nämlich den menschengemachten Klimawandel, dann wird Hypothese nicht falsifizierbar, und besitzt stattdessen einen "göttlichen", unangreifbaren Status.

    Das ist dann aber nicht mehr Wissenschaft, sondern Religion.

    Für alle, die sich für die wissenschaftlichen Hintergründe der aktuellen Kälte in Deutschland interessieren:

    Wenn die Nordatlantische Oszillation NAO negativ ist, wird es im deutschen Winter meist kalt.

    Das ist gängiges Wissen, z.B. beim Met Office oder Lüdecke et al. 2020.

    Und momentan ist die NAO - dreimal dürfen Sie raten - negativ.

    Und mit kurzen Unterbrechungen war sie es seit Anfang Januar 2021.


2021-02-09

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      128 x 128 Pixel

Die Temperaturen im Januar 2021 und die Erhöhung der CO₂-Emissionen durch Holzverbrennung 

Betreffend "Social Responsibility", ISO-Normen, mandatierte Europäische Normen und EU-Richtlinien siehe:


2021-01-21 pro memoria

2021-01-21 pro memoria Pfeil nach rechts (Icon)
      120 x 120 Pixel Klimawandel-Updates 2021 Pfeil nach rechts (Icon)
      120 x 120 Pixel Energie-Updates 2021


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Klimawandel-Updates 2020

2020-12-23


2020-11-08


2020-11-01


2020-10-17

Pfeil nach rechts (Icon)
      120 x 120 Pixel USA: Politik, Umwelt- & Klimapolitik, Energiepolitik, Armut, Migration.


2020-10-10

Den primären Einfluss auf das Erdklima hat die Sonne.

Ändert sich ihre Energieausstrahlung, so ändert sich die Temperatur auf der Erde.

Ein Beispiel ist die Erwärmung um ca. 2 °C von der Kleinen Eiszeit um 1800 bis zum gegenwärtigen Klimaoptimum.

In der Atmosphäre wirken die Treibhausgase C₂O CO₂ usw. als Wärme­dämmung für die Erde.

Die Temperatur der Erdoberfläche stellt sich als dynamisches Gleichgewicht so ein, dass die Ein­strahlung von der Sonne und die Abstrahlung der Erde gleich groß sind.

Die Wärmedämmung durch Treibhausgase und damit auch die mittlere Erd­temperatur wächst nicht proportional mit ihrem Gehalt, sondern sehr viel langsamer ("logarithmisch").

Alle Klimaänderungen seit der letzten großen Eiszeit vor ca. 10'000 Jahren bis etwa 1950 sind natürlichen Ursprungs:

Sie wurden verursacht von Schwankungen der Energie­strahlung der Sonne.

Dem Anstieg des von der Menschheit erzeugten CO₂ von etwa 1950 bis heute um ca. 120 ppm entspricht eine Erhöhung der Temperatur um ca. 0,35 °C.

Mit dem aktuellen CO₂-Gehalt von ca. 400 ppm werden bereits 87 % der maximal möglichen Wärme­dämmung durch CO₂ erreicht.

Ein weiterer Anstieg des CO₂-Gehalts bis zu einem Wert von 1000 ppm kann nur noch eine Erhöhung der Temperatur der Erd­ober­fläche von max. 1 °C bewirken.

Wegen dieser geringen zukünftigen Temperatur­erhöhung durch CO₂ spielen verstärkende Rück­kopplungen wie die von CO₂ mit Wasser­dampf oder sog. Kipppunkte des Klima­systems dabei keine Rolle.

Fossile Bäume, die von den abschmelzenden Alpen­gletschern freigelegt werden, zeigen, dass es bspw. in der römischen Warmzeit um ca. 1 °C wärmer war als in der gegen­wärtigen Warmzeit.


2020-09-27

2020-10-10

AddOn-Videos über Schulbuch-Recherche

Da unser Schulbuch-Recherche-Video vom 12.12.2016 (hier: https://youtu.be/rXIUC867gzo) so viel positives Feedback und Zustimmung ausgelöst hat, haben wir uns entschlossen, heute und in den kommenden Wochen in AddOn-Videos über dieses Feedback zu berichten und gleichzeitig ergänzende Informationen und Recherchen zu veröffentlichen.

Das heute veröffentlichte AddOn-Video #1 erklärt Ihnen u.a., warum das Argument der Klima(folgen)forscher von der angeblich "so schnellen globalen Erwärmung" auch nur ein merkwürdiges Scheinargument ist.

Weitere Themen im Video sind

der dubiose "Strahlungsantrieb", über dem sowohl im Schroedel-Seydlitz-Schulbuch als auch in zahlreichen früheren Publikationen wichtige Informationen weggelassen werden.

Und es muss nochmals über "Prognose" und "Szenario" gesprochen werden.

Auch enthüllt das obige Video sowohl einen Widerspruch als auch einen peinlichen Fehler von Harald Lesch in seinem Buch "Die Menschheit schafft sich ab."

So ist das, wenn Harald Lesch als Pseudowissenschaftler Interview-Gespräche in "dubiosen Zirkeln" führt.

Ja, man kann es wahrlich als Sensation bezeichnen,

dass ein deutsches Schulbuch des "Bildungshaus Schulbuchverlages" (Westermann Schroedel Diesterweg Schoenigh Winklers GmbH, Braunschweig) in diesem "klimaalarmistischen" Deutschland des Jahres 2016 den Schwindel von der angeblichen Gefährlichkeit der globalen Erwärmung so herrlich schön deutlich offenlegt.

Aber diese Offenlegung des Schwindels geschah wohl auch mehr unbewusst, als bewusst beabsichtigt.

Wir haben darüber das nachfolgende 60-minütige Recherche-Video (Stand: Vers. 5, 12.12.2016) erstellt, was zusätzlich noch zwei weitere "Klimathemen" (Klimaprognosen und 2-Grad-Ziel) aus dem Schulbuch kritisch kommentiert.

16-minütiger thematischer Zusammenschnitt aus dem 133-minütigen Hauptvideo "Das Verwirrspiel des Stefan Rahmstorf",

wo Rahmstorf mit einer EXXON-Grafik aus dem Jahr 1977 forsch behauptet, der Erdölkonzern EXXOM hätte bereits 1977(!) von der (gefährlichen?) Erderwärmung gewusst

und Exxon würde deshalb gegenwärtig heutzutage verklagt werden, weil Exxon diese Informationen jahrelang verschwiegen hätte.

Unser 16-minütiges Video erklärt und belegt, wie S. Rahmstorf durch Weglassen wichtiger Informationen die Öffentlichkeit mit dieser dubiosen EXXON-Grafik täuscht.

Auch Mojib Latif spielt dabei eine Rolle.


▶Sebastian Lüning: Video-Präsentation   ▷Klimawandel Crashkurs: Videos   ▷Klimawandel Crashkurs: Playlists


2020-09-25

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  • Schwarzwälder Bote
    2020-04-28 de Ist die Diskussion um den Klimawandel nur Hysterie?

    "Klimawandel oder einfach nur Klimahysterie?", so lautet der Titel eines Buchs, das Karl Gaiser aus Obertal geschrieben hat.

    Dies ist bereits das vierte Werk des Obertalers, das er veröffentlicht hat.

    In seinem Buch geht es Karl Gaiser darum, die Prophe­zeiungen der Wissen­schaftler zu hinter­fragen und nicht nur in eine Richtung zu denken, heißt es in einer Presse­mitteilung, denn die Natur habe unendlich viele Varianten, was die Zukunft betrifft.

    Jedenfalls spiele der Mensch dabei keine allzu große Rolle.

    Auf die Frage, ob ein Klimawandel unweigerlich zur Katastrophe führt oder ob dieser nicht auch die Weiter­entwicklung fördern kann, versucht Gaiser Antworten zu finden.

    Er will nachweisen, dass Zukunfts­prognosen aus Forschungs­ergebnissen nicht immer auch so eintreffen, wie viele Experten glauben es zu wissen.

Denn um dies zu bestimmen, spielten zu viele Faktoren mit, meint Gaiser.

Wie wolle man das Klima für 50 Jahre vorhersagen, wenn man es nicht einmal schaffe, das Wetter für drei Tage im Voraus genau zu bestimmen?

Vermeintliche Experten hätten in den 60er-Jahren nachgewiesen und auch wissen­schaftlich belegt, dass die Erde auf eine neue Eiszeit zusteuert, kein halbes Jahrhundert später behaupteten sie genau das Gegenteil, so Karl Gaiser.

Auch die Behauptung, dass eine Erwärmung noch nie so gravierend gewesen sei wie in der Gegenwart, könne nicht einfach stehenbleiben, denn vor etwa 1000 Jahren seien die Temperaturen in Europa innerhalb von 100 Jahren um drei Grad gestiegen und Mensch und Natur hätten davon profitiert.

Heute werde bei einer Erhöhung um 0,7 Grad in den vergangenen 150 Jahren behauptet, dass der Temperatur­anstieg in der Erdgeschichte noch nie so schnell vor sich gegangen sei, und dass dieser unweigerlich zur Katastrophe führen werde.

Experten hätten schon oft falsch gelegen, meint Gaiser, denn diese behaupteten in den 70er-Jahren, als das Waldsterben ein großes Thema war, dass um die Jahrtausend­wende im Schwarzwald kein Baum mehr stehen würde.

Warme Zeiten als Segen

Auch mit dem CO₂-Anteil in der Luft hat sich Gaiser ausgiebig befasst.

Dieser sei einmal kleiner, aber auch mal viel größer als heute gewesen, doch ein Bezug zur Temperatur habe man nicht eindeutig finden können.

In seinem Buch führt Karl Gaiser anhand Überlieferungen und Forschungen aus vergangenen Zeiten auf, dass sich das Klima immer wieder gewandelt hat.

Allerdings hätten sich warme Zeiten bisher immer zum Segen für Mensch und Natur entwickelt, doch glaube heute ein großer Teil der Bevölkerung, eine Klimaerwärmung hätte nur Nachteile.

Die Gletscher seien schon öfter kleiner als heute gewesen, führt Gaiser aus.

Grönland sei vor 1000 Jahren "Grünland" gewesen, und die Polkappen seien in über 80 Prozent der Erdgeschichte eisfrei gewesen.

Dem Meeresspiegel mache dies kaum was aus, was Gaiser in dem Buch ebenfalls nachweisen will.

Viel eher seien es die Millionen Tonnen Erde, Sand und Geröll, die täglich über Flüsse ins Meer gespült werden, die den Wasserspiegel ansteigen lassen.


2020-09-04


2020-08-03


2020-05-05


2020-04-30


2020-04-19 (pro memoria)

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2020-04-17 (pro memoria)


2020-04-10 (pro memoria)


2020-04-07


2020-04-04

Hans-Werner Sinn kritisierte das dubiose "2-Grad-Ziel" bereits im Jahr 2010 ziemlich zutreffend, in dem er ebenfalls keine seriöse Basisgrundlage für dieses 2-Grad-Ziel ausmachen konnte.


2020-03-30


2020-03-28


2020-03-27


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2020-03-18